Sohn des Kummers, komm in meine Arme

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Johann Gottfried Seume: Sohn des Kummers, komm in meine Arme Titel entspricht 1. Vers(1786)

1
Sohn des Kummers, komm in meine Arme,
2
Einer deiner Brüder ruft dir zu;
3
Und vielleicht hast du von deinem Harme
4
Und von deinem Schmerz ein Stündchen Ruh.

5
Ziehet Mißmuth deine Seele nieder
6
Über Menschenleiden ohne Zahl?
7
Wühlt in dir, für alle deine Brüder
8
Und für dich, ein Wurm mit tiefer Qual?

9
Dank sey dir für jede heiße Thräne;
10
Aber mäßige den langen Gram!
11
Minder schrecklich wies der Tod die Zähne,
12
Wo der Muth ihm kühn entgegen kam.

13
Es ist wahr, es klagen tausend Stimmen
14
Hier, und tausend dort, von Pol zu Pol;
15
Und in tausendfachen Gruppen krümmen
16
Laut sich Wehmuth, und Verzweiflung hohl.

17
Von der Königshalle bis zum Kerker
18
Ist die allgemeine Losung Leid;
19
In dem Strohdach und im goldnen Erker;
20
Dort in Lumpen, hier im Feyerkleid.

21
Friede wohnt nicht unter Diademen,
22
Sagt das alte große Buch der Welt;
23
Oft umstürzt sie Fluth in Riesenströmen,
24
Daß vom Felsen selbst die Krone fällt.

25
Die Kabale lauscht, wie in der Nische
26
An dem jungen Stamm die Schlange schleift,
27
Um den Hof, bis sie mit Giftgezische
28
Ihren Raub zum schnellen Tod' ergreift.

29
Hier zerstört mit einem Federstriche
30
Ein Despot die halbe Nation,
31
Und durchgräbt mit einem Sporenstiche
32
Kühn das Recht von einem fremden Thron.

33
Dort besieht ein Volk das große Siegel
34
An dem allergnädigsten Mandat,
35
Seufzt und füttert traurig seine Igel
36
Die des Landes Fett erzogen hat.

37
Dort zertrümmert es mit einem Mahle
38
Tyranney und Ordnung und Gericht,
39
Wüthet, raubet, mordet, führt zum Pfahle
40
Jeden der dem Unsinn widerspricht.

41
Fürst und Volk sind wechselsweise Henker,
42
Stürzen wechselsweise, wie der Sturm:
43
Einsam schauernd steht der stille Denker,
44
Fürchtet jetzt den Strick, wie einst den Thurm.

45
Grimmig glotzt mit Basiliskenblicken,
46
Gähnt mit Tiegerschlünden fromme Wuth,
47
Um den sichern Ketzer zu berücken,
48
Welcher wenig glaubt und vieles thut.

49
Gierig lauert in dem Friedenskleide
50
Seelentyranney auf jedes Wort,
51
Und den Mann im Kittel und in Seide
52
Schleppen keichend ihre Sbirren fort;

53
Hin zur Folter, wo man ihre Knochen,
54
Ihre Sehnen wie mit Geyern nagt,
55
Bis die Adern voll des Todes kochen,
56
Und selbst Muth der Märtyrer verzagt.

57
Ja, dort führt man von dem heißen Strande
58
Schwarze Völker fort in Sclaverey,
59
Und ein Weiser, selbst aus unserm Lande,
60
Lehrt abscheulich, daß es billig sey;

61
Daß man schwarzen Müttern ihre Knaben
62
Von der Brust ans Felsenufer wirft,
63
Bis die Räuber aus der Wildniß traben,
64
Und des Tiegers Zahn die Kleinen schlürft;

65
Daß man ihre wutherfüllten Väter
66
Höllenklug in schwere Ketten schließt,
67
Und wie längst verdammte Missethäter
68
Auf die kleinste Wendung niederschießt;

69
Daß man ihnen, als dem Schaum der Erde,
70
Kaum noch Luft gibt schwanger von der Pest,
71
Daß man schlimmer als die schlechtste Herde,
72
Wie Insectenbrut, sie faulen läßt;

73
Daß der Überrest am Eisenjoche
74
Für die Schwelgerey Europens zieht,
75
Von der Marter zu dem Ruheloche,
76
Und aus diesem zu der Marter flieht;

77
Daß er in der Hälfte seines Lebens,
78
Fern von Brüdern, Freunden, Vaterland,
79
Blickend über See, nach Trost, vergebens,
80
Stirbt von seines weisen Geislers Hand.

81
Sohn des Kummers, komm in meine Arme,
82
Zieh das schreckliche Gemählde zu;
83
Nähre nicht dein Herz mit tiefem Harme;
84
Folge mir, vielleicht gewähr' ich Ruh.

85
Aber nein, du mußt die Krankheit kennen,
86
Ehe dir der Arzt sein Mittel reicht;
87
Mußt es fühlen, wie die Schmerzen brennen,
88
Wie der Wurm am Puls des Lebens schleicht.

89
Ha, wer zählet alle die Gestalten
90
Unsers Elends, unsers Jammers auf,
91
Von der Krücke des gebückten Alten
92
Bis herab zum ersten Gängellauf?

93
Hier schlingt hungrig eine kleine Gruppe
94
Sich dem Kummervater um das Knie,
95
Und er gibt die letzte schwarze Suppe,
96
Geht und ringt die Hände über sie;

97
Blickt verzweifelnd, halb auf seine Knaben,
98
Halb um Trost empor zu Gottes Licht:
99
Herr, du fütterst ja die jungen Raben:
100
Und ein Rabenvater bin ich nicht.

101
Dort liegt, gleich dem dorrenden Skelette,
102
Der Ernährer eines jungen Schwarms,
103
Und mit Todeskampf steht an dem Bette
104
Die Gefährtinn seines ganzen Harms.

105
Vaterangst fällt schwer ihm bey dem Scheiden
106
Auf das gute freudenleere Herz,
107
Und von allen seinen großen Leiden
108
Drückt mit Zentnerlast nur dieser Schmerz,

109
Daß der Mangel schon mit bloßen Zähnen
110
Seine armen Kleinen niederzieht;
111
Und er fühlt den Tod bey ihren Thränen,
112
Ringet, bethet und sein Geist entflieht.

113
Hier zerfrißt das Gift die Eisensehnen,
114
Und der Jüngling, der mit Riesenkraft
115
Gestern da stand, sinkt mit Todesstöhnen
116
Heute schon von des Verderbers Schaft.

117
Dort schleicht langsam lange, lange Jahre,
118
Mit des Todes Schriftzug im Gesicht,
119
Sich der Dulder keichend zu der Bahre,
120
Bis des Lebens letzte Schale bricht.

121
Pesten fressen, Räuberkriege würgen,
122
Hunderttausende verschlingt die Kluft
123
Unsrer Erde selbst, und aus Gebirgen
124
Wälzt Verderben heulend durch die Luft.

125
Aufgewühlt aus seinem Eingeweide
126
Stürzt das Meer mit Grausen seine Fluth,
127
Daß ein Land mit Stadt und Flur und Heide
128
Schnell im Grunde neuer Seen ruht.

129
Wer durchzählt die zahlenlosen Leiden,
130
Welche Schwachheit oder Bosheit schafft?
131
Die Zerstörungen so vieler Freuden
132
Durch die Riesenwuth der Leidenschaft?

133
Hungrig sitzt der Geitz bey vollen Kasten,
134
Zittert vor des Uhus Leichenflug;
135
Und sein Leben ist ein langes Fasten,
136
Seine Rechnung Reihen Selbstbetrug.

137
Mit der Freude pöbelhafter Seelen
138
Hängt er thierisch über seinem Gott,
139
Und die Gläubiger der Erben stehlen
140
Schon voraus, und zahlen ihm mit Spott.

141
Der Verschwender wirft mit vollen Händen
142
Ohne Sinn sein Gut Betrügern aus,
143
Und die Ernte von den Narrenspenden
144
Ist Verachtung in dem leeren Haus.

145
In der hohen Gluth der Wollust kochen
146
Heiße Schwelger, bis das Unglück reift,
147
Und das Feuer Ader, Seh'n und Knochen
148
Und des Lebens letzten Gang ergreift.

149
Wilder Zorn durchglühet die Gehirne
150
Und der Rachsucht tiegrische Begier,
151
Und der Mann mit Weisheit auf der Stirne
152
Sinkt auf ganze Stunden bis zum Thier.

153
Freund, und wolltst du in die Penetralen
154
Unsers aufgehäuften Elends gehn,
155
Und die Unglücksbrüder ohne Zahlen
156
In Bicetre und in Bedlam sehn;

157
Wie in hundert lang gereihten Zimmern,
158
Unschuld neben Bosheit hingelegt,
159
Gruppen gräßlich lachen, Gruppen wimmern,
160
Daß der Puls dir durch die Haare schlägt:

161
Guter, lieber, sanfter Freund, wie würde
162
Sich dein Herz, fast Fremdling in der Welt,
163
Gegen alles Jammers ganze Bürde
164
Stemmen, wenn sie dir entgegen fällt?

165
Menschenfreund, sey stark; laß deine Augen,
166
Sohn des Kummers, gib mir deine Hand,
167
Nicht das Gift für deine Ruhe saugen;
168
Taumle nicht an des Verderbens Rand.

169
Laß nicht deine Kraft zusammen schmelzen,
170
Laß dich nicht, gleich einem Haus auf Sand,
171
Von der Fluth der Leiden nieder wälzen,
172
Nieder wälzen ohne Widerstand.

173
Oft ists Krankheit in gelinden Krisen,
174
Welche der Natur die Heilung schafft;
175
Und in den verjüngten Adern fließen
176
Volle Ströme neuer Lebenkraft.

177
Jener Sturm, der deinen Lieblingsbäumen
178
Ihre schönsten vollsten Äste nahm,
179
Heilte Seuchen in den ersten Keimen,
180
Eh ihr giftger Hauch uns näher kam.

181
Jenes schwarze fürchterliche Wetter,
182
Das dir deine Saaten niederschlug,
183
War ein Bothe, der von Gott, dem Retter,
184
Einem ganzen Volke Segen trug.

185
Daß die Flamme nicht Provinzen breche,
186
Nicht ein Land im Sturm zu Grunde geh,
187
Rollen die Vulkane Feuerbäche
188
Aus dem tiefen Krater in die Höh.

189
Daß die Schlafsucht nicht ein Volk ergreife,
190
Blitzt von fern des wachen Feindes Schwert;
191
Und die Männerkraft gedeiht zur Reife
192
In der Krieger Schaar für Haus und Herd.

193
Den Genuß des Lebens zu erhöhen,
194
Schärft oft Leiden die Empfänglichkeit;
195
Heller lernen wir das Gute sehen,
196
Wenn das Herz sich nach dem Kummer freut.

197
Richte nicht auf einer kleinen Stanze,
198
Von den Millionen kaum ein Stück;
199
Überschaue ganz das große Ganze;
200
Kannst du nicht, so senke deinen Blick;

201
Senke deinen Blick aus dem Gewimmel
202
Demuthsvoll zu Boden, Freund, und sprich:
203
Herr, du wägst die Sonnen durch die Himmel,
204
Und ich Milbe wags und richte dich!

205
Miß nicht alles, Freund, mit deinem Maße;
206
Die Empfindung tönet tausendfach;
207
Und der alte Bettler auf der Straße
208
Ruft dir fröhlich: Gott vergelt' euch! nach.

209
Und der Krieger, der im Blute ringet,
210
Und durch Blut dem Feldherrn Ruhm erwirbt,
211
Horchet, wenn des Siegs Posaune klinget,
212
Hebt die Hand, ruft Vivat hoch! und stirbt.

213
Sein Gefährte singt für kleine Gaben,
214
Schwer zerstümmelt, noch sein Lied mit Stolz,
215
Und erzählt für schwarzes Brot den Knaben,
216
Und beweist mit seinem Bein von Holz.

217
Merke, daß des Kummers manche Stunde
218
Einer alten Thorheit Folge sey;
219
Und unheilbar bleibet diese Wunde,
220
Denn der Schöpfer schuf die Menschen frey;

221
Mußte, wenn sie Gutes wirken sollten,
222
Frey sie schaffen von des Treibers Zwang,
223
Oder ihre Thätigkeiten rollten,
224
Ohne Sinn für sie, den Rädergang.

225
Bleibt dir unauflösbar mancher Knoten,
226
Unerklärbar mancher schwere Schlag;
227
Lebe gut, und höre bey den Todten
228
Die Erörterung am Löhnungstag.

229
Diese wird die Widersprüche lösen,
230
Die hier Menschenwitz zusammen schlingt;
231
Glück den Guten, lange Zucht den Bösen,
232
Wie hier jeder seine Zahlung dingt.

233
Sollten dort noch Biederseelen schmachten,
234
Welche hier die Willkühr nieder schlug,
235
Dort Tyrannen noch sich Opfer schlachten;
236
Dann erst wäre alles nur Betrug:

237
Wäre Gott, Gedanke, Welt und Leben
238
Nur ein Hirndunst von Atomenstaub;
239
Alles nur des Zufalls Spinneweben,
240
Mehr nicht werth, als faules Schierlingslaub.

241
Freund, erhebe dich in jene Ferne,
242
Wo die Hand der Allmacht Welten säet,
243
Wo ein Wirbel zahlenloser Sterne
244
Sich harmonisch durch die Sphären dreht.

245
Hat der Schöpfer nicht der Kolonieen
246
Noch sehr viele für uns Menschen dort,
247
Um die Neugebornen zu erziehen,
248
Jeden an dem ihm gemeßnen Ort?

249
Freund, sey weise; lege nicht dem Himmel
250
Jedes deiner Leiden stracks zur Last,
251
Das in leidenschaftlichem Getümmel
252
Du dir oft allein geschaffen hast.

253
Aber, was er dir bescheidet, trage
254
Rüstig mit den Kräften, die er gab:
255
Sorge nicht; der Lenker hält die Wage,
256
Schließet einst gewiß die Rechnung ab.

257
Auch auf Erden führt schon oft der Faden
258
Aus dem Dornenlabyrinth ins Feld,
259
Wo der Mensch, der schweren Last entladen,
260
Ruhig noch am Abend Ernte hält.

261
Freund, du kennst mich, wie mir einst der Mangel
262
Meine besten Knabenjahre nahm,
263
Wie ich, gleich dem Fisch, der seidnen Angel
264
Und des Köders Lockung kaum entkam.

265
Segen ihm,
266
Wie ein Schutzgeist, mir die Hände gab:
267
Gehe, Knabe, jenen Berg erklimme!
268
Dieses ist der Weg! Hier ist ein Stab!

269
Aufwärts blickt' ich, klimmte fort, und irrte;
270
Irrte weiter, und mein Stab zerbrach;
271
Seitwärts trug es mich, und dumpfig schwirrte
272
Mir des Mitleids langes Echo nach.

273
Stürme schlugen mich an fremde Küsten,
274
Wo mir Hunger oft zur Seite schlich;
275
Einsam ging ich tief in Quebeks Wüsten,
276
Wo der Tod mir um den Schedel strich.

277
Vor mir brüllten laut Neufundlands Wogen,
278
Bären hinter mir am Felsenhang;
279
Rechts und links an dem Gestade zogen
280
Sich Ergastel mit Despotenzwang.

281
So verblühte mir die Rosenjugend;
282
Außer mir der Elemente Sturm;
283
In mir Zweifel über Gott und Tugend,
284
Wie am Blumenstock ein giftger Wurm:

285
Um mich her Kohorten feiler Schurken,
286
Deren Seelen nicht der kleinste Gran
287
Großmuth würzte, die mit Schlangenlurken
288
Ein Komplott in jeder Miene sahn.

289
Meinen Füßen drückten Sclaveneisen
290
Tiefe, blutig wunde Zeichen ein,
291
Weil ichs wagte, Bande zu zerreißen,
292
Wagte Mensch und freyer Mann zu seyn.

293
Sieh, ich bin es, trotz den schweren Ketten,
294
Die man einst mir um die Knochen wand:
295
Selbst die Zwangherrn suchten mich zu retten,
296
Menschlichkeit war selbst in ihrer Hand.

297
Freund, erhebe dich; laß deine Bürde
298
Deinen Muth nicht ganz zu Boden ziehn;
299
Sinke nicht von deines Wesens Würde:
300
Kräfte hat der Himmel dir verliehn.

301
Furcht zerstöret deine Kraft im Streite,
302
Unerschrockenheit macht doppelt stark:
303
Jene ruft den Tod dir an die Seite,
304
Diese stählet mächtig Sehn' und Mark.

305
Willst du deines Lebens Lenz verwimmern,
306
Nur durch Trauerflor die Erde sehn?
307
Dir durch Gram das Paradies verkümmern,
308
Und bey Festen wie ein Kranker stehn?

309
Hast du nicht erfreut schon manchen Abend
310
Nach des Donners abgekühlter Gluth,
311
Dich am Strahl der goldnen Sonne labend,
312
Unter deinen Bäumen ausgeruht?

313
Lieber Mißgestimmter, stimme lauter
314
In den Hochgesang der Schöpfung ein;
315
Und dein Geist wird nach und nach vertrauter
316
Mit dem Haushalt seines Vaters seyn.

317
Gottes Weisheit fassen keine Schranken,
318
Wo dein kurzes schwaches Auge bricht;
319
Nimm zu Welten Welten in Gedanken,
320
Und du findest ihre Größe nicht.

321
Du bist Mann und Christ; wenn Dunkelheiten
322
Ohne Aussicht dich umschließen, sprich:
323
Vater, du läßt meinen Fuß nicht gleiten;
324
Ruhig wall' ich, du beschirmest mich.

325
Winde dich empor aus deinem Kummer
326
In den Arm auf, der dein Bildner ist,
327
Der die Sonnen schlug aus ihrem Schlummer
328
Und dem Feuerwurm sein Fünkchen mißt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Johann Gottfried Seume
(17631810)

* 29.01.1763 in Poserna, † 13.06.1810 in Teplitz

männlich, geb. Seume

deutscher Schriftsteller und Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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