Die Einladung

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Theodor Däubler: Die Einladung (1905)

1
Die Wolken glitzern um die höchste Stunde,
2
Ein jüngster Wind versilbert sacht den Wald;
3
Die Ölbäume bekennen sich zur Gottgewalt
4
Und zittern von Athenas Nahen Kunde.

5
Ihr Silberwispern frommt aus hehrem Munde;
6
Doch – Demeter vernehmbar bloß – erschallt
7
Ein Ruf der Zeus-Entragten, als Gestalt:
8
Beglück Athen, Erkorene zum Bunde!

9
Da löst von Kore sich die große Mutter,
10
Gehorcht der Tochter des Kroniden schlicht;
11
In Fuhren folgt ihr hochgestuftes Futter.

12
Viel Korn kommt an, auch Überschwang an Butter:
13
Der Stadt enthüllt sich Demeters Gesicht,
14
Für Opfer nickt sie – tiefumfleht – Verzicht.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Theodor Däubler
(18761934)

* 17.08.1876 in Triest, † 14.06.1934 in St. Blasien

männlich, geb. Däubler

deutscher Schriftsteller (1876-1934)

(Aus: Wikidata.org)

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