Ihr Ringe, drei Ringe, um Einen Finger

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Richard Fedor Leopold Dehmel: Ihr Ringe, drei Ringe, um Einen Finger Titel entspricht 1. Vers(1891)

1
Ihr Ringe, drei Ringe, um Einen Finger,
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und jeder ein toter, gebrochener Schwur,
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und seid mir so heilig, ihr flimmernden Dinger,
4
seid mir ein treuer,
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still wachsender, neuer,
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einziger, willig gesprochener Schwur.

7
Was glühst du, Rubin, von versunkenen Stunden?
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Was blickst du, Perle, so bleich im Gold?
9
Du Reif dazwischen, schlicht gewunden,
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was scheinst du doch so scheu und hold?
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Ach, immer die Treue treuwillig versprochen,
12
und immer treuwillig die Treue gebrochen;
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so hat es das Leben, das Leben gewollt.

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Ihr Ringe, drei Ringe, an meiner Linken,
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und dennoch ein neuer, dämmernder Schwur ...
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O Sonne, du rote, was will dein Sinken,
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aus Nebeln Winken?
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o Gold, dein Blinken?
19
Du blasse Perle, wie war's doch nur? –

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War wol ein Morgen frühlingsmild;
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die alte Kirche stand voll Glanz.
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Blaß flammte ums Erlöserbild
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der Osterkerzen weißer Kranz.
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Der Orgel Hallelujah quoll,
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uns war das Herz von Gott so voll,
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das Kinderherz, voll Bebens.
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O Schwur des Glaubens! o Gebot:
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Nun seid getreu bis in den Tod,
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dann wird euch die Krone des Lebens,
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die ewige Krone des Lebens.

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Und mit der Mutter still durchs Feld,
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wie glänzte weit, wie glänzte grün
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und war ein Sonntag all die Welt;
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die Weidenbüsche wollten blühn,
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ein Zweiglein brach der Knabe.
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Doch feierlich im leeren Land
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als wie ein Kreuz die Mühle stand;
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und sinnend weiter still feldein ...
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O Försterhaus am Eichenhain!
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O Vater-Wort und -Gabe!

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O Gartenzaun am Eichenhain!
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da nahm mein Vater meine Hand
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und legte einen Ring hinein,
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der hatte einen schwarzen Stein,
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drin eine goldne Krone stand,
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und sprach zu seinem Sohne –
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sein Auge blickte ein Gebot:
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Nun sei getreu bis in den Tod,
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dann wird dir die Krone zum Lohne,
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des Lebens goldene Krone ...

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Ihr Ringe, drei Ringe, an meiner Linken,
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und jeder ein neuer, ein toter Schwur;
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was wird so zitternd euer Blinken?
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O Sonnenscheiden, Sonnenwinken,
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oh weite Flur!
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Die Nebel reißen, wie blutende Wunden;
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ich habe die Freiheit, die Freiheit gewollt.
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O Sonnenblut; wie schwillt's im Gold!
59
Was glühst du, Rubin, von versunkenen Stunden?

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Es war ein Mittag, frühlings
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von der Bergeskrone, rot zuckend, kroch
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die Wolkenschlange ins Gefild;
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der Donner jagte von Joch zu Joch;
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Sturm weinte das Dunkel, ein stürzendes Meer;
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triefend schrieen die Bäume; und grell und spitz,
66
lang züngelnd, über uns, um uns her –
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mein zitternd Mädchen, weißt du noch?
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flocht flatternde Netze Blitz auf Blitz.

69
Und die Bäume bogen und schlugen sich,
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blendend nieder flackte der breite Strahl
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und umschlang im Taumel dich und mich
72
zerknatternd der fahle, steil glühende Wall;
73
und da lag im Taumel weh Brust an Brust,
74
jung hing und schauernd Mund an Mund,
75
sank Auge in Auge im Moose, und –
76
rauschend schluchzte der Regen in unsre Lust,
77
stumm lohte der feuergetaufte Bund ...

78
Und empor! o standest du bleich und bang.
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Und da hab ich den Donner des Himmels bedroht,
80
von der Faust mir peitschend das Wasser sprang,
81
durch die schreienden Bäume mein Lachen klang:
82
O lauter, mein Bruder, dein wild Gebot!
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Und riß mir vom Finger den Knabenring:
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Ich bin mir selbst mein Herr und Gott!
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und nahm deine Hand, dran zitternd hing
86
im Blitzlicht funkelnd der rote Rubin,
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und vom Himmel gebadet, vom Himmel umloht,
88
ich fühlte dich weinen, ich sah dich glühn,
89
schwur ich: Gieb her! sei treu! nimm hin ...

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Ihr Ringe, drei Ringe, um Einen Finger,
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und jeder ein doppelt gebrochener Schwur.
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Wie der Nebel raucht! und ein brennender Zwinger
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umgittert die irrende Sonnenspur.
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Ihr brechendes Auge grüßt das Gold,
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ich habe freiwillig die Freiheit verschworen;
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was glimmst du schlichter Reif so hold?
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die Freiheit verschworen, die Freiheit verloren;
98
ich habe die Liebe, die Liebe gewollt.

99
Und es kam ein Abend, frühlingsmild;
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bang steht, in Schleiern, bleich, die Braut.
101
Ernst rauschen die Geigen; herb duftend schwillt
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der Myrte grünes, weißblühendes Kraut.
103
Und Ring um Ring; und Schweigen ... nur
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durchs Fenster flüsterte der Mai;
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und nun will ich uns segnen, stolz und frei,
106
da horch, da horch: voll Bebens,
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fromm die Stimmen der Freunde – o Lied, o Schwur,
108
o ihr rauschenden Geigen, o Gebot,
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gelb zuckende Kerzen im Abendrot:
110
Nun sei getreu bis in den Tod,
111
dann wird dir die Krone des Lebens!

112
Da flocht ich ihr still vom Haupt den Kranz,
113
still küßte ich ihr dunkles Haar;
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glutüberhaucht vom fernen Glanz
115
hielt ihre Hand in Rosenpaar,
116
still zitterten die Blüten.
117
Und durch das schweigende Gemach
118
mein stammelnder Mund den Segen sprach,
119
und sprach – mir war das Herz so weit,
120
von Glauben weit und Seligkeit:
121
Nun will ich Dein sein alle Zeit,
122
Ein Leib, Eine Seele, in Glück und Leid
123
dein Gott, meine Welt, dich hüten.

124
Und draußen wiegte ein Lindenbaum
125
goldgrün sein jung Gefieder;
126
sanft verglühte der Rosen rot schwellender Saum,
127
und durch den Schimmer, den Duft, den Traum
128
rauschten die Geigen wieder.
129
Da gab sie mir an meine Hand,
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an meine Rechte zurück mein Pfand,
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den Ring mit der leuchtenden Krone, –
132
stumm glomm ihrer Augen bangselige Not:
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Nun sei getreu bis in den Tod,
134
dann wird uns die Krone zum Lohne,
135
des Lebens heilige Krone ...

136
Ihr Ringe, drei Ringe, an meiner Linken:
137
was blickst du, Perle, so trüb im Gold?
138
O Sonne, du müde, nun magst du sinken;
139
o schwere Pflicht, wie schienst du hold!
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Gelb taucht ins Moor der letzte Funken,
141
durchs kahle Land der Nebel rollt;
142
ich habe die Wahrheit,
143
ich war der Liebe so satt ... so trunken!

144
Denn eine Nacht kam frühlingswild,
145
kam schwül. Ums Licht der Lampe lag,
146
vom lauten Regen dunstverhüllt,
147
das Dunkel dumpf und dufterfüllt;
148
hohl scholl und hart das Laubendach.
149
Es klang so einsam, was ich sprach
150
von meiner Liebe Ueberdruß;
151
es klang so bang, als ob ich log,
152
als ich mich flüsternd zu dir bog.
153
Und ich hielt deine Hand. Weißt du wol noch,

154
Wie war sie doch von Arbeit rauh!
155
wie saßest du so scheu und still
156
mit deinen Augen groß und grau,
157
als horchtest du dem Tropfentau,
158
der durch die Epheublätter fiel.
159
Und ich hielt deine Hand. Und es war so schwül.
160
Was ließest du es doch geschehn!
161
Ich wollte dir nur ins Auge sehn,
162
in diese Augen stolz und stumm;
163
Du aber – und wir sanken um;
164
die Epheublätter zitterten;
165
ich nahm dein einziges Eigentum.

166
Und vom Finger dein Ring, der flimmernde,
167
der in den kalten Sand gerollt;
168
im dumpfen Schatten schimmerte
169
trüb um den Perlenstern sein Gold.
170
Und da hast du trotzig aufgelacht,
171
von deinem Vater war auch er;
172
blaß langtest du ihn zu mir her
173
aus deinen Augen sah die Nacht,
174
und du nahmst meine Hand – hohl scholl der Strom
175
des Regens über uns, und trüb
176
in dem schwarzen Stein die Krone glomm –
177
sprachst du: Leb wohl! vergiß! nimm; gieb ...

178
Ihr Ringe, drei Ringe, und doch der neue,
179
aus scheuer Seele bang dämmernde Schwur?
180
Dahin der Glaube, dahin die Treue;
181
oh dunkle Flur!
182
Starr durch die nackten Pappeln schauen
183
die Sterne ins verhüllte Feld;
184
Wahrheit? – Im Moor die Nebel brauen;
185
laß ab! was willst du? Um dich Grauen,
186
und – voll von Sonnen steht die Welt!

187
Was willst du, Sehnsucht meiner Brust?
188
Sieh, eine Sonne ging zur Ruh,
189
nun schließ auch deine Augen du;
190
das Leben ist des Lebens Lust!
191
Hinein, hinein mit blinden Händen,
192
du hast noch nie das Ziel gewußt;
193
zehntausend Sterne, aller Enden,
194
zehntausend Sonnen stehn und spenden
195
dir ihre Strahlen in die Brust!

196
Dir in die Brust ... was willst du, Schweigen,
197
du laute Sehnsucht, immer noch?
198
Und ich sehe die Krone, die eine, steigen –
199
ihr Ringe, drei Ringe, wie war es doch?
200
die Krone
201
Empor! nichts ist vergebens!
202
dem sei getreu bis in den Tod –
203
du trägst die Krone des Lebens,
204
die Schöpferkrone des Lebens ...

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Richard Dehmel
(18631920)

* 18.11.1863 in Münchehofe, † 08.02.1920 in Blankenese

männlich, geb. Dehmel

Nationalökonom, deutscher Dichter und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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