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Noch flimmerte mit blassem Schein
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Der Morgenstern. Ich floh die Bahre
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Des Schlafs: im festlichen Talare
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Eilt ich in unsern Lorbeerhayn,
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Um deinem Bild, auf dem Altare
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Der Freundschaft, einen Kranz zu weihn.
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Itzt trat ich auf die heilge Stätte
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Und fand das Bild mit einer Kette
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Von Himmelsrosen ausgeschmückt,
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Die dir des Engels Hand gepflückt,
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Der dich, o Freundin, von den Zinnen
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Der Sonnenwelt herabgebracht,
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Um in der schönsten Winternacht
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Den Traum des Daseyns zu beginnen.
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Doch, Zoe, nein, es ist kein Traum,
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Das Leben im Erziehungshause
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Diesseits des Monds. Kurz ist der Raum
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Der Laufbahn oft und eng die Klause
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Des Schülers. Doch kurz oder lang,
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Ist es kein Traum. Die Saifenblase,
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Womit so mancher Bardensang
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Es schon verglich, der Silberklang
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Der Flöte, der vom bunten Glase
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Erzeugte Schatten an der Wand,
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So schnell sie auch vorüberfliehen,
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Sind keine leere Phantasieen,
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Kein Fieberwahn, kein Sinnentand.
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Die Rosen, die von deiner Hand
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Gepflegt, wie deine Wangen glühen,
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Sind, wenn sie gleich noch heut verblühen,
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Doch Rosen: oder ist ihr Duft,
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Der, wie des Engels Hauch, die Luft
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Durchwürzt, ein Unding, eine Grille?
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Nein, meine Freundin, zwar wir sehn
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Die Dinge, welche vor uns stehn,
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Oft mit den Farben unsrer Brille;
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Allein auch dieses Phänomen
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Ist Wahrheit, nur die fremde Hülle
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Ist bald zu häßlich, bald zu schön.
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Wohl dem, der keine Brille brauchet
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Zu seinem und der Welt Genuß,
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Und wenn er eine haben muß,
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Sie stets in helle Farben tauchet!
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Sieht jemand auf dem Pilgerzug
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Durchs krumme Thal nichts als Chimären
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Und dünkt dabey sich groß und klug;
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Nun wohl, ich will ihn nicht bekehren,
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Allein auch mich bekehrt er nicht.
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Mir wars kein eitles Traumgesicht,
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Als Doris mir mit heitern Mienen
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Vor andern ihre Rechte gab,
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Um auf dem dunkeln Pfad ans Grab
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Mir zur Begleiterin zu dienen,
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Die sie mir itzt noch täglich wird.
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Mir ists kein Traum, wenn, gleich den Bienen,
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Ein Schwarm von Knaben mich umschwirrt,
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Wenn sie an meine Brust sich drängen,
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Und ihre Seelen, frey und froh,
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Mit meiner Seele sich vermengen.
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Ach, meine Zoe, träumt man so,
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Wohlan, so möcht ich ewig träumen!
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Und als an unsers Damons Hand
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Du unter den Cypressenbäumen
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Mich fandst; als mich dein Arm umwand,
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Um jenen Schmerz mit mir zu tragen,
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Der an Elisens Gruft mich band;
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War das ein Traum? Ich würde sagen,
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Es war ein himmlisches Gesicht,
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Wenn dich, wie Vater Haller spricht,
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Nicht allzusehr die Menschheit zierte.
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Und als auf jener fremden Flur,
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Wo Gottes Heil uns wiederfuhr,
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Die Freundschaft uns zusammenführte;
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Als ich in ihrem Heiligthum
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Mich deines neuen Lebens freute,
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Und dort an deines Gatten Seite
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Dein Mund mich, der ich wonnestumm
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Die Hand dir hielt, zum Bruder weihte:
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O Zoe, meine Schwester, wie?
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War diese feyerliche Scene,
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Die noch mir eine süße Thräne
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Entlockt, ein Spiel der Phantasie?
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Nein, meine Zoe, nein! so müßten
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Die hohen Ahnungen des Christen
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Auch Träume seyn. O laß uns nie
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Des Lebens goldnen Werth verkennen,
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Ihn nie von seiner Kürze trennen,
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In stillen Wucher mit den Schätzen
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Der Weisheit und der Tugend setzen!
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Dann wird der Augenblick zum Jahr;
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Dann wird ein jeder unsrer Tage,
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Der unsrer Pflicht geweihet war,
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Zur Ewigkeit in Gottes Waage;
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Und winket uns des Todes Hand,
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So stürzen wir die leere Schale
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Und eilen satt vom langen Mahle
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In unser neues Vaterland.
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Der Emir Harum gieng am Strand
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Des rothen Meers. Er sah die Wellen
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Mit Brausen von der Felsenwand,
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In weissem Schaum hinunterprellen,
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Und wie der Schaum bey jedem Stoß
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Schnell in den Ocean zerfloß.
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So, sprach er, schwindet unser Leben!
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Er seufzt und ein geheimes Beben
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Treibt ihn zurück nach seinem Schloß,
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Er tritt ermüdet in die Grotte
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Des Dattelhayns. Die Sonne sank.
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Hier saß auf einer Rasenbank
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Ein hoher Mann, gleich einem Gotte,
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In dünnes Abendroth gehüllt:
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Bereite dich, nach dreyen Tagen
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Wird dich dein Sohn zu Grabe tragen,
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Sprach er, und itzt verschwand das Bild.
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Der Emir gieng voll stiller Sorgen
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Auf sein Gemach. Am ersten Morgen
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Ruft er die Pächter seines Guts
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Mit ihren Weibern auf den Söller;
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Er speist mit ihnen frohen Muths
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Und legt auf eines jeden Teller
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Die Quittung für die letzte Pacht.
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Den zweyten Tag blieb er verschlossen:
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Er schrieb bis in die späte Nacht
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An seinen Sohn. Die Thränen flossen
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Oft auf das Blatt, indem er ihn
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Beschwor, den Müßiggang zu fliehn,
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Ihn zur Barmherzigkeit ermahnte,
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Und ihm durch seinen letzten Rath
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Den sichern Weg zur Tugend bahnte.
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Am ganzen dritten Tage that
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Der Greis nichts als mit vollen Händen
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Von seinem schattichten Altan
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Sein Gold den Armen auszuspenden:
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Und wirklich brach der Abend an,
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Als er in seine Halle kehrte.
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Hier stand ein grauer Muselmann
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Mit alten Lumpen angethan,
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Der auch noch Trost von ihm begehrte.
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Sein Geld war alle. Harum zieht
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Den Kaftan aus und wirft dem Alten
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Ihn um die Lenden. Plötzlich sieht
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Er ihn zum Geist sich umgestalten,
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Der vor drey Tagen ihm erschien.
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Er staunt. Der Seraph küsset ihn,
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Und hob im Küssen seine Seele,
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Die er mit Lächeln Schwester hieß,
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Aus ihrer eingesunknen Höle
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Und flog mit ihr ins Paradies.