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Eines neuen Jahres Sonne geht auf!
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Und dich, Jehovah, der Zeiten Vater,
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Der Aeonen Vater, grüßen die Völker!
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Der Weise mit ernsten Gedanken,
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Mit Feuergesängen der Dichter,
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Und mit Stammeln das Kind.
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Am Niagara, am Indus, am reißenden Ganges,
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Wie am Rhenus und an den Ufern
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Des ernsten Danubius knieen die Völker
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Und beten dich an, der Zeiten Vater,
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Der Aeonen Vater, der Völker Gott!
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Du hörest den schwarzen Mann,
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Dem Numidiens Sand die Sohle sengt,
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Und des nackten Negers Jammergeächz,
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Wenn des unchristlichen Treibers Peitsche
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Ihm gähnende Wunden fetzt.
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Deinem Ohre, wie deinem Auge,
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Entschlüpft nicht das leiseste Rufen der leidenden Menschheit.
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Auch ich kniee vor dir in des erwachenden Jahres
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Ersten Strahlen, und meines Psalmes Gewimmer
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Verliert sich nicht unter dem Wogengetöse
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Der tausendmaltausend Rufer gen Himmel.
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Höre mich, Gott, und verschmähe nicht
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Der bebenden Lippen Gebet
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Für mein Vaterland und meine Brüder alle!
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Der Lande Zerstörer bist du;
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Du winkst – so wachsen Städte
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Mit Thürmen, Häusern und Mauren,
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Wie ein Aehrenfeld auf.
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Du winkst – so zermalmen Todesengel
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Die Mauren der Vesten zu Sand,
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So zerknicken sie Thürme, wie Binsen.
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Vor tausend Landen hast du
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Mein Vaterland gegürtet mit Kraft,
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Hast seiner Söhne Knochen gestählt,
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Ihren Augen geistige Flammen gegeben,
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Ihre Brust zum Streite gehärtet.
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Auch gabst du uns Biedersinn und Herzlichkeit
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Und redliche Einfalt, wie sie unser Bruder nur,
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Der freie Helvetier, hat.
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O Völkergott, laß uns bewahren
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Dieß dein köstliches Geschenke;
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Nicht durch des schlimmeren Auslandes
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Unsre große Selbstheit verstümmeln.
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Schau herab, Vater, auf Germaniens Lande!
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Stattliche Tempel erheben sich da
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Und ländliche Kirchen und Klosterhallen.
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Da tönt dein Preisgesang noch:
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Lobet den Herrn, den mächtigen König der Ehren!
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Da schallt noch mit der Orgel Begleitung
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Des starken Glaubens Triumphton:
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Eine feste Burg ist unser Gott!
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Da küssen die Völker noch den Sohn,
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Nie verlöschen. Nimm nicht im Zorne
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Das heilige Kreuz von unsern Altären,
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Daß dann die Finsterniß dicker, gewölkter,
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Strömender sei, als in den Zeiten der Nachsicht.
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Jesus Christus, unser Herr und unser Gott,
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Müsse von Deutschlands Söhnen verkündet werden,
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Bis das Feldgeschrei tönt: Er kommt! Er kommt!
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Auf daß er strafe mit Feuerflammen,
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Die nicht wollten, daß er über sie herrsche;
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Und gebe der Welt Gesetz und Licht und Recht,
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Und Freiheit von Ewigkeit zu Ewigkeit.
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O, den du uns im Segen gabst,
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Dein Nachgebild, dem du mit deutschem Kronengold
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Die Schläfe schmücktest, unsern
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Bewahre du – dein Liebling ist er ja.
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Siehe, noch ist seines Kleides Saum
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Nicht mit Blute gefärbt; denn die Menschen
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Sind ihm lieb, drum wählt er die Palme des Friedens
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Vor dem blutigen Lorbeer.
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Auch dem störrigen Sohne, wenn er umkehrt,
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Fällt er freudeweinend an Hals,
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Und denkt seiner Verirrung nicht.
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O daß er lang' über uns herrsche!
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Daß unter ihm der Deutsche wieder erwache,
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Und groß und hoch sei an Geist,
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Und gut und tief im Herzen!
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Daß Kunst und Wissenschaft und Gewerb
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Unter ihm blühe; daß der keuchende Mann
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Hinter dem Pfluge, und der schweißtriefende Mann
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Seiner Arbeit Früchte froh genieße!
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Um unsers Kaisers Thron
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Draus siebenfach geschärfte Blitze zücken
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Auf jeden Entweiher des Rechts,
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Jeden Zerstörer der Ordnung,
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In Namen der Freiheit schleiert!
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Jeden Höhner der Gottheit und der heiligen Pflicht!
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Sieh, der blauen Schaaren König,
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Der mit sieben Heeren auszuziehen vermag,
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Jedes ein Hochgewitter, schwarz, drohend,
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Mit Keulen des Todes bewaffnet –
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O so laß ihm lächeln diesen Sohn des Himmels.
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Er schwinge nicht im rollenden Jahre
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Das blutige Schlachtschwert des Wodan Brennus
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Gegen die Riesin der Mitternacht,
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Der Schlachtengeheul lieblicher tönt,
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Als der Hymnus des Friedens,
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Von Geistern des Himmels gesungen.
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Stürm' ihn hinaus, den Tyrannen des Aufgangs,
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Aus Europa's hellen Bezirken,
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Daß keine Sklavenkette mehr raßle
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An des Isters Gestaden,
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Daß im Chersonesos wieder
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Die Musen lustwandeln, Sokrates wieder
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Den Jüngling geleite in Tempel der Weisheit
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Und der Urschönheit, daß nicht der Mensch
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Unter lachendem Himmel
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In der Hölle sich träume,
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Des Wüthrichs eherne Sohle fühlt.
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An allen Flüssen Europa's
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Sollen Tempel stehen, der Wahrheit geheiligt,
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Wo Christus, des Hochgelobten, des Gnadelächlers,
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Des Weltalls Entsündigers
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Ha, ich höre die Stimme der Völker
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In den Stunden der Weihe.
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Sie alle verlangen Gnad' und Erbarmung von dir,
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Du Freund und Liebhaber der Menschen.
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»erhalt' uns dein größtes Geschenk der Freiheit!«
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So betet der kühne Franke an der Seine.
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Erhalte sie ihm und gib es Allen,
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Dies dein größtes Geschenk, die heilige Freiheit,
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Wenn wir weise genug und in der Tugend erstarkt sind.
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Wer frei sein will, um zu rasen,
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Um Gesetz und Pflicht unter die Füße zu rollen,
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Verdient Sklave zu sein; er sei es!
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Ich höre der Beter Geflüster am Neckar,
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Sieh, der Krankheit Hauch trübt sein Gesicht,
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O klär es auf mit der Gesundheit
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Reinstem Strahle. Er ist es werth;
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Er liebt sein Volk und Wissenschaft und Kunst.
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Noch steht sein Athene, seiner Bildungen
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Schönstes, gesegnetstes Werk. Es stehe!
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Zahllose Zöglinge treten jetzt und künftig
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Aus diesen Hallen der Weisheit und Zucht,
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Und unsterblich sei seines Bildners Name.
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Die hohe Freundin der christlichen Weisheit und Tugend
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(ihr Engel hat mit feurigen Zügen
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Ihres Herzens zahllose Thaten
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Längst in sein Buch geschrieben,
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Um sie herunter zu lesen am Tage des Lohnes),
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O geuß auch im rollenden Jahre des Lebens
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Vollgeschöpfteste Schale über sie aus,
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Daß sie spät hinüberwalle
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Deren Todtenmal sie aus Marmor erthürmte
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Vor Deutschlands Provinzen strahle
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Immer Würtemberg hoch auf
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Durch Reinheit der Lehr und der Sitte!
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Seine Saaten rauschen von Aehren,
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Auf Stützen ruhe der Fruchtbaum,
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Und von der Rebe träufe Traubengold.
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Vater, Segner der Menschen,
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Gib allen ihr bescheidnes Theil
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So weit sie wohnen, deine liebe Menschen!
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Zwo gräßliche Geister der Hölle,
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Umhalsten sich fürchterlich und schwuren:
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Zu verwüsten Europa's blühendste Staaten!
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Donnre sie in die nächtlichste Nacht
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Der Hölle hinunter. – Pest und jede würgende Seuche
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Schwinde vor dir wie Wettergewölk
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Vor dem Wehen des Sturms.
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Segnend rolle das Jahr
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Mit seinen Monden und Tagen vorüber!
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Höre der rufenden Völker Geschrei,
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Begnadiger, der Völker Herr und Gott!
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Und segne sie! – Mit weinender Stimme
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Fleh ich dich um meiner Brüder Heil!
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Denn erquickend ist mir die Kunde
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Von meiner Brüder Heil. Aber Thränen
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Fließen in die Dinte, wenn ich die Kunde
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Schreiben soll – von meiner Brüder Weh.
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Lob, Anbetung, Preis sei dir,
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Allbarmherziger, denn der Erhörung
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Himmelsvorgefühl durchschaurt mein Herz!