Was spornest du den Rappen?

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Bruno Wille: Was spornest du den Rappen? Titel entspricht 1. Vers(1894)

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Was spornest du den Rappen?
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Wohin die blinde Flucht?
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Es narrt dich tollen Knappen
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Ein Traum der Eifersucht./

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»als Geier möcht ich steigen,
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Mein Flug ging' hoch hinaus
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Und sollte dann sich neigen
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Zu meiner Gräfin Haus.

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Ich schlüge mit dem Flügel
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An ihre Kammertür,
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Bis aufgesprengt der Riegel,
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Und bleich sie träte für.

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Bei ihrem stolzen Nacken
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Wollt ich die Flechten fest
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Mit starkem Schnabel packen:
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Nun komm ins Geiernest!

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Ich wollt aus scharfen Augen
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Ihr spähen seelenwärts.
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Fänd ich den Grund nicht taugen,
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Zerhackt ich ihr das Herz.

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Und aber aus den Lüften
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Ich kreischend niederstieß'
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Und wollte mich zerklüften
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Am Wetterfahnenspieß.«

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Bruno Wille
(18601928)

* 06.02.1860 in Madgeburg, † 31.08.1928 in Schloss Senftenau in Aeschach

männlich, geb. Wille

deutscher Prediger, Journalist und belletristischer sowie populärphilosophischer Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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