Spielhofalz

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Ludwig Thoma: Spielhofalz (1894)

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Bist scho amol im Holz draus gwen
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Beim Hahnafalz in aller Fruah?
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Woaßt, wenn der Tannabam no schlaft
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Und d' Buacha steht in stiller Ruah?
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Koa Vogel is scho auf im Nest
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Und umadum da hörst koan Laut.
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Es is so staat, daß d' schier vernimmst,
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Wia's von die Asteln obataut.
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– Da schnackelt's. Bua, schau hin,
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Wia da Spielho grogelt und schnalzt
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Und wia'r a im Waldgras auf und o' springt
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Und wia'r a sei Henna o'falzt!

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Hast dös scho g'hört? I glaub dir's net.
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So fruah bist net bei der Hand.
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Um dö Zeit geht der Hans ins Bett
16
Und draht sein Arsch an d' Wand.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ludwig Thoma
(18671921)

* 21.01.1867 in Oberammergau, † 26.08.1921 in Tegernsee

männlich, geb. Thoma

natürliche Todesursache | Magenkarzinom

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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