Meinem Kinde

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Gustav Falke: Meinem Kinde (1884)

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Du schläfst, und sachte neig ich mich
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Über dein Bettchen und segne dich.
3
Jeder behutsame Atemzug
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Ist ein schweifender Himmelsflug,
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Ist ein Suchen weit umher,
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Ob nicht doch ein Sternlein wär,
7
Wo aus eitel Glanz und Licht
8
Liebe sich ein Glückskraut bricht,
9
Das sie geflügelt herniederträgt
10
Und dir aufs weiße Deckchen legt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Gustav Falke
(18531916)

* 11.01.1853 in Lübeck, † 08.02.1916 in Groß Borstel

männlich, geb. Falke

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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