Den Waldweg abwärts, von den Felsenstufen

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Otto Roquette: Den Waldweg abwärts, von den Felsenstufen Titel entspricht 1. Vers(1860)

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Den Waldweg abwärts, von den Felsenstufen
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In Sprüngen, tollkühn über Steinkolosse,
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Kam's mit Gelächter, Jauchzen und mit Rufen.

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Die junge Schaar, wie ungezähmte Rosse,
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Gab sich, am Sommertag kathederflüchtig,
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Mit Lust der halsgefährlich wilden Posse.

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Zum Wagniß auf einander eifersüchtig,
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Mit Schwung und Kraft, erwiesen Bein' und Glieder,
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Vom Glück begünstigt, sich doch heil und tüchtig.

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Und als vom tollen Weg die letzten nieder
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Getobt, sucht man mit ungeheurem Lachen
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Zu ordnen das verschobene Gefieder.

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Und in des Jubels festlichem Erwachen
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Nach Epheuranken greift ein blonder Springer,
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Mit einem Kranz sein Hütlein schön zu machen.

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Mit Epheuranken bald sind alle Finger
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Geschäftig, und mit Kränzen ist phantastisch
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Man auch gestimmt zum Ruf der Thyrsusschwinger.

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In Tönen, gleich verwegen als elastisch,
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Evoë Bacchos! schallt's aus Kehl' und Lippen,
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Und neues Wagen hebt sich an gymnastisch.

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Ein Felsenblock, mit Moos und Wurzelrippen
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Des Buchenstamms bedeckt, der drüber thronte,
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Ward ausersehn, zum Trotz der steilen Klippen.

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Hinauf! Als ob ein Königreich es lohnte,
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Begiebt ein Klettern sich, ein Rutschen, Ringen,
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Das weder Kraft noch Sommerkleider schonte.

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Genommen wird der Posten. Und mit Singen,
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Noch halb des Athems bar, muß in die Runde
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Der Siegestanz noch um den Baum gelingen.

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Evoë! gellt's hinab zum Thalesgrunde,
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Und Sonnenstrahlen durch der Wipfel Lichtung
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Schau'n lachend nieder auf das Fest der Stunde.

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Dann schwindet von der Höh' in andrer Richtung
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Die Schaar, das Evoë verklingt, gestaltet
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Zum Juvivallera moderner Dichtung. –

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Der aber achtsam, und noch unerkaltet
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Für solchen Waldesspuk, ihn angesehen,
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Der Mann sah mehr noch seinem Sinn entfaltet.

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Vom Boden hob er im Vorübergehen
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Der Epheuranken eine, die, zum Kranze
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Gefügt, verloren lief im Windeswehen.

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Du hast gedient, so dacht' er, bei dem Tanze
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Der wilden Kraft heut, wie ein paar Jahrtausend
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Zuvor schon die Geschlechter deiner Pflanze!

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Sein Haupt mit deinem starken Laub umkrausend
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Erschien Lyäus selbst, kam übermüthig
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Der Faunen Schaar aus ihren Wäldern brausend!

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Der seiner Reben Nektar heißgeblütig
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Der Freude gab, schuf in des Epheus Dauer
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Unwelkbarkeit der Lebenskränze gütig.

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So nahm die Kunst ihn, ließ des Marmors Mauer,
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Ließ Jubelrythmen herrlich sich beleben,
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Gestaltenreich dem Hörer und Beschauer.

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Mänadentänze, Satyr, Faun, umgeben
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Den Pantherwagen, drauf, den Tag versöhnend,
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Genuß und Jugend schützt der Gott der Reben.

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Die Kunst nur war's, die, jede Form verschönend,
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Das Lockenhaupt noch mit dem Kranze schmückte,
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Zur Anmuth auch das Wildeste gewöhnend.

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Was einst der Kunst in jenem Alter glückte,
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Verschwand in Trümmern grausiger Zerstörung,
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Als neue Völkerfluth die Welt zerstückte.

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Ein Bann lag über jedes Glücks Bethörung.
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Von allen Kränzen war die Dornenkrone
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Der einz'ge für des armen Staubs Empörung.

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So schwand die Zeit, vergessend die entfloh'ne.
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Doch was in Wäldern grünte, nichts vermochten
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Die Heil'gen drauf mit Bann und Lebenshohne.

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Da trieb um Fels und Stamm unangefochten
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Jahrtausendlang der Epheu sein Geranke,
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Wenn auch von keiner Hand zum Kranz geflochten.

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Doch auch die Menschheit überwuchs die Schranke
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Befangner Dumpfheit, und ein spät Erinnern
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Gemahnt sie, was sie alter Zeit verdanke.

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Der Spaten klang, dem Gruft- und Staubesinnern
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Entstieg bekränzt Lyäus neu geboren,
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Ein Schatz bereits den kundigen Gewinnern.

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Sein Abbild nur; und doch zu allen Thoren
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Zog wieder ein die Meng', an seinem Lichte
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Sich sonnend, dessen Strahl noch unverloren.

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Im Freudenkranz, mit hellem Angesichte,
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Begriff die Kunst, des Lebens Recht zu achten,
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Statt der Entsagung lastende Gewichte.

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Seit jener Wiederkehr verging mitsachten
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So manch Geschlecht, und es erscholl die Klage,
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Daß nur ihr Bild die Götter uns vermachten;

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Daß nirgends mehr für sie ein Tempel rage,
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Daß ihre Macht verging, und wir beschämlich
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Um Trümmer säßen ihrer Kunst und Sage.

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Ich dächte doch – so dachte jener nämlich,
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Der Mann mit dem gefund'nen Epheukranze,
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Man hieß' es gut, und denke minder grämlich!

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Gesetzt, es käme mir im Faunentanze
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Lyäus auf dem Wagen hier entgegen,
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Mänaden, Satyrn, Panther, kurz das Ganze:

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Die Bestien zwar gezähmt – nun meinetwegen!
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Allein das Satyrnvolk, die nackten Weiber –
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Wer weiß auch, ob so groß der Augensegen!

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Die Künstler waren meistens Uebertreiber,
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Und ob in Wahrheit sie nicht viel verlieren,
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In Formen und in Schwingungen der Leiber?

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Es sei dahingestellt! So beim Spazieren
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Im Wald wär's überhaupt ein Abenteuer
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Zu billigen kaum, geschweige zu probiren.

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Ihr Epheuranken, viel doch blieb noch euer
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Zum Dienst der Freude, trotz des Pantherwagens
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Verlust, und mancher schönen Ungeheuer!

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Die Kränze, die man heut geflochten, sagen's!
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Und auch von Satyrspuk sind noch die Köpfe
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Der Jugend voll, und lärmenden Behagens.

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Für Meißel, Pinsel und für Farbentöpfe
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Zieht man die alten vor, doch auch erquicklich
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Fand heut ich die modernen Waldgeschöpfe.

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Im Wald ist manche wilde Thorheit schicklich,
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Die man verpönt in unsern dumpfen Stuben,
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Und schön die Kraft, die aufschnellt augenblicklich.

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Den Vorwurf, daß das Beste wir begruben
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Der Lebenskräfte, den belehrten heute
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Des Bessern die bekränzten wilden Buben.

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So lang dem Boden, der auch dich erneute,
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Du Epheuranke, deutsche Bäum' entsprossen,
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Wird freudge Kraft nicht der Vernichtung Beute!

124
Wer mürrisch hadert, treibt die schlimmsten Possen.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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