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Und zum dritten Mal kochte die Mittagsglut
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Die Palmenwipfel, da lichtete sich
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Der Wald, und wir fanden den Weg hinaus
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Aus dem Pflanzengewirr und atmeten tief,
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Wie befreit aus langer Gefangenschaft Graus.
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Die Hoffnung zog ein, die Furcht entwich,
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Und grün lag das Land in des Friedens Hut,
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So lag es vor uns, und in Mitten lief
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Die Quelle, der Bach, das Wasser blank.
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Da weinten wir und stammelten Dank
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Und sanken aufs Knie und schöpften mit Händen
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Das kühle Nass, den entbehrten Trank.
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Und wie wir gekräftigt zum Gehen uns wenden,
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Da sehn wir im Gras, fußbreit, einen Pfad,
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Einen richtigen Pfad und fast schnurgerad
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Und fleißig betreten. Dem folgen wir dann,
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Ich hinter dem Mädchen, Jens Jensen voran.
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Und wie wir es hofften ein jeder, und doch
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Zu sagen sich niemand getraute, so fanden
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Wir's wirklich, als eine Strecke noch
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Den Pfad wir gingen. Vier Palmen standen,
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Und weiter noch sechs oder sieben, als Posten
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In die grünende Ebne vorgeschoben,
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Und unter den ersten vier ragende Pfosten
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Mit Zweiggeflecht an den Seiten und oben,
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Ein Haus, eine Hütte, von Menschen erbaut.
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Wer mochte hier in der Wildnis wohnen?
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Wir standen von Weitem und schauten und schauten.
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Wer schilt uns, dass wir nicht gleich uns getrauten?
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So standen wir lauschend und spähten umher,
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Und jedem ging hastig der Atem und schwer,
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Und klopfte das Herz. Doch alles blieb stumm.
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Kein menschliches Wesen, kein menschlicher Laut,
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Nur Rauschen des Windes im Grase ringsum
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Und kräftiger hoch in den Palmenkronen.
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Da fassten wir Mut und gingen gradaus.
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Jens Jensen trat zuerst in das Haus
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Und spähte und winkte uns näher. Wir fanden
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Halb offen die Thür, und wir traten ein
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Und waren im niedrigen Raum allein.
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Eine leere Hütte. Nichts war vorhanden,
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Sie wohnlich zu machen. Kein Stuhl, kein Tisch
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Und kein Bett. Nur vier kahle Wände. Frisch
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Aus dem Seitengeflecht, hier, da, ein Spross,
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Ein lustig grünender, schwankender Schoss
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In den dämmrigen Raum hineingestreckt,
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Armlang und mit leichtem Gespinnst überdeckt.
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In der Ecke ein Haufe trocknen Laubes,
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Unter der Decke zollhohen Staubes,
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Schien als Lager gedient zu haben.
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Nichts weiter! Und doch, im Dunkel dort,
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Nur zögernd nahm ich's vom Boden fort,
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Ein Trinkgefäß, eine hohle Nuss.
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Wen musste die ärmliche Schale erlaben?
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Schon lange nicht mehr mit dem staubigen Rand
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Sich durstige Lippe zusammenfand.
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Und schnell mit geheimem Grauen, als säß
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Ein Zauber drin, warf ich hin das Gefäß.
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Und suchend setzte ich weiter den Fuß
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Und ging um die Hütte und weiter noch,
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Nach den Palmen, den sieben, hinüber, zehn Schritte.
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Und wie ich betrete den schattigen Raum,
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Ich trau' den entsetzten Blicken kaum,
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Und fahre zurück, und stiere doch
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Gebannt auf das Schreckliche hin und stier'.
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Da saß in des friedlichen Wäldchens Mitte
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Ein Toter, ein menschlich Gerippe hier:
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Kein Kleid, kein Fleisch, nur bleichende Knochen.
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Und ich sah, der lag da nicht Tage, nicht Wochen,
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Der saß da, gelehnt an den Palmenbaum,
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Wohl Monde und schlief den Schlaf ohne Traum,
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Den ewigen Schlaf in der Wildnis hier.
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Und über die Knochen kroch Tier an Tier,
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Und aus den Höhlen der Augen, der Nase
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Sah Würmer ich schlüpfen und sah im Grase
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Die eklen Geschöpfe in Reihen, in Haufen
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Das einsame, bleiche Gerippe umlaufen.
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Und ich rief die Gefährten, und schaudernd standen
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Und schweigend wir. Wer war's, den wir fanden?
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Ein Wilder? ein Weißer? ein Seemann? wie wir
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Von den Stürmen verschlagen, gestrandet hier,
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Ohne Hülfe, ohn' Rettung in langer Qual
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Dem Würger Tod zum Opfer gefallen?
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Drohte ein Gleiches nicht auch uns allen?
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Und plötzlich erblasste der letzte Strahl
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Der Hoffnung in mir, und ich dachte, wann mag,
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Wie bald mag kommen der schreckliche Tag,
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Wo hingegeben den Würmern zum Fraß
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Du liegst und die andern am Boden, im Gras,
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In der Sonne Glut, und über euch gehen
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Die Tage, die Jahre, die Winde verwehen
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Den Staub, und die drüben warten und weinen,
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Und weiß keine Seele, wo Kreuz und wo Grab,
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Und wer euch die letzte Tröstung gab.
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Und wie wir gefürchtet, so war es nachher:
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Die Insel war einsam und menschenleer,
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Von Felsen ummauert ein stilles Thal,
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Und auf dem Felsen, der langsamen Qual
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Des Hungertodes war preisgegeben,
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Wer dort, zu retten sein elend Leben,
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Von Klippenhöhen mit Hoffen und Graun
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Sich blind nach rettenden Schiffen wollt' schaun.
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Hier boten die Früchte, die Wurzeln, der Bach
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Doch spärliche Speise, hier war doch ein Dach,
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Eine Hütte von einem aufgezimmert,
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Dem nie wohl im Hirn eine Ahnung geschimmert,
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Er könnte für andre sein Häuschen errichten,
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Es gegen die Glut und die Winde dichten,
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Für andre, für Erben, die nie er gesehn,
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Sein notgeborenes Werk lassen stehn.
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Auch uns zwang die Not nun, uns einzurichten.
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Uns schien es so viel, als auf Rettung verzichten,
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Doch hofften wir dennoch von Tag zu Tage,
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Wochen, Monde vergingen, doch
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Wir hofften, hofften immer noch
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Und hofften und zagten und hofften, ich sage
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Ein Jahr und noch eins, und es kam kein Schiff,
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So oft wir auch standen auf ragendem Riff,
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Wohl Tage lang oft und spähten uns blind.
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Doch nichts als Wellen und drüber der Wind,
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Die Sonne, die Sterne, ein Kommen und Gehn,
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Und die Wolken, doch niemals ein Segel zu sehn,
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Kein Segel, kein Segel! – Da gaben wir's auf
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Und ließen dem Zufall allein den Lauf
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Und schickten uns drein. Vielleicht aus der Bahn
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Geschleudert gleich uns, wie ein Ball vom Orkan,
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An die Klippen geworfen gleich uns, dass Genossen
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Wir fanden im Elend. Doch Stürme schlugen
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Auf Stürme das Eiland im Herbst und im Winter
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Und brausten im Frühling, doch niemals trugen
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Die Wellen ein Fahrzeug an unsern Strand.
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Keine Hülfe, keine Rettung, so schien es beschlossen.
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Wir waren ergeben. Das Heimatland
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Fern, fern, und die Freundschaft, die Liebe, und hinter
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Uns allen die Hoffnung verblasst längst. So sahn
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Die Zeit, eine Schnecke, vorüber wir schleichen.
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Wir hungerten nicht und blieben gesund
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Und lebten so hin, bis uns würde erreichen
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Die letzte Ruhe, die Todesstund'.
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Wir fürchteten nicht und ersehnten sie nicht,
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Weil immer, trotz allem, ein Schimmer ja bricht,
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Und wär's auch ein blasser, todblasser nur,
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Ein Schimmer der Hoffnung durch schwärzeste Nacht.
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Es ist einmal so, ist Menschennatur,
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Mit Hoffnung wird der Mensch groß gemacht,
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Und hofft bis zum Grab und drüber hinaus,
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Doch der Tod sticht mit Trumpf, und das Spiel ist aus.