Es kämmte die Gräfin ihr flutend Haar

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Bruno Wille: Es kämmte die Gräfin ihr flutend Haar Titel entspricht 1. Vers(1894)

1
Es kämmte die Gräfin ihr flutend Haar,
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Zur Minne täte sie taugen.
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Da wallte vorbei der junge Scholar
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Und hub die schmachtenden Augen.

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Scholar, halt lieber die Augen in Hut,
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Daß sie zu hoch nicht fliegen!
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Wer nicht geboren aus Adelsblut,
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Darf keine Gräfin kriegen./

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»und ist mein Schatz auch hoch und fern,
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Mein Minnen soll daran hangen,
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Wie ich liebe des Himmels höchsten Stern;
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Wer mag ihn zur Erde langen?«/

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Scholar, von der Erde gehörst du fort,
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Hast schon des Himmels Weihen,
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Bist gar so rein wie die Engel dort,
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Die lieben, ohne zu freien.

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Du Keuscher bist höher geboren denn ich,
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Dein Adel reicht über die Fürsten.
19
O heb mich hinan! Ich fühle mich
20
Nach himmlischer Minne verdürsten.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Bruno Wille
(18601928)

* 06.02.1860 in Madgeburg, † 31.08.1928 in Schloss Senftenau in Aeschach

männlich, geb. Wille

deutscher Prediger, Journalist und belletristischer sowie populärphilosophischer Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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