An Kaiser Wilhelm I

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Felix Dahn: An Kaiser Wilhelm I (1873)

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Nicht wie ein Herrscher unsrer Tage
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Steht Kaiser Wilhelm in der Welt:
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Nein, wie ein Bild der alten Sage:
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Ein Friedens- wie ein Schlachtenheld!

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Ihm gab der Schiedwalt des Gefechtes,
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Gott Odhin selbst, das Zauberschwert,
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Das, wenn gezückt zum Schutz des Rechtes,
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Nie sieglos in die Scheide kehrt.

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Doch nach dem Kampf streut er den Segen
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Des Friedens aus der milden Hand
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Und schirmt mit ehrnen Schildgehegen
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Die Marken dem bedrohten Land.

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Nicht Lorbeer nur und Laub der Eichen
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Schmückt dieses Greises Schwert und Thron:
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Wie Efeuflüstern hör' ich streichen
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Um ihn die Heldensage schon.

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Wohl hat gar oft den heil'gen Namen
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Des »Vaters« Schmeichelwort entweiht,
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Damit gefüllt den Flitterrahmen
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Verdienstebarer Fürstlichkeit: –

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Doch
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Den Herzog
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Ein dankbar Volk nennt seinen Vater
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Dich, Kaiser Wilhelm Silberbart!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Felix Dahn
(18341912)

* 09.02.1834 in Hamburg, † 03.01.1912 in Breslau

männlich, geb. Dahn

deutscher Jurist, Schriftsteller, Historiker

(Aus: Wikidata.org)

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