Kurze Elegie

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Karl Henckell: Kurze Elegie (1896)

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Denk' ich daran, was all das soll,
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Dies Dasein trüb und jammervoll,
3
Rauscht durch die Seele mir ein dunkler Groll.
4
Des Goldes Macht,
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Die ganze Niedertracht
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Hat mir des Abscheus müde Glut entfacht.
7
An seines Edelwildes Qualen weidet
8
Der Schlächter sich, wie's röchelt und verscheidet –
9
Mir ist die Welt mit ihrer Lust verleidet.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Karl Henckell
(18641929)

* 17.04.1864 in Hannover, † 30.07.1929 in Lindau

männlich, geb. Henckell

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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