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Schwächer ward gemach der Glaube
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An das Eisenurteil, weil man,
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Ob unschuldig oder schuldig,
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Meistens sich verbrennt die Hände,
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Wenn man glühend Eisen anfaßt.
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Hat Herr Gottfried doch von Straßburg
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Von Isoldens Eisenurteil
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Schon gesagt: »da kam zutage
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Daß es hohl ist wie ein Ärmel«.
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Ungefähr so vor der Mitte
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Von dem 16. Jahrhundert
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Ward zu Köln in einem Kirchlein
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Eingebrochen in der Nacht und
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Silbernes Gerät entwendet:
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Kelche, Schalen und Patenen.
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Wer der Dieb war, blieb verborgen.
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Aber einen armen Teufel,
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Einen fahrenden Scholaren
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Und daneben auch Poeten: –
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Fortunat war er geheißen,
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Reich an Versen, arm an Beutel –
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Hat der Wächter mit dem Speere
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Aufgegriffen in der Nähe.
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Und weil er ein schnöder Fremdling,
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Weit her, aus verdächt'gen Landen,
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Aus der rebenfrohen Rheinpfalz
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(zwischen Eppenstein und Klingen-
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Münster lag sein »Unterstützungs-
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Eine Laute trug am Rücken
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Und, als ihm der Wächter nahte,
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Still empor sah zu den Sternen:
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– Beides ist stets sehr bedenklich! –
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Als des Diebstahls höchst verdächtig
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Stellte man alsbald den Jüngling
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Vor den Erzbischof, den Grafen
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Philipp Ernst von Oberstein. –
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Dieser Herr war mild und gütig
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Und war fein und reich gebildet
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In der Kunst und in dem Wissen
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Der ital'schen Renaissance.
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War sein Liebling: eben trank er,
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Als man ihm den Jüngling brachte,
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Malvasier aus goldnem Becher,
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Jenem schönen Werk des Meisters,
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Mit dem Amphitritedeckel,
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Und er las mit leisem Schmunzeln
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Trotz den Sternen und der Laute
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Unverdächtig schien der Knab' ihm
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Im Gewog' der braunen Locken;
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Und er sprach: »Mein Sohn, beweise
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Nur geschwind dein Alibi:
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Denn gewiß bist du gewesen
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Um die Zeit in einem Weinschank.
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Sage nur, in welchem, Sohn.«
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»ach, ich weiß nicht, Herr Fürstbischof!
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Denn ich habe diesen Fehler,
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Daß ich in die Sterne schaue
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Und darob die Welt vergesse.«
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Kurz, der Arme konnte leider
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Gar kein Alibi beweisen.
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Eideshelfer fand er auch nicht,
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Weil er fremd war und ein Dichter.
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Und so mußte ihn der Bischof
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Fast für überführt erachten.
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Aber gütig war Herr Philipp,
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Und so gönnt' er ihm als letzten
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Strohhalm noch das Gottesurteil:
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Glühend Eisen sollt' er tragen
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Dreimal um den Hochaltar der
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Kirche von Sankt Gereon.
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Andern Tages in der Kirche
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Drängten sich die frommen Kölner
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(alaf Köln!), die Priester, Bürger
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Und viel glaubensstarke Weiblein.
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»elend wird der Dieb sich brennen!«
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Grinsten da die ältern, aber
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Mancher Jungen tat er leid, der
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Hübsche braune Lockenkopf.
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Im Ornat stand Bischof Philipp
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Am Altar: das Eisen glühte
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Dunkelrot, die schwere Platte,
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Welche kund'ge Schmiede hielten
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Grade in der rechten Hitze.
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Nach gehör'gem Exorzismus,
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Teufelskünste auszutreiben,
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Auf das Eisen wies der Bischof.
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Doch der Jüngling rief: »O weh mir!
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So gewiß als zwei mal zwei sind
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Vier, so sicher weiß ich, – wehe! –
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Fass' ich die verfluchte Platte,
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So verbrenn' ich mir die Hände,
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Und dann werd' ich noch gehangen!
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Und ich habe doch wahrhaftig
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– Glaubt es, freundlicher Herr Bischof, –
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Jene Schalen nicht gestohlen.
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Nicht an Silber hängt das Herz mir:
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Hängt an Lorbeer und an Schönheit!«
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»sei getrost, mein Sohn, unmöglich«
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– Gegenredete der Bischof –
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»ganz unmöglich kann's geschehen,
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Daß du dir verbrennst die Hände,
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Bist du nicht der Dieb, mein Sohn.«
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»ei wohlan,« rief der Poet da
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– Laut erschallte seine Stimme
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Durch die Wölbungen der Kirche –
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Wenn, wer schuldlos, ganz unmöglich
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Sich dabei verbrennt die Hände, –
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Ei, so reichet doch gefälligst
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Jenes Eisen: denn Ihr habt ja
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Sicher nicht verübt den Diebstahl.
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Gern aus Euren heil'gen Händen
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Will ich dann das Eisen nehmen.«
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Sehr betroffen stand der Bischof,
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Als er diesen Vorschlag hörte.
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Sah zuerst aufs rote Eisen,
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Dann auf seine weißen, weichen,
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Feinen, wohlgepflegten Hände: –
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(einen Ring mit schön geschnittnen
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Steinen trugen seine beiden
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Vierten Finger: ein Intaglio
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An dem linken wies den Bacchos,
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An dem rechten eine Gemme,
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Einen herrlichen Apoll –)
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Schwieg ein Weilchen, sann ein Weilchen,
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Und dann sprach er: »Lieber Sohn, das
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Ist doch aber ganz was andres.«
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»dies zu sagen ... war nicht nötig
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(noch dazu vor allen Leuten!«
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Sprach er leise zu dem Jüngling).
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»doch nun fällt mir ein: schon lange
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Haben aufgeklärte Päpste
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(ja, sogar schon Agobardus
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Von Lyon, mein Altkollega)
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Die Ordalien verworfen:
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Lehrt die Bibel und die Kirche.
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Zieh in Frieden hin, mein Sohn. – Doch
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Schau' zu viel nicht in die Sterne,
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Schau' auf deinen Weg im Leben,
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Dieses rat' ich dir zum Abschied. –
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Aber meinem Kellermeister
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Werd' ich Auftrag geben, daß er
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Zur Entschäd'gung für den Schrecken
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Einen Schlauch des besten Weines
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(malvasier: – ich trink' ihn selber!)
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Dir als Wegzehrung noch spende.
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Räume, Sohn, nun rasch das Weichbild
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Meines heil'gen Köln und rede
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Anderwärts von dieser Sache
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Mehr nicht – als du nicht kannst lassen.«