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Der Sturm verstummte, die Gewitter schwiegen,
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Das volle Mondlicht hatte sich ergossen,
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Beruhigend sich an das Tal zu schmiegen.
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Ich saß mit meinem wirtlichen Genossen
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Beim Abendmahl; da hob er seinen Wein,
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Mich feierlich einladend, anzustoßen.
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Ein Frauenbild, erhellt von Lampenschein,
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Hing an der Wand, umhüllt von schwarzem Flor:
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Drauf wies er hin und sprach: »Ich denke dein!«
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Und plötzlich stürzten Tränen ihm hervor.
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Auf seinen Zügen lag ein tiefes Leid,
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Wie er im teuren Bilde sich verlor.
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Ich tat aufs Wohl der Toten ihm Bescheid,
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Und als ich anstieß mit dem trüben Zecher,
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Da hatte heimlich mir die Ewigkeit
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Von ihrem Ernst geträufelt in den Becher.
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Der Eremit begann mit scheuem Munde
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Von einer schwarzen Tat und ihrem Rächer
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Zu geben mir die schaudervolle Kunde.
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Und wie er ins vergangne Leben schied,
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Riß er die Zeit von jeder Herzenswunde. –
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– Du, Gott des Schmerzes, rüste du mein Lied
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Und wappne mich auf den verwegnen Gang
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Durchs ungeheuer nächtliche Gebiet.
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Gib mir ein wildes Herz, daß mein Gesang
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Auf seiner Bahn vor Schreck nicht sterben dürfe;
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Gib mir ein Herz, das lauten Wetterklang
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Wie süße Nachtigallenlieder schlürfe!
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Und wenn ins Tal mit grimmigem Frohlocken
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Die Stürme werfen ihre Donnerwürfe,
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Daß Wald und Fels herunterbricht erschrocken:
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Dem Herzen sei's schwermütiges Behagen,
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Wie Niedersäuseln welker Blütenflocken! –
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»graf Robert sehnte sich nach stillen Tagen.
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Er hatte viel sich durch die Welt getrieben,
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Des Lebens manchen heißen Kampf geschlagen.
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Im Herbst der Tage schwanden ihm die Lieben;
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Da wird die Freudenflur so still, so leer!
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Wohl dir, ist dann ein Kind dir noch geblieben;
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Dir fallen leiser dann und minder schwer
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Des Alters unvermeidlich bittre Lose,
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Dir weht es milder von den Gräbern her!
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Roberto klagt an manchen Hügels Moose,
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Trübhadernd mit den räuberischen Jahren:
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Nun hing sein Herz an seiner letzten Rose.
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Geschieden von der Welt bewegten Scharen
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Hat sich sein Herz, das nur den Frieden sucht,
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Des Glückes letzte Spur sich zu bewahren.
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Er zog mit seinem Kind in diese Schlucht;
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Maria tat in ihrer Morgenblüte
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Der Einsamkeit entsagungsvolle Flucht.
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An Schönheit wunderbar, an tiefer Güte,
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War selige Genüg ihr stilles Leben,
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Daß sie den Abend ihres Vaters hüte.
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Auf jenen Felsen, die am höchsten streben,
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Stand ihm sein Ahnenschloß, seit lange wüste,
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Wehrlos dem Sturz der Zeiten hingegeben;
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Von wannen einst in kriegrischem Gelüste
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Der Ritter brausen ließ die blutgen Fahnen,
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Wo man den Freund mit Wein und Sang begrüßte.
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Dahin, von seinen sturmbewegten Bahnen,
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Trieb ihn die Sehnsucht, nach den Tannenhainen,
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Zur längst verglühten Asche seiner Ahnen.
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›dort will ich meine letzte Träne weinen
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Dem treuen Weib; dort wird dem Tode mild
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Des Kindes Lieb ins finstre Antlitz scheinen!‹
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So malte sich sein Herz des Schicksals Bild,
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Als mit Marien er die alten Mauern
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Bezog in diesem einsamen Gefild.« –
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Nun schwieg der Eremit und sank mit Schauern
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Zurück in der Erinnrung dunkle Nächte;
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Bis wieder er begann mit tiefem Trauern:
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»ich war ein Jüngling, würdigem Geschlechte
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Entsprossen, mit dem tapfern alten Grafen
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Zurückgekehrt aus rühmlichem Gefechte,
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Als mich die Blicke seiner Tochter trafen
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Und mich durchdrangen mit so heißen Wunden,
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Die nur mit meinem letzten Hauch entschlafen.
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Hab ich auch Liebe nicht bei ihr gefunden,
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Blieb doch seit jenem süßen Augenblick
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Der Wunsch, je zu genesen, überwunden.
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Roberto, gönnend mir ein froh Geschick,
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Erhoffte von der leisen Macht der Tage,
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Daß sich ihr Herz noch neige meinem Glück,
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Und daß ich nicht dem Waffenfreund versage,
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Zu folgen ihm auf seiner Väter Schloß.
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Ich folgte trauernd, aber ohne Klage.
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Wenn ich die Näh der Himmlischen genoß,
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Der Wimper keine Bettlerin entschlich,
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Was ich an Tränen einsam auch vergoß.
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Ein schnelles Jahr voll bittrer Wonn entwich,
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Umsonst hat sie mein stummer Schmerz beschworen;
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Mir sprach kein Hauch, kein Blick: ich liebe dich!
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Das Los hatt einen andern ihr erkoren,
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Der wie ein Sturm ihr junges Herz bezwang,
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An den sie Herz und all ihr Glück verloren. –
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Einst saßen wir am steilen Felsenhang
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Vor dem Ruinenschloß und überließen
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Nachsinnend uns dem Sonnenuntergang.
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Dort sah ich ganz die Rose sich erschließen:
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Marias offnes Auge, tief und klar,
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Schien Seelen in den Abend auszugießen;
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Die leisen Winde küßten ihr das Haar,
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Auf ihren Busen kamen, sich zu wiegen,
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Die Purpurstrahlen hell und wunderbar;
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Der Himmel schien am Halse ihr zu liegen.
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Ich aber wünscht, es möchte meine Seele
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In solchem Anblick sterben und versiegen.
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Und ich begann, daß ich mein Leid verhehle,
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Zu singen mit Robert, dem Mann der Waffen,
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Ein altes Reiterlied aus voller Kehle.
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Da stört' uns plötzlich lautes Hundeklaffen;
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Zwei Doggen kamen schnell heraufgesprungen,
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Als wollten sie dem Wind ein Wild entraffen,
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Und hinterdrein, von Fels zu Fels geschwungen,
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Mit stolzem Wuchs, weidmännisch angetan,
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Die Faust ums schlanke Feuerrohr geschlungen,
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Kam rasch und kühn ein Mann den Berg heran.
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Und mich erfaßt' ein sonderbar Gefühl,
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Als ich ihn sah mit leichtem Gruße nahn:
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Die Stirne brütend und gewitterschwül,
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Die Augen zwei gefangne Blitze brennen;
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Doch lag es um die Lippen ihm so kühl,
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Ein Rätsel, unerfreulich zu erkennen.
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Die Blässe sprach: dies Herz hat keinen Frieden;
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Unheimlich schön war die Gestalt zu nennen.
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Ob auch Marias Blicke ihn vermieden,
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Ich sah des Vaters Hand sie zitternd fassen;
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Auf immer war die Ruh von ihr geschieden,
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Ich sah ihr wechselnd Glühen und Erblassen;
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Und ich empfand in meines Herzens Grunde
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Zu jenem Fremden ahnungsvolles Hassen.
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Ich will vollenden dir die trübe Kunde;
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Doch vor Marias teurem Bilde nicht.
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Komm, folge mir in dieser stillen Stunde!«
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So sprach der Eremit und nahm ein Licht,
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Und ernst verließen wir das öde Haus;
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Er sah mir recht bekümmert ins Gesicht
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Und wies mir in die dunkle Nacht hinaus.