Nicht Trophäen, des Bluts Schleyer, verführen ihn

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Friedrich Gottlieb Klopstock: Nicht Trophäen, des Bluts Schleyer, verführen ihn Titel entspricht 1. Vers(1789)

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Nicht Trophäen, des Bluts Schleyer, verführen ihn
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Zu Erobrung, er schwazt niemals von Mark Aurel,
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Füllt den Mund nicht der Sage,
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Glänzt dem schimmernden Hofe nicht:

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Aber Ludewig ruft Männer des Volks, dass sie
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Ihm die Lasten des Volks leichten, lind weisen Bund
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Zwischen Vater, und Kindern
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Fest ihm setzen, Verhalt, gestimt

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Wie in Göttermusik; (Glückliche Zeit, und ich
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Glücklich, der sie noch sah!) ruft sie, damit der Saat
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Sie ihm streuen, aus der sich
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Hoch die goldene Ähr' einst hebt.

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Ach ich sehe sie schon, höre die wogenden
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Felder rauschen; sie komt, Wonne! die Erndte komt;
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Schnitter tragen, der König
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Trägt den lieblichen blauen Kranz!

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So wie Zesar vordem weint' an des Drachensohns
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Bilde: Jüngling nicht mehr hab' er noch nichts gethan!
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Also weint an des edlern
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Denkmaal einst der Eroberer.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Friedrich Gottlieb Klopstock
(17241803)

* 02.07.1724 in Quedlinburg, † 14.03.1803 in Hamburg

männlich, geb. Klopstock

deutscher Autor und Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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