Schwank: Der bauer mit dem bodenlosen sack

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Hans Sachs: Schwank: Der bauer mit dem bodenlosen sack (1563)

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Ein bauer saß im Oberlant,
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dem die armut tet we und ant,
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sagt: es hat mich als glück verschworn,
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mir hat umbgschlagen weiz und korn,
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linsen, erbeiß, ruben und kraut
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und als, was ich diß jar hab baut,
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auch sint zwo mastseu mir gestorben,
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und ein kalb im brunnen verdorben,
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darzu ein ros worden gestoln.
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ich weiß mich nit mer zu erholn
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des schadens, das mein gilt ich zal,
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die gfordert ist zum dritten mal,
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ich fürcht den schultturen alwegen,
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darin ich vor bin drei mal glegen;
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steck sonst auch in ser großer schult,
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des reitet mich groß ungedult;
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ich glaub, wenn iezt der teufel kem,
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mir gelt brächt, das ichs von im nem
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und wer darnach ewiglich sein.
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in dem kam der teufel hinein,
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sprach: bauer, ich hab ghört dein klag,
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mit gelt ich dir wol helfen mag,
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doch das du darnach seiest mein.
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der bauer sprach: ja, das sol sein,
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wenn du mir gibest gelts genug.
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du möchtst abr treiben ein betrug,
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sprach der teufel, sag mir vor an,
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wie vil geltes must du denn han,
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das du des geltes genug hetest?
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der bauer sprach: wenn du mir tetest
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gleich eben disen malsack vol,
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daran sol mich benügen wol;
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denn sol dein sein mein leib und leben.
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der teufel sprach: den wil ich geben,
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daran soltu haben kein zadel,
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setz dich heint zöberst auf dein stadel
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mit deinem sack, so wil ich kummen
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und dir bringen des geltes summen;
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doch sag im dorf sonst nichts darvon,
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das gelt nem sonst der edelmon.
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die sach war schlecht, der teufl fur hin,
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der bauer dacht in seinem sin:
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wie greif ichs an, das ich gelt nem
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und aus mein großen schulden kem,
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doch nicht verlör der selen heil
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und dem teufel nicht würt zu teil?
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ich weiß ein rank, wil den bekennen,
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wil den sack am boden auftrennen
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und wiln in dem dachstadel hoch
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hinein henken durch das firstloch,
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was der drein schütt von gelde allen,
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wirt unden durch den sack ausfallen,
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herab hoch in den stadel innen,
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das dem teufel muß gelts zerrinnen,
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e er mir fült disen malsack;
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und wenn mir fort get mein fürschlag,
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so überkom ich groß reichtum,
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wirt doch des teufels nit darum.
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tet also bei des mones glitzen
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oben auf den stadelfirst sitzen,
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sein bodenlosen sack mit zoch
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und hieng in nein zu dem firstloch.
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der teufel sich gen Frankfurt hub
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und ein keßel mit gelt ausgrub,
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den ein altr jud eingraben het,
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und den mit im hinfüren tet
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zum bauren auf den stadel sein,
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schütt das gelt in den sack hinein.
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das fiel alles unden durch aus.
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der teufel hindr eins bauren haus
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auch ein hafen mit gelt ausgrub
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und den mit großer eil erhub,
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den ein beurin eingraben het,
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den auch in den sack schütten tet.
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nach dem begrif den sack gar wol,
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ob er nicht wer mit gelt schier vol,
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da grif er entlich an der stet,
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das der sack keinen boden het,
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sprach: bauer, du hast mich betrogen,
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das helmlein durch das maul gezogen,
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weil dein sack hat kein boden nicht;
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was ich nein schütt, das felt gericht
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unden durch aus nab in den stadel.
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ich würt haben mangel und zadel
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an allen schetzen diser welt
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und an allem eingrabnen gelt,
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e ich dir füllet deinen sack.
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der bauer diser red erschrack
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und furcht des teufels grimmen zorn.
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derselb auch fieng an zu rumorn
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und den bauren grimmig anplatzt,
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sein hals und sein angsicht zerkratzt
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mit sein spitzigen klaen scharf,
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beim har in nab vom stadel warf.
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der teufl fur hin in zoren grim
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und ließ ein wüsten gstank hindr im;
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der bauer lag, war gfallen hart,
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das er sein lebtag hinkent wart.
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auffur der bauer obgemelt
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und klaubt im stadel zam das gelt
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und legt das in sein haberkasten
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und dacht: erst wil ich frölich masten,
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und ob ich gleich bin hinkent schon,
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bin ich doch iezt ein reicher mon,
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und hat ein ent mein ungedult,
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nun kan ich zalen all mein schult,
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kan sitzen auch bei külem wein,
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da ander reich bauren auch sein;
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nun wirt ich auch zogen herfür,
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darf nicht sitzen hinder der tür.
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also er aller kurzweil wielt
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und ein fröliche fasnacht hielt
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mit seinem schatz im haberkasten;
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und als es nun war nach mitfasten,
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wart der bauer seim pfarer beichten,
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sein herz von sünden zu erleichten,
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die handlung mit dem teufel melt
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und von seinem zubrachten gelt
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und dem sack, der kein boden het.
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der pfarer dem nachdenken tet
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und brauchet einen schwinden list,
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sprach: bauer, wiltu zu der frist,
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das ich von sünt dich absolvier,
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so mustu zu lon geben mir
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disen dein bodenlosen sack.
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der bauer diser red erschrack,
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sprach: herr, ich hab den sack erstritten
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und ser vil unglücks drob erlitten,
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den sack ich nicht geren verlir.
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der pfarer der sprach: es zimt mir
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der sack und ist auch eben recht
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uns, dem ganz geistlichen geschlecht,
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das wir darein samleten gelt
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und alle güter diser welt,
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auf das er dennoch nit würt vol,
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drumb zimet uns der sack gleich wol.
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der bauer sprach: so nemt in hin,
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sagt, wie lang wolt ir bhalten in?
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ich denk, es werd in kurzer zeit
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euch den nemen die obrigkeit,
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auf das ir schatz sich mer und wachs
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zu gmeinem nutz, so spricht Hans Sachs.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Hans Sachs
(14941576)

* 14.11.1494 in Nürnberg, † 29.01.1576 in Nürnberg

männlich, geb. Sachs

Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker

(Aus: Wikidata.org)

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