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Als Junggesell, du weißt ja, lag ich lang einmal
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In jenem luftigen Dörflein an der Kindelsteig
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Gesundheitshalber müßig auf der Bärenhaut.
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Der dicke Förster, stets auf mein Pläsier bedacht,
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Wies mir die Gegend kreuz und quer und führte mich
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Bei den Kartäusern gleich die ersten Tage ein.
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Nun hätt ich dir von Seiner Dignität zunächst,
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Dem Prior, manches zu erzählen: wie wir uns
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In Scherz und Ernst, trotz meines schwäbischen Ketzertums,
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Gar bald verstanden; von dem kleinen Gartenhaus,
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Wo ein bescheidnes Bücherbrett die Lieblinge
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Des würdigen Herrn, die edlen alten Schwarten trug,
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Aus denen uns bei einem Glase Wein, wie oft!
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Pränestes Haine, Tiburs Wasser zugerauscht.
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Hievon jedoch ein andermal. Er schläft nun auch
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In seiner Ecke dort im Chor. Die Mönche sind,
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Ein kleiner Rest der Brüderschaft, in die Welt zerstreut;
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Im Kreuzgang lärmt der Küfer, aus der Kirche dampft
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Das Malz, den Garten aber deckt ein Hopfenwald,
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Kaum daß das Häuschen in der Mitte frei noch blieb,
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Von dessen Dach, verwittert und entfärbt, der Storch
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Bei dünnem Weißbier und versalznem Pökelfleisch
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Saß ich im Gasthaus, der gewesnen Prälatur,
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Im gleichen Sälchen, wo ich jenes erste Mal
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Mit andern Fremden mich am ausgesuchten Tisch
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Des Priors freute klösterlicher Gastfreiheit.
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Ein großer Aal ward aufgetragen, Laberdan,
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Und Artischoken aus dem Treibhaus »fleischiger«,
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So schwur, die Lippen häufig wischend, ein Kaplan,
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»sieht sie Fürst Taxis selber auf der Tafel nicht!«
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Des höchsten Preises würdig aber deuchte mir
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Ein gelber, weihrauchblumiger Vierunddreißiger,
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Den sich das Kloster auf der sonnigsten Halde zog.
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Nach dem Kaffee schloß unser wohlgelaunter Wirt
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Sein Raritätenkästchen auf, Bildschnitzerein
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Enthaltend, alte Münzen, Gemmen und so fort,
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Geweihtes und Profanes ohne Unterschied;
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Ein heiliger Sebastian in Elfenbein,
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Desgleichen Sankt Laurentius mit seinem Rost,
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Verschmähten nicht als Nachbarin Andromeda,
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Nackt an den Fels geschmiedet, trefflich schön in Buchs.
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Nächst alledem zog eine altertümliche
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Stutzuhr, die oben auf dem Schranke ging, mich an;
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Das Zifferblatt von grauem Zinn, vor welchem sich
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Das Pendelchen nur in allzu peinlicher Eile schwang,
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Und bei den Ziffern, groß genug, in schwarzer Schrift
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Las man das Wort: Una ex illis ultima:
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»derselben eine ist die letzt« – verdeutschte flugs
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Der Pater Schaffner, der bei Tisch mich unterhielt
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Und gern von seinem Schulsack einen Zipfel wies;
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Ein Mann wie Stahl und Eisen; die Gelehrsamkeit
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Schien ihn nicht schwer zu drücken und der Küraß stand
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Ihm ohne Zweifel besser als die Kutte an.
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Dem dacht ich nun so nach für mich, da streift mein Aug
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Von ungefähr die Wand entlang und stutzt mit eins:
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Denn dort, was seh ich? wäre das die alte Uhr?
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Wahrhaftig ja, sie war es! – und vergnügt wie sonst,
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Laufst nicht, so gilt's nicht, schwang ihr Scheibchen sich auf und ab.
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Betrachtend stand ich eine Weile still vor ihr
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Und seufzte wohl dazwischen leichthin einmal auf.
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Darüber plötzlich wandte sich ein stummer Gast,
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Der einzige, der außer mir im Zimmer war,
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Ein älterer Herr, mit freundlichem Gesicht zu mir:
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»wir sollten uns fast kennen, mein ich – hätten wir
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Nicht schon vorlängst in diesen Wänden uns gesehn?«
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Und alsbald auch erkannt ich ihn: der Doktor war's
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Vom Nachbarstädtchen und weiland der Klosterarzt,
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Ein Erzschelm damals, wie ich mich wohl entsann,
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Vor dessen derben Neckerein die Mönche sich
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Mehr als vor seinem schlimmsten Tranke fürchteten.
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Nun hatt ich hundert Fragen an den Mann, und kam
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Beiher auch auf das Ührchen: »Ei, ja wohl, das ist«,
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Erwidert' er, »vom seligen Herrn ein Erbstück noch,
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Im Testament dem Pater Schaffner zugeteilt,
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Der es zuletzt dem Brauer, seinem Wirt, vermacht.«
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– »So starb der Pater hier am Ort?« – »Es litt ihn nicht
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Auswärts; ein Jahr, da stellte sich unser Enaksohn,
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Unkenntlich fast in Rock und Stiefeln, wieder ein:
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›hier bleib ich‹, rief er, ›bis man mich mit Prügeln jagt!‹
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Für Geld und gute Worte gab man ihm denn auch
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Ein Zimmer auf der Sommerseite, Hausmannskost
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Und einen Streifen Gartenland. An Beschäftigung
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Fehlt' es ihm nicht; er brannte seinen Kartäusergeist
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Wie ehedem, die vielbeliebte Panazee,
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Die sonst dem Kloster manches Tausend eingebracht.
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Am Abend, wo es unten schwarz mit Bauern sitzt,
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Behagt' er sich beim Deckelglas, die Dose und
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Das blaue Sacktuch neben sich, im Dunst und Schwul
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Der Zechgesellschaft, plauderte, las die Zeitung vor,
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Sprach Politik und Landwirtschaft – mit
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Es war ihm wohl, wie in den schönsten Tagen kaum.
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Man sagt, er sei bisweilen mit verwegenen
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Heiratsgedanken umgegangen – es war damals
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So ein lachendes Pumpelchen hier, für den Stalldienst, wie mir deucht –
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Doch das sind Possen. Eines Morgens rief man mich
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In Eile zum Herrn Pater: er sei schwer erkrankt.
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Ein Schläglein hatte höflich bei ihm angeklopft
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Und ihn in größern Schrecken als Gefahr gesetzt.
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Auch fand ich ihn am fünften oder sechsten Tag
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Schon wieder auf den Strümpfen und getrosten Muts.
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Doch fiel mir auf, die kleine Stutzuhr, welche sonst
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Dem Bette gegenüberstand und allezeit
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Sehr viel bei ihm gegolten, nirgend mehr zu sehn.
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Verlegen, als ich darnach frage, fackelt' er:
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Sie sei kaputtgegangen, leider, so und so.
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Der Fuchs! dacht ich, in seinem Kasten hat er sie
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Zuunterst, völlig wohlbehalten, eingesperrt,
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Wenn er ihr nicht den Garaus etwa selbst gemacht.
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Das unliebsame Sprüchelchen! Mein Pater fand,
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Die alte Hexe fange nachgerade an
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Zu sticheln, und das war verdrießlich.« – »Exzellent!
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Doch setzten Sie den armen Narren hoffentlich
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Nicht noch auf Kohlen durch ein grausames Verhör?«
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– »Je nun, ein wenig stak er allerdings am Spieß,
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Was er mir auch im Leben, glaub ich, nicht vergab.«
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– »So hielt er sich noch eine Zeit?« – »Gesund und rot
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Wie eine Rose sah man Seine Reverenz
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Vier Jahre noch und drüber, da denn endlich doch
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Das leidige Stündlein ganz unangemeldet kam.
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Wenn Sie im Tal die Straße gehn dem Flecken zu,
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Liegt rechts ein kleiner Kirchhof, wo der Edle ruht.
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Ein weißer Stein, mit seinem Klosternamen nur,
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Spricht Sie bescheiden um ein Vaterunser an.
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Das Ührchen aber – um zum Schlusse kurz zu sein –
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War rein verschwunden. Wie das kam, begriff kein Mensch.
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Doch frug ihm weiter niemand nach, und längst war es
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Vergessen, als von ungefähr die Wirtin einst
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In einer abgelegnen Kammer hinterm Schlot
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Eine alte Schachtel, wohlverschnürt und zehenfach
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Versiegelt, fand, aus der man den gefährlichen
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Zeitweisel an das Tageslicht zog mit Eklat.
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Die Zuschrift aber lautete: ›Meinem werten Freund
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Bräumeister Ignaz Raußenberger auf Kartaus‹.«