Dem Hohen

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Peter Hille: Dem Hohen (1879)

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Weltatmender, der du Geister,
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Urfunken der Liebe,
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Mit dem Brandmal der Geburt
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In Leiber schließest
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Und schleuderst fort den Schlüssel.
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Und so finden sie sich
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Und du fühlst sie
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Und schwellend, voll brausender Güte,
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Zieht deiner Welle göttliche Flut
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Schwellend entgegen
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Mit ganzer Seele dir Zudürstendem ...
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Oder sie verlieren die einsamen Schritte
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Und du wirst kalt mit ihnen
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Kalt wie das, was nicht du ...
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Überwonniger,
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Freiheiteingeborener;
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Jedwed' Lob verhöhnt deine ragende Fülle!
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Denn es begrenzt die ewigen Glieder
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Der stehenden Tiefe, der steigenden Geister,
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Der fallenden;
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Wärmende Werke hegen
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Im quellenden Schoße der Seele,
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Das weckt dein Leben!
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Gnadenquillend erwachend
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Stürzt auf uns ein
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Höhenwärts wirbelnder Segen.
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Wie sollen wir zählen
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All deine ragenden Wipfel?
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An allem lebst du empor!
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Wie sollen dich wir halten?
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Fassen wir dieses:
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Entschwebt nachlachend uns andres.
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Was sollen wir glauben?
34
Da unser Auge und Antlitz schon lügen!
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Was sollen wir forschen?

36
Dein Wille geschehe ...
37
Wir wollen nur lieben wie du.
38
Dann lieben wir dich.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Peter Hille
(18541904)

* 11.09.1854 in Erwitzen, † 07.05.1904 in Groß-Lichterfelde

männlich, geb. Hille

deutscher spätromantischer und naturalistischer Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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