Der Stein der Mutter oder der Guahiba-Indianerin

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Adelbert von Chamisso: Der Stein der Mutter oder der Guahiba-Indianerin (1809)

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Wo durch die Ebnen in der heißen Zone
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In ihrem stolzen Laufe sich gesellen
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Der Orinoko und der Amazone;
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Und wann zur Regenzeit die Ströme schwellen,
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Unwirtbar, unzugänglich, wunderbar,
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Der Urwald sich erhebet aus den Wellen;
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Da herrscht im Wald der grause Jaguar,
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Das Krokodil auf überfloßner Flur,
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Den Tag verdunkelt der Moskitos Schar.
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Der Mensch ersteht, verschwindet ohne Spur,
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Ein armer, unbedachter Gast der reichen,
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Der riesenhaft unbändigen Natur.
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Es pflanzt der Missionar des Heiles Zeichen
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An Flussesufern weit hinauf, wovor
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Der Wildnis freie Söhne fern entweichen.
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Am Atabapo's-Ufer ragt empor
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Ein Stein, der Stein der Mutter, wohlbekannt
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Dem Schiffer, der den Ort zur Rast erkor.
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So ward er unserm Humboldt auch genannt,
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Als diesen Strom der Wildnis er befahren,
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Von Wissensdurst und Tatenlust entbrannt.
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»der Stein der Mutter? Lasset mich erfahren:
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Was redet dieser Stein mit stummem Munde?
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Was soll für ein Gedächtnis er bewahren?«
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Es schwiegen die Gefährten in der Runde.
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Erst später, zu San Carlos angekommen,
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Gab ihm ein Missionar die graus'ge Kunde:
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»einst ward von San Fernando unternommen
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Ein Zug, um Seelen für den heil'gen Glauben,
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Und Sklaven, die uns dienen, zu bekommen.
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Des heil'gen Ordens Satzungen erlauben,
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Gewaltsam zu der Völker Heil zu schalten,
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Und Heiden galt's am Guaviar zu rauben.
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Es ward, wo Rauch vom Ufer stieg, gehalten;
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Im Boote blieb, ein Betender, der Pater,
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Und ließ die rauhe Kraft der Seinen walten.
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Sie überfielen, ohne Schutz und Rater,
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Ein wehrlos Weib; mit seiner Söhne Macht
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Verfolgte wohl den Jaguar der Vater, –
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An Christen hatte nicht der Tor gedacht;
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Und die Guahiba-Mutter ward gebunden
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Mit zwei unmünd'gen Kindern eingebracht;
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Sich wehrend, hätte sie den Tod gefunden,
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Sie war umringt, ihr blieb zur Flucht nicht Raum;
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Leicht ward sie, ob verzweifelnd, überwunden.
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Es war, wie diese, schmerzenreich wohl kaum
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Noch eine der Gefangnen, unverwandt
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Rückschauend nach der heim'schen Wälder Saum.
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Entfremdet ihrer Heimat, unbekannt
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Zu San Fernando, kaum erlöst der Bande,
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Hat sich die Rasende zur Flucht gewandt.
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Den Fluß durchschwimmend, nach dem Vaterlande
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Entführen wollte sie die kleinen beiden;
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Sie ward verfolgt, erreicht am andern Strande.
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Drob mußte harte Züchtigung sie leiden;
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Noch blut'gen Leibes hat zum andern Mal
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Versucht sie, zu entkommen zu den Heiden;
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Und härter traf sie noch der Geißel Qual;
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Und abermals versuchet ward die Tat;
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Nur Freiheit oder Tod war ihre Wahl.
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Da schien dem Missionar der beste Rat,
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Von ihren Kindern weit sie zu entfernen,
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Wo nimmer ihr der Hoffnung Schimmer naht.
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Sie sollt ihr Los am Rio Negro lernen.
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Sie lag gefesselt, und es glitt das Boot
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Den Fluß hinauf; sie spähte nach den Sternen.
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Sie fühlte nicht die eigne bittre Not,
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Sie fühlte Mutterliebe, Kern des Lebens,
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Und Fesseln, und sie wünschte sich den Tod.
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Die Fesseln sprengt sie plötzlich kräft'gen Strebens,
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Da, wo den Stein am Ufer man entdeckt,
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Und wirft sich in den Strom und schwimmt, – vergebens!
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Sie ward verfolgt, ergriffen, hingestreckt
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Auf jenen Stein, geheißen nach der Armen,
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Mit deren Schmerzensblut er ward befleckt.
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Sie ward gepeitscht, zerfleischet ohn Erbarmen,
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Geworfen in das Boot zur weitern Fahrt
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Mit auf dem Rücken festgeschnürten Armen.
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Javita ward erreicht auf solche Art;
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Die wund, gebunden, kaum sich konnte regen,
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Ward dort zu Nacht im Fremdenhaus verwahrt.
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Es war zur Regenzeit, das wollt erwägen,
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Zur Regenzeit, wo selbst der kühnste Mann
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Nicht wagt den nächsten Gang auf Landeswegen;
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Wo uferlos die Flüsse waldhinan
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Gestiegen sind; der Wald, der Nahrung zollte,
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Dem Hunger kaum Ameisen bieten kann;
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Wo, wer in Urwaldsdickicht dringen wollte,
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Und würd er vor dem Jaguar nicht bleich,
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Und wenn ihm durchzubrechen glücken sollte,
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Versenkt sich fände in ein Schattenreich,
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Vom sternenlosen Himmel ganz verlassen,
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Dem führerlos verirrten Blinden gleich.
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Was nicht der keckste Jäger ohn Erblassen
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Nur denken mag, das hat das Weib vollbracht;
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An dreißig Meilen mag die Strecke fassen.
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Wie sich die Angeschloßne frei gemacht,
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Das bleibt in tiefem Dunkel noch verborgen,
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Sie aber war verschwunden in der Nacht;
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Zu San Fernando fand der vierte Morgen
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Sie händeringend um das Haus beflissen,
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Das ihre Kinder barg und ihre Sorgen.« –
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»o sagt's, o sprecht es aus, daß wir es wissen,
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Daß nicht der Mutterliebe Heldin wieder
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Unmenschlich ihren Kindern ward entrissen!«
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Er aber schwieg, und schlug die Augen nieder,
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Und schien in sich zu beten. Red hinfort
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Dem ihn Befragenden zu stehn, vermied er.
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Doch, was verschwiegen blieb dem Humboldt dort,
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Aus seinem Buche schaurig widerhallt;
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Es ward berichtet ihm an andrem Ort.
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Sie haben fern nach Osten mit Gewalt
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Sie weggeführt, die Möglichkeit zu mindern,
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Daß sie erreiche, was ihr alles galt.
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Sie haben sie getrennt von ihren Kindern!
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Sie konnten, Hoffnung fürder noch zu hegen,
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Sie konnten nicht zu sterben sie verhindern.
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Und, wie verzweifelnd die Indianer pflegen,
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Sie war nicht, seit der letzten Hoffnung Stunde,
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Daß Nahrung ein sie nehme, zu bewegen.
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So ließ sie sich verhungern! Diese Kunde
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Zu der Guahiba und der Christen Bildnis
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Erzählet jener Stein mit stummem Munde
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Am Atabapo's-Ufer in der Wildnis.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adelbert von Chamisso
(17811838)

* 30.01.1781 in Châlons-en-Champagne, † 21.08.1838 in Berlin

männlich, geb. Chamisso

| Bronchialkarzinom

deutscher Naturforscher und Dichter (1781–1838)

(Aus: Wikidata.org)

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