Sei mir gegrüßt, du holde Blüthe

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Betty Paoli: Sei mir gegrüßt, du holde Blüthe Titel entspricht 1. Vers(1854)

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Sei mir gegrüßt, du holde Blüthe,
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Erschließend dich dem heitern Licht!
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Den Frühling trägst du im Gemüthe
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Und auf dem schönen Angesicht.
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Noch stehst du da in Glanz und Schimmer,
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Das Herz von jenem Thau erfrischt,
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Den, ach wie bald! und für all immer
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Des Lebens rauhe Hand verwischt.

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Der Wehmuth liebende Gewalten
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Sie flößen mir die Frage ein:
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Wie wird dein Schicksal sich gestalten,
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Und welche Zukunft harret dein?
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Die Loose, die dem Weibe fallen,
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Zum Schmerze führend oder Glück,
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Im dunkeln Geisterzuge wallen
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Vorüber sie an meinem Blick.

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Ist dir's bestimmt ein Herz zu finden,
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Das, mit dem deinen gleichgestimmt,
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In deinem innersten Empfinden
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Des eignen Selbstes Ruf vernimmt?
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Wird dirs ein milder Gott vergönnen,
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Von stolzer Freudigkeit beseelt,
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Vor aller Welt ihn dein zu nennen,
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Den deine Liebe sich erwählt?

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Wird er den finstern Mächten wehren,
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Die uns umlauern je und je?
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Wird Mutterliebe dich verklären?
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Der Muttersorge heil'ges Weh?
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Darfst du dir sterbend einst gestehen,
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Daß Segen dir entströmt und Heil?
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O, unter Thränen möcht' ich flehen:
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Dir werde solch ein Loos zu Theil!

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Denn in der Seinen Herz zu thronen,
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Beglückend und durch sie beglückt,
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Die höchste ist es aller Kronen,
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Womit des Weibes Stirn sich schmückt!
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Der Lorberkranz auf seinem Scheitel,
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Der Schönheit schimmerndes Geflecht,
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Das Sternenband des Ruhms sind eitel,
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Und jene Krone nur ist echt! –

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Wie? oder wirst du einst erglühen
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Vergeblich in der Sehnsucht Brand?
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Wirst du vergehen und verblühen
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Der Blume gleich im Heideland,
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Die hoffend sich im Lenz erschlossen,
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Mit klarem Aug emporgeblickt
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Und süße Düfte ausgegossen,
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An denen Niemand sich erquickt?

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O dann entfalte deine Schwingen,
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Von ird'schen Lasten unbeschwert!
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Statt nach versagtem Glück zu ringen
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Erhebe dich in deinem Werth!
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Ob Liebe nie sich dir verbunden
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Und deiner Leiden Gluth gekühlt,
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Du hast ihr Herrlichstes empfunden,
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Wenn ihre Sehnsucht du gefühlt. –

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Ein and'res Bild noch seh' ich schweben
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Geheimnißvoll vor meinem Geist.
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Kaum wag ichs, Worte ihr zu geben
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Der Ahnung, die mich still umkreis't.
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Wirst du auf bangen Wanderfahrten
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Einst folgen müssen ohne Wahl,
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Dem dir im Traum geoffenbarten
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Und nie erreichten Ideal?

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Wird einst mit deinem Glück dein Frieden
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Verbluten auf dem Opferstein?
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Das düstre Loos der Promethiden
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Harrt es mit seinen Schmerzen dein?
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Wirst du dereinst, ein Kind des Fluches,
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Hinschiffen auf empörtem Meer,
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Vom Braus umtönt des Wogenbruches,
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Ein ruheloser Ahasver?

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Und wenn dann aus dem Schooß der Fluthen
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Ein grünes Eiland sich erhebt,
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Wenn dein Gemüth mit seinen Gluthen
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Dahin, hin zu dem Hafen strebt,
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Wird es dann plötzlich dich durchgrauen:
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Mich blendete ein Truggesicht!
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Die meine Ahnung mich ließ schauen,
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Die sel'ge Heimath ist dieß nicht!?

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Und wenn zwei Arme dich umstricken,
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Ein Mund auf deinen Lippen glüht,
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Dem Schmerze nah verwandt Entzücken
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Durch deine Nerven zuckt und sprüht,
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Wird plötzlich dich mit eis'gen Händen
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Erfassen der Enttäuschung Qual,
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Vom Irdischen dich abzuwenden
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Zurück zu deinem Ideal?

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Weh' über dich, wenn solche Flammen
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In dir entzünden ihren Brand!
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Der Spruch der Welt wird dich verdammen,
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Sich lösen selbst des Blutes Band!
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Nichts wird von Allem dir verbleiben,
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Was eines Weibes Sein beglückt,
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Auf öden Wellen wirst du treiben,
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Wenn sich im Lenz die Erde schmückt!

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Doch Eines kann dich noch erretten
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Und heil'gen deiner Schmerzen Maal,
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Es ist: noch brünst'ger dich zu ketten
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An deines Geistes Ideal,
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Nie an dem Gotte zu verzagen,
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Nach dem du märtyrgläubig ringst,
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Der Wunden keine zu beklagen,
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Die du in seinem Dienst empfingst!

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Verfolgt von pöbelhaften Scherzen,
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Von der Gemeinen Spott und Hohn,
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Tritt du mit deinem starken Herzen
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Vertrauend vor des Höchsten Thron
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Und sprich: »Den Strahl aus deinem Eden,
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Den Ahnung mir geoffenbart,
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Trotz äußern Kampf's, trotz inn'rer Fehden,
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Hab' ich die Treue ihm bewahrt.« – –

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Genug, genug! mag sich's erfüllen!
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Geschehen mag was soll und muß!
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Zu frühe noch wird sich enthüllen
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Des Schicksals wandelloser Schluß.
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Vermessen wär's ihm vorzugreifen –
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Ein fruchtlos thörichtes Geschäft!
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Du magst dem Loos entgegenreifen,
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Das still in deinem Busen schläft.

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Vor
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Dich eines milden Gott's Geheiß,
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Nie geb' er deines Innern Blüthe
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Verderbter Seele Pesthauch preis,
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Nie lasse er dich Wonnen finden
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An einer schuldbelad'nen Brust,
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Und niemals Liebe dich empfinden,
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Für das, was du verachten mußt.

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Ja, seine Huld mag dich behüthen
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Vor solcher Liebe Qual und Schmach,
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Die, wenn die Flammen längst verglühten,
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Der böse Zauber längst schon brach,
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Wenn Jahr um Jahr dahin gegangen,
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An's Herz das Eis des Alters dringt,
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Noch immer auf die bleichen Wangen
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Ein brennend Schamerröthen bringt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Betty Paoli
(18141894)

* 30.12.1814 in Wien, † 05.07.1894 in Baden bei Wien

weiblich, geb. Paoli

österreichische Lyrikerin, Novellistin, Journalistin und Übersetzerin

(Aus: Wikidata.org)

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