Gedicht Schubarts für seine Enkelin auf den Geburtstag ihres Vaters

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Christian Friedrich Daniel Schubart: Gedicht Schubarts für seine Enkelin auf den Geburtstag ihres Vaters (1791)

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Glück und Heil am Tage,
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Der dich einst gebar!
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Vater, was ich sage,
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Ist so fromm und wahr.

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Lies auf diesem Blättchen,
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Das mein Herz dir giebt,
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Wie dein kleines Mädchen
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Dich so herzlich liebt.

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Küsse deine Kleine,
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Sieh ihr ins Gesicht;
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Liebe, wie die meine,
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Schildert kein Gedicht.

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Wo die Sternlein stehen,
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Ist ein großer Mann,
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Der, was Kinder flehen,
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Auch erfüllen kann.

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O, der wird dir geben
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– Denn ich bitt' ihn ja –
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Langes, frohes Leben,
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Herziger Papa.

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Und mir wird's gelingen,
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Immer wohlgemuth
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Um dich her zu springen,
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Wie das Lämmlein thut.

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Will dich streicheln, herzen,
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Will mit Mädchenlist
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Um dich hüpfen, scherzen,
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Wenn du traurig bist.

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Will dein Knie umschlingen,
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Bester Vater, du!
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Will ein Lied dir singen,
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Und du geigst dazu.

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Heisa! Welche Freude!
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Vater, tanz' mit mir!
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Alles freut sich heute
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Innig über dir.

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Mama wünscht dir Glücke,
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Und der Ludwig zeigt
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Schon in seinem Blicke,
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Was der Mund verschweigt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Christian Friedrich Daniel Schubart
(17391791)

* 24.03.1739 in Obersontheim, † 10.10.1791 in Stuttgart

männlich, geb. Schubart

deutscher Dichter, Musiker, Komponist und Journalist

(Aus: Wikidata.org)

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