Der schlafende Wind

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Gustav Falke: Der schlafende Wind (1884)

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Über die verhüllten Abendhügel
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Steigen schon die ersten Sterne her,
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Einmal rührt der Wind noch seine Flügel,
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Alles schweigt und träumt, nun träumt auch er.

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Auf den Rosen ist er eingeschlafen,
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Träumt von einem schönen Wandertag.
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Ach, wie lieblich sichs in solchem Hafen
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Nach der langen Reise schlafen mag.

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In der Frühe, welche süßen Düfte
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Haften noch an seinem Schwingenpaar.
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Neiderfüllt erzittern alle Lüfte,
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Hören sie, wo er zur Nacht heut war.

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Und die Mädchen, die vor Tür und Toren
14
Halbverschlafen in die Sonne sehn,
15
Strecken sich und fragen traumverloren:
16
Wo doch nur die vielen Rosen stehn?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gustav Falke
(18531916)

* 11.01.1853 in Lübeck, † 08.02.1916 in Groß Borstel

männlich, geb. Falke

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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