Der Tod des Räubers

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Adelbert von Chamisso: Der Tod des Räubers (1829)

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Dem Söldner zahlt den ausgerufnen Preis! –
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Der sonst um Romas Mauern weit im Kreis
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Gemordet und geraubt, liegt überwunden;
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Der Schreckliche verspritzt aus tiefen Wunden
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Sein Blut so heiß.
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Die Seinen haben ihn hinabgetragen
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In ihre Höhle, wo beim Fackelschein
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Um den Gefallnen sie gekauert klagen;
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Der Alte liegt besinnungslos, allein
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Die Pulse schlagen.

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Der späht, indem den Brand er näher schiebt,
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Ob er kein Lebenszeichen von sich gibt;
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Der spricht, indem er geht das Grab zu graben
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Und seine Tränen er verschluckt: »Wie haben
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Wir ihn geliebt!
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Die um das Sterbebett des Pabstes weilen,
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Sie haben nicht für ihn die Herzlichkeit.
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Wie wußt er zu der Plünderung zu eilen!
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Wie stark im Kampf und welche Ehrlichkeit
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Sodann beim Teilen!

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Er war ein echter Christ vom alten Schlag,
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Er hielt die Fasten, wie nur einer mag,
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Die heil'ge Kirche nebst den Heil'gen ehrt' er,
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Und Raub und Mord, und jedes Werk verwehrt' er
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Am Feiertag.
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Da hatte nicht ein Christenkind zu beben,
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Der Ketzer durfte nur, wie sich's gebührt,
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Der Engeländer uns zu schaffen geben. –
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Beeifert euch, wenn's so zu sterben führt,
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Noch fromm zu leben!

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Nun regt er sich, erwartet sein Gebot!« –
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Er streckt die Hand aus, breit und blutig rot,
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Sie suchet seine Flinte noch zu fassen;
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Nicht will er von der alten Waffe lassen,
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Nicht in den Tod.
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Sie war so manche Jahre sein getreuer,
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Sein einziger Beschützer und Genoß;
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Er freut sich ihrer, die er hält so teuer,
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Versucht mit starrem Finger noch das Schloß –
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Da gibt sie Feuer.

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»schon gut, du kennst mich noch; – indessen rafft
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Der Söldner mich inmitten meiner Kraft;
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Ich kann nicht selber meine Rache nehmen;
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Du mußt dich einer stärkern Hand bequemen,
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Die Rache schafft.
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Durch dich getroffen muß der Wicht erstarren,
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Den schuldest du mir noch, versage nicht;
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Sie werden in die Erde mich verscharren,
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Drei Tage geb ich Zeit, tu deine Pflicht,
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Ich werde harren.«

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Des Weges zog ein Mönch von ungefähr;
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Mit Geld und milden Gaben hatten schwer
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Die Gläub'gen ihn beladen; dieses bracht er
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Dem Kloster zu, des Geldes nur gedacht er; –
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So zog er her.
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Ein Räuber hieß, ehrfürchtig die Gebärde,
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Das Haupt entblößt, ihn folgen zu dem Platz;
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Er kam unweigerlich, den Blick zur Erde,
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Mit leisem Schritt, daß klingend nicht sein Schatz
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Verraten werde.

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Und brünstig betet' er zu Gott empor;
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Da klang dies Wort unheimlich in sein Ohr:
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»ihr sollt mich beichten hören, mich entbinden,
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So lieb Euch Euer Kopf ist, meiner Sünden.
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Confiteor:
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Es lastet mancher Mord auf meiner Seele,
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Darauf war einmal mein Gewerb gestellt.«
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Demütig sprach mit angstgeschnürter Kehle
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Der Mönch: »Wer ist, mein Sohn, in dieser Welt
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Ganz frei von Fehle?«

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Erbaulich kreuzigte, wer um ihn stund,
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Bei jedem Mord sich traurend, den sein Mund
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Berichtete; und ferner sprach der Alte:
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»wie sich's mit meinem Nachlaß noch verhalte,
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Ich mach es kund.
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Im Namen Gottes und der Jungfrau, sollen
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Gehören meinem Weib Geschmeid und Tand;
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Dir mein Gewehr, um Rache mir zu zollen;
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Euch, Herr, mein Geld; – die Seel' in Gottes Hand,
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Mög er sie wollen!«

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Der Mönch empfing im Schrecken seinen Lohn
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Und gab dem Sünder Absolution;
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Dann trat das schöne Weib herein, mit stieren,
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Mit stolzen Augen, in den Armen ihren
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Unmünd'gen Sohn.
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»tot«, rief sie, »tot! doch hat er nicht die Seinen
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Verlassen, und kein Feiger liegt er da!«
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»nein!« schrie er zornig auf, »wer dürft es meinen?«
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Das Kind indessen weinte, weil es sah
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Die Mutter weinen.

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Sie warf sich neben den geliebten Mann,
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Nahm in den Schoß sein Haupt und weinte dann.
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Ihm klapperten vor Schmerz die Zähne heftig;
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Bezwingen wollt er sich noch willenskräftig,
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Es ging nicht an.
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»wir werden länger nicht vereinigt bleiben,
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Leb wohl, du gutes Kind, es wird nun wahr;
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Der scheidet, will auch uns vonsammen treiben.«
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Er lächelte, – sein Lächeln aber war
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Nicht zu beschreiben.

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»und weißt du noch den Kuß, der uns verband,
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Den ersten, als im Wald ich einst dich fand,
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Dich widerstrebend fest umschlungen hatte,
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Und liebesstark dein Bräutigam, dein Gatte
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Dich überwand!
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So laß mit einem letzten Kuß uns scheiden;
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Nicht wonnetrunken, taumelnd, unbewußt,
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Nein, schmerzenreich besiegelt er uns beiden,
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Wie jener erste dort die erste Lust,
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Die letzten Leiden.

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Es will nicht taugen, daß du einsam bist;
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Nimm einen wackern Mann nach kurzer Frist,
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Und beide liebet meinen armen Knaben.
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Laßt, wie ich selbst, ihn Gott vor Augen haben
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Als guter Christ.
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Wann dreizehn Jahr er alt ist, so erschein er
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Zum Abendmahl; dann sprich zu ihm das Wort:
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Dein Vater, der dich schaut, war kühn wie keiner;
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Sieh hier sein Grab, die offne Straße dort, –
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Und denke seiner.«

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Er sprach's, dann ging's zu sterben; in der Wut
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Der Schmerzen wälzt' er stöhnend sich im Blut,
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Das Antlitz bleich von Angstschweiß überflossen.
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Noch rief er: »Ave!« – »Amen!« die Genossen
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Mit trübem Mut.
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Dann sank sein müdes Haupt zurück. Hienieden
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Gebührt die Ehr ihm: feuert in die Luft
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Noch drei Mal die Musketen; schaffet Frieden
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Vor Kinderschrei um dieses Mannes Gruft:
130
Er ist verschieden.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adelbert von Chamisso
(17811838)

* 30.01.1781 in Châlons-en-Champagne, † 21.08.1838 in Berlin

männlich, geb. Chamisso

| Bronchialkarzinom

deutscher Naturforscher und Dichter (1781–1838)

(Aus: Wikidata.org)

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