Zahme Xenien

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Johann Wolfgang Goethe: Zahme Xenien (1817)

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Ich rufe dich, verrufnes Wort,
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Zur Ordnung auf des Tags:
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Denn Wichte, Schelme solchen Schlags,
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Die wirken immer fort.

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»warum willst du dich von uns allen
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Und unsrer Meinung entfernen?«
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Ich schreibe nicht, euch zu gefallen,
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Ihr sollt was lernen!

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»ist denn das klug und wohlgetan?
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Was willst du Freund' und Feinde kränken!«
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Erwachsne gehn mich nichts mehr an,
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Ich muß nun an die Enkel denken.

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Und sollst auch du und du und du
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Nicht gleich mit mir zerfallen;
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Was ich dem Enkel zuliebe tu,
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Tu ich euch allen.

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Verzeiht einmal dem raschen Wort,
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Und so verzeiht dem Plaudern;
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Denn jetzo wär's nicht ganz am Ort,
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Wie bis hieher zu zaudern.

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Wer in der Weltgeschichte lebt,
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Dem Augenblick sollt er sich richten?
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Wer in die Zeiten schaut und strebt,
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Nur der ist wert, zu sprechen und zu dichten.

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»sag mir, worauf die Bösen sinnen?«
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Andern den Tag zu verderben,
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Sich den Tag zu gewinnen:
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Das, meinen sie, heiße erwerben.

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»was ist denn deine Absicht gewesen,
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Jetzt neue Feuer anzubrennen?«
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Diejenigen sollen's lesen,
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Die mich nicht mehr hören können.

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Einen langen Tag über lebt ich schön,
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Eine kurze Nacht.
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Die Sonne war eben im Aufgehn,
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Als ich zu neuem
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Tag erwacht.

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»deine Zöglinge möchten dich fragen:
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Lange lebten wir gern auf Erden,
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Was willst du uns für Lehre sagen?«
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Keine Kunst ist's, alt zu werden,
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Es ist Kunst, es zu ertragen.

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Nachdem einer ringt,
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Also ihm gelingt,
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Wenn Manneskraft und Hab
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Ihm Gott zum Willen gab.

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Den hochbestandnen Föhrenwald
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Pflanzt ich in jungen Tagen,
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Er freut mich so! –! –! – Man wird ihn bald
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Als Brennholz niederschlagen.

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Die Axt erklingt, da blinkt schon jedes Beil,
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Die Eiche fällt, und jeder holzt sein Teil.

53
Ein alter Mann ist stets ein König Lear! –
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Was Hand in Hand mitwirkte, stritt,
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Ist längst vorbeigegangen,
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Was mit und an dir liebte, litt,
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Hat sich woanders angehangen;
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Die Jugend ist um ihretwillen hier,
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Es wäre törig zu verlangen:
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Komm, ältele du mit mir.

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Gutes zu empfangen, zu erweisen,
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Alter! geh auf Reisen. –
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Meine Freunde Sind aus einer Mittelzeit,
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Eine schöne Gemeinde,
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Weit und breit,
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Auch entfernt,
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Haben sie von mir gelernt,
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In Gesinnung treu;
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Haben nicht an mir gelitten,
70
Ich hab ihnen nichts abzubitten;
71
Als Person komm ich neu.
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Wir haben kein Konto miteinander,
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Sind wie im Paradies selbander.

74
Mit dieser Welt ist's keiner Wege richtig;
75
Vergebens bist du brav, vergebens tüchtig,
76
Sie will uns zahm, sie will sogar uns nichtig!

77
Von heiligen Männern und von weisen
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Ließ' ich mich recht gern unterweisen,
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Aber es müßte kurz geschehn,
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Langes Reden will mir nicht anstehn:
81
Wornach soll man am Ende trachten?
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Die Welt zu kennen und sie nicht verachten.

83
Hast du es so lange wie ich getrieben,
84
Versuche wie ich das Leben zu lieben.

85
Ruhig soll ich hier verpassen
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Meine Müh und Fleiß;
87
Alles soll ich gelten lassen,
88
Was ich besser weiß.

89
Hör auf doch, mit Weisheit zu prahlen, zu prangen,
90
Bescheidenheit würde dir löblicher stehn:
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Kaum hast du die Fehler der Jugend begangen,
92
So mußt du die Fehler des Alters begehn.

93
Liebe leidet nicht Gesellen,
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Aber Leiden sucht und hegt sie;
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Lebenswoge, Well auf Wellen,
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Einen wie den andern trägt sie.

97
Einsam oder auch selbander,
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Unter Lieben, unter Leiden,
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Werden vor- und nacheinander
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Einer mit dem andern scheiden.

101
Wie es dir nicht im Leben ziemt,
102
Mußt du nach Ruhm auch nicht am Ende jagen:
103
Denn bist du nur erst hundert Jahr berühmt,
104
So weiß kein Mensch mehr was von dir zu sagen.

105
Ins holde Leben wenn dich Götter senden,
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Genieße wohlgemut und froh!
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Scheint es bedenklich, dich hinaus zu wenden,
108
Nimm dir's nicht übel: allen scheint es so.

109
Nichts vom Vergänglichen,
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Wie's auch geschah!
111
Uns zu verewigen,
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Sind wir ja da.

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Hab ich gerechterweise verschuldet
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Diese Strafe in alten Tagen?
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Erst hab ich's an den Vätern erduldet,
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Jetzt muß ich's an den Enkeln ertragen.

117
»wer will der Menge widerstehn?«
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Ich widerstreb ihr nicht, ich laß sie gehn:
119
Sie schwebt und webt und schwankt und schwirrt,
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Bis sie endlich wieder Einheit wird.

121
»warum erklärst du's nicht und läßt sie gehn?«
122
Geht's mich denn an, wenn sie mich nicht verstehn?

123
»sag nur, wie trägst du so behäglich
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Der tollen Jugend anmaßliches Wesen?«
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Fürwahr, sie wären unerträglich,
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Wär ich nicht auch unerträglich gewesen.

127
Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert;
128
Das Neue klingt, das Alte klappert.

129
»warum willst du nicht mit Gewalt
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Unter die Toren, die Neulinge schlagen!«
131
Wär ich nicht mit Ehren alt,
132
Wie wollt ich die Jugend ertragen!

133
»was wir denn sollen?
134
Sag uns, in diesen Tagen.«
135
Sie machen, was sie wollen,
136
Nur sollen sie mich nicht fragen.

137
»wie doch, betriegerischer Wicht,
138
Verträgst du dich mit allen?«
139
Ich leugne die Talente nicht,
140
Wenn sie mir auch mißfallen.

141
Wenn einer auch sich überschätzt,
142
Die Sterne kann er nicht erreichen,
143
Zu tief wird er herabgesetzt,
144
Da ist denn alles bald im gleichen.

145
Fahrt nur fort, nach eurer Weise
146
Die Welt zu überspinnen!
147
Ich in meinem lebendigen Kreise
148
Weiß das Leben zu gewinnen.

149
Mir will das kranke Zeug nicht munden,
150
Autoren sollten erst gesunden.

151
Zeig ich die Fehler des Geschlechts,
152
So heißt es: Tue selbst was Rechts.

153
»du Kräftiger, sei nicht so still,
154
Wenn auch sich andere scheuen.«
155
Wer den Teufel erschrecken will,
156
Der muß laut schreien.

157
»du hast an schönen Tagen
158
Dich manchmal abgequält!«
159
Ich habe mich nie verrechnet,
160
Aber oft verzählt.

161
Über Berg und Tal,
162
Irrtum über Irrtum allzumal,
163
Kommen wir wieder ins Freie;
164
Doch da ist's gar zu weit und breit,
165
Nun suchen wir in kurzer Zeit
166
Irrgang und Berg aufs neue.

167
Gibt's ein Gespräch, wenn wir uns nicht betrügen,
168
Mehr oder weniger versteckt?
169
So ein Ragout von Wahrheit und von Lügen,
170
Das ist die Köcherei, die mir am besten schmeckt.

171
Kennst du das Spiel, wo man im lust'gen Kreis
172
Das Pfeifchen sucht und niemals findet,
173
Weil man's dem Sucher, ohn daß er's weiß,
174
In seines Rockes hintre Falten bindet,
175
Das heißt: an seinen Steiß?

176
Mit Narren leben wird dir gar nicht schwer,
177
Versammle nur ein Tollhaus um dich her.
178
Bedenke dann, das macht dich gleich gelind,
179
Daß Narrenwärter selbst auch Narren sind.

180
Wo recht viel Widersprüche schwirren,
181
Mag ich am liebsten wandern;
182
Niemand gönnt dem andern –
183
Wie lustig! – das Recht zu irren.

184
Stämme wollen gegen Stämme pochen,
185
Kann doch einer, was der andere kann!
186
Steckt doch Mark in jedem Knochen,
187
Und in jedem Hemde steckt ein Mann.

188
Hat Welscher-Hahn an seinem Kropf,
189
Storch an dem Langhals Freude;
190
Der Kessel schilt den Ofentopf,
191
Schwarz sind sie alle beide.

192
»wie gerne säh ich jeden stolzieren,
193
Könnt er das Pfauenrad vollführen.

194
Warum nur die hübschen Leute
195
Mir nicht gefallen sollen?«
196
Manchen hält man für fett,
197
Er ist nur geschwollen.

198
Da reiten sie hin! wer hemmt den Lauf!
199
Wer reitet denn? Stolz und Unwissenheit.
200
Laß sie reiten! da ist gute Zeit,
201
Schimpf und Schade sitzen hinten auf.

202
»wie ist dir's doch so balde
203
Zur Ehr und Schmach gediehn?«
204
Blieb' der Wolf im Walde,
205
So würd er nicht beschrien.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Johann Wolfgang von Goethe
(17491832)

* 28.08.1749 in Frankfurt am Main, † 22.03.1832 in Weimar

männlich, geb. Goethe

natürliche Todesursache | Herzinfarkt

deutscher Dichter, Dramatiker, Naturforscher und Politiker (1749–1832)

(Aus: Wikidata.org)

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