Manchmal geschieht's: in meiner Seele Spiegel

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Karl Henckell: Manchmal geschieht's: in meiner Seele Spiegel Titel entspricht 1. Vers(1896)

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Manchmal geschieht's: in meiner Seele Spiegel
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Fällt jäh ein lockender Flitterstein der Welt,
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Unruhig zittern die gestörten Linien ...

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»geh, gib dem Trubel deine Stille preis!«
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So gurgelt's, wo die Oberfläche kräuselt,
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»geh, mische dich dem rauschenden Gepräng!
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Ich weiß ein Reich, wo rascher Ruhm dir lacht,
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Ich weiß ein Reich, wo du der Ehren Kranz,
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Den eine goldverbrämte Schöne pendelt,
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Mit deinem kleinen Finger schon erhaschst
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Und thronst in Pomp und Pracht vor allen Leuten.
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Reizt es dich nicht, nach dieses Reiches Macht
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Den kleinen Finger spielend auszustrecken?«
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Manchmal geschieht's: in meiner Seele Spiegel
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Fällt jäh ein lockender Flitterstein der Welt ...

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Aus Tiefen kommt ein Ton, und eine große
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Grundwelle wischt des Spiegels Störung fort.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Karl Henckell
(18641929)

* 17.04.1864 in Hannover, † 30.07.1929 in Lindau

männlich, geb. Henckell

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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