Kantate auf den Tod Ihrer Königlichen Majestät, Louise von Preußen

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Clemens Brentano: Kantate auf den Tod Ihrer Königlichen Majestät, Louise von Preußen (1810)

1
Sieh mild, o hohe Frau, auf diese Zeilen
2
Du liebtest
3
Als Du, von ird'schem Schmerze Dich zu heilen
4
Zur vaterländ'schen Quelle Dich gewandt
5
Erweckte, Deine Liebe Ihr zu teilen
6
In Deiner Brust, die Sehnsucht Gottes Hand
7
Auch Sie war krank in Sehnsucht, Dich zu sehen,
8
Sie wollt' zu Dir, Sie mußt' zum Himmel gehen.

9
Und weil auf Erden würdig keine Stelle,
10
Von Sünde und von Lüge unentweiht
11
Daß Unschuld sich und Hoheit fromm geselle,
12
Sich zuzuspieglen eine schönre Zeit,
13
Rief Sie der Herr zu alles Lichtes Quelle.
14
Dort bleibt ein selig Anschaun auch bereit,
15
Wenn unter Dir auch ruht dies dunkle Leben
16
Dem Deine Tugend noch muß Schimmer geben.

17
Verzeihe, daß der Tod mir herrlich scheinet.
18
Erfüllet von des Schicksals Bitterkeit,
19
Hab' ich als Mensch um deutsche Not geweinet,
20
Als Christ erkannt des Lebens Eitelkeit –
21
Doch ist zum Felsengrab die Zeit versteinet,
22
Durchbricht sie Christi Sieg mit Herrlichkeit
23
Mit ihm erstehn, die treu mit ihm gestorben,
24
Es hat solch Heil, die Selige erworben.

25
O Herr! Sie ist bei dir, Sie ist bei dir!
26
Tief unter Ihr
27
Ruht diese dunkle Erde,
28
Und aller Tränen Fall,
29
Und aller Klagen Schall,
30
Kauft Sie nicht los,
31
Allmächtiger! aus deiner Liebe Schoß.

32
Aber wir dürfen weinen,
33
Weinen um Sie!
34
Uns gehöret die Erde noch
35
Und das Leid und die Trauer!

36
Uns kehrt noch der Frühling wieder
37
Läßt sich mit Blumen nieder,
38
Und mit irdischem Entzücken
39
Lassen wir uns noch berücken,

40
O ihr Blumen! zu euch nieder
41
Weinen, die euch künftig pflücken,
42
Uns bleibt nur Ihr Bild zu schmücken,
43
Sie kehrt nimmer, nimmer wieder!

44
Weh! wie gehet ein Ruf
45
Durch die Gefilde des Landes
46
Wie schallet schreckend einer Posaune Schall
47
An die Tore der Stadt!
48
Ach, des Leides Maß, voll war es nicht
49
In eiserner Zeit
50
Sind die Schwerter unzählige
51
Und überschwenglich
52
Ist der Becher der Not!

53
Die Tränen brechen aus,
54
Sollen wir sprechen aus,
55
Wie Sie gewesen ist,
56
Die nun genesen ist,
57
Von allem Leid,
58
Die in der Krone Glanz,
59
Die in der Blumen Kranz
60
Glorreich und huldreich war,
61
Die ein Gestirne klar
62
Stand in der Zeit.

63
In des Meeres öder Wüste,
64
Wo die Sehnsucht ewig sucht,
65
Uns ein klar Gestirn begrüßte
66
Über unsrer Heimat Bucht.

67
Freudig nach dem Sterne schauend,
68
War das Segel aufgerollt,
69
Und wir steuerten vertrauend,
70
Wie es Plan und Fahrt gewollt.

71
Aber o Trauer, wie tief dein Flug,
72
Wie steigt eine Finsternis auf
73
Unter dem schweren Fittich des Wehs,
74
Eine Nacht decket unsre Augen
75
Tränen, Tränen sind all unser Trost!

76
Die Geliebte,
77
Die uns liebte,
78
Sie war selig
79
Sie war selig
80
Sie war selig unter uns!

81
Die Geliebte,
82
Die uns liebte,
83
Sie ist selig
84
Sie ist selig
85
Sie ist selig ohne uns!

86
Und wie wir auch bitter trauren
87
Tränen zu den Tränen gießen
88
Wachsen nur des Todes Mauren
89
Die Sie ewig uns verschließen.
90
Unerbittlich, unerschütterlich
91
Ein kaltes Felsenhaus
92
Stößet das Grab die Klage zurück.

93
Heilig, heilig sind die Schmerzen
94
Wölben einen festen Bogen
95
Über unsre treuen Herzen
96
Die die Trauer hat umzogen.
97
Widertönend, widerspieglend,
98
Ein Liebe schallender Tempel,
99
Hallet das Grab die Klage zurück.

100
Herrlich war Sie vor der Sonne
101
Herrlich war Sie vor dem Licht
102
Und es lachte hohe Wonne
103
Auf dem holden Angesicht.

104
Sie trug auf der hohen Stirne
105
Würdig dieses Lands Gestirne
106
Eine goldne Königskrone.

107
Sie trug auf der edlen Stirne
108
Aller Tugend schön Gestirne
109
Eine süße Blumenkrone.

110
Herrlich war Sie vor der Sonne,
111
Herrlich war Sie vor dem Licht,
112
Und es lachte hohe Wonne
113
Auf dem holden Angesicht.

114
Einen kenne ich,
115
Wir lieben ihn nicht,
116
Einen nenne ich,
117
Der die Kronen zerbricht.
118
Weh! sein Fuß steht im Staub,
119
Sein Haupt in der Mitternacht
120
Vor ihm wehet das Laub
121
Zur dunklen Erde hernieder,
122
Ohn' Erbarmen
123
In den Armen
124
Trägt er die kindische taumelnde Welt,
125
Tod, so heißt er
126
Und die Geister
127
Beben vor dir, du eiserner Held!

128
Einen kenne ich
129
Wer liebt ihn genug
130
Einen nenne ich
131
Der die Dornkrone trug.
132
Heil! sein Fuß stehet im Licht
133
Sein Haupt in der Glorie,
134
Wo er gehet, zerbricht
135
Des Todes eiserner Riegel.
136
Voll Erbarmen
137
In den Armen
138
Trägt er die sterbliche liebende Welt,
139
Jesus heißt er
140
Und die Geister
141
Beten dich an, du ewiger Held!

142
Laß mich in die Mitte treten
143
Wo die frommen Seelen stehn,
144
Laß mich lieben, laß mich beten,
145
Zu dem Grabe laß mich gehn.

146
Seele, du Kristall!
147
Gottheit, Lichtesschein!
148
Du strömst überall
149
In die Seele ein,

150
Leib du herrlich Haus!
151
Beide schließt du ein,
152
Wie ein Blumenstrauß
153
Duft und Farbenschein.

154
Und ich will die Blumen pflegen
155
Weil die Farbe ewig lebet,
156
Wohlgeruch auch ewig schwebet,
157
Muß sich gleich die arme Blume,
158
Dieser Schrein der Heiligtume
159
Welkend an die Erde legen.

160
Ewig, ewig ist das Leben,
161
Denn ich kann die Augen heben
162
Kann in tiefer Klage beben,
163
Kann auf Trauerliedern schweben,
164
Und mein Herz ist hoch erheitert,
165
Wenn der Schmerz es so erweitert.

166
Und ich seh' Sie in der Blüte,
167
In der Reife vollem Segen,
168
In dem Ernste, in der Güte,
169
Wie Sie ging auf unsern Wegen,

170
Bringet her die Blumenkränze
171
Wölbet hohe Ehrenbogen,
172
Daß Sie freudig nochmals glänze
173
Wie Sie zu uns eingezogen.

174
Teppiche breitet
175
Auf Ihren Wegen
176
Streuet die Blumen
177
Der herrlichen Braut,

178
Sehet, wie schreitet
179
Der irdische Segen,
180
Durch unsre Tore,
181
Von Treue erbaut.
182
Doch wie wir auch Palmen schwingen,
183
Ihr die Lebenswünsche bringen,
184
Wie wir Ihr auch Kränze schlingen
185
Ach, es kann uns nicht gelingen,

186
Ihre Milde, Ihre Güte,
187
Ihrer Anmut grüßend Neigen,
188
Ihrer Schönheit lichte Blüte,
189
Kann kein Lobgesang erreichen.

190
Stille, stille!
191
Rede von Freude nicht,
192
Singe mir heute nicht,
193
Von der verlorenen, schimmernden Zeit.

194
Hülle, hülle
195
Schwarz deine Töchter ein
196
Sie sollen Wächter sein
197
Ehrend die Tote, mit Blumen bestreut.

198
Ich will mir das Herz zerreißen
199
Will die sel'gen Tage preisen
200
Bis mich tödlich trifft das Leid.

201
Überm Grab ist eine Höhe,
202
Und ich schreie, Wehe, Wehe!
203
Schau' ich rückwärts in die Zeit.

204
Überm Grabe ist ein Hügel
205
Daß die Trauer ihren Flügel
206
Hebe zu der höhern Welt,

207
Überm Grabe ist ein Gipfel
208
Wo an steilem Kreuzeswipfel
209
Triumphierte unser Held!

210
Stille, stille
211
Irdischer Klage Ruf,
212
Er, der die Tage schuf,
213
Stellt in die Nächte die Sterne hinein.

214
Hülle, hülle
215
Dich in die Nächte ein,
216
Dort ist der echte Schein,
217
Laß deinen Mantel voll Sternen sein.

218
Auf dem hohen Tore flagget,
219
Wo die Siegesgöttin stand,
220
Eine schwarze Trauerfahne
221
Ihre Schatten übers Land,

222
Und auf dunkelem Gerüste
223
Singt gehüllt in schwarzen Flor,
224
Der Sie jubelnd sonst begrüßte
225
Nun der Schüler Trauerchor:

226
Du giengst in den Jugendgarten,
227
Wolltest nach den Blumen sehn
228
Die Du kindisch einst gepflanzet,
229
Die in Gottes Sonne stehn.

230
Wie Du so die Augen lenkest
231
Auf des Gartens grünen Saum,
232
Und der Blumen Leben denkest
233
Trittst Du aus des Lebens Traum.

234
Süßre Kelche sich erschließen,
235
Jenseits liegt die trübe Welt,
236
Und Du trittst zu Paradiesen
237
Aus dem ird'schen Rosenzelt,

238
Und Dein Purpurmantel sinket
239
Und es sinkt Dein Myrtenkranz,
240
Aber Deine Krone blinket,
241
Heller in des Himmels Glanz.

242
Öffnet, öffnet die Tore der Stadt, ihr Männer,
243
Zu euch ziehet die Trauer ein.
244
Und der bittre Schmerz
245
Pflanzt sein Panier auf eure Mauern.
246
Stark ist die Liebe,
247
Sie hat gerungen fürs Vaterland,
248
Aber stärker der Tod,
249
Er hat euch geschlagen
250
Wo ihr tödlich waret.

251
Was wir liebten,
252
Was wir ehrten,
253
Was wir alle lieben lehrten,
254
Was wir ewiglich begehrten,
255
Ist entwichen, ist verblichen,
256
Und es bringt ein dunkler Wagen,
257
Was der Erde ist, getragen.

258
Abendröte, Trauerbote,
259
Unsre Tore stehen offen:
260
Du hast uns mit Weh getroffen.

261
Morgenröte, Mittag strahlend,
262
O ihr sonnenvollen Tage,
263
Die ich an dem Abend klage.

264
Öffnet, öffnet die Tore der Stadt, ihr Männer
265
Leget die Schlüssel
266
Auf der Siegerin Wagen,
267
Die uns geführet mit Liebe sonst,
268
Die uns besieget mit Trauer jetzt,
269
Ehret die Asche, ihr sterblichen Männer,
270
Und weinet der Siegerin!

271
Die Krieger, die zur Schlacht Sie führte
272
Und denen Sie die Fahne gab,
273
Sind Ihres letzten Weges Zierde,
274
Geleiten Sie zum stillen Grab.

275
Eine Halle ganz von Schmerzen
276
Bilden Ihr des Volkes Reihn,
277
Und Sie zieht durch tausend Herzen,
278
Die Ihr fromme Tränen weihn.

279
Und Ihr Auge ist geschlossen
280
Siehet nicht des Volkes Leid,
281
Sie hat Tränen sonst vergossen,
282
Als uns traf die schwere Zeit.
283
Sie ziehet ein
284
Des Landes Wonne.
285
Des Himmels Sonne
286
Giebt keinen Schein.

287
Weh, o Wehe unter Klagen
288
Lassen wir den Trauerwagen
289
Also still vorüberziehn,
290
Können wir Sie zu erfreuen
291
Nicht mehr jubelnd Blumen streuen
292
Ihr der Blumen Königin.

293
Auf Ihrem Sarge liegen Blumen
294
Des frühen Todes rührend Bild,
295
Auch Sie war eine schöne Blume,
296
Sie decket jetzt des Todes Schild.

297
Ich glaube keinen Tod,
298
Und stürb' ich alle Stunden,
299
Ein schönres Morgenrot,
300
Ist immer mir gefunden.

301
Ewig, ewig wird Sie leben,
302
Ist Sie nicht der Zeit geblieben,
303
Hat Sie uns doch Kraft gegeben,
304
Daß wir Sie auf ewig lieben.

305
Ewig, ewig wird Sie leben,
306
Denn Sie hat Ihr Lebensende
307
Eine Christin hingegeben
308
In des Endelosen Hände.

309
Sehet, wie dränget das Volk sich
310
Zu den Kleinodien des Reichs,
311
Die auf des Landes Palast
312
Traurig schimmern auf schwarzen Kissen.

313
Dies ist die Krone,
314
Ihr Männer des Landes,
315
Die Sie getragen auf würdigem Haupt;
316
Einsam ruhet der goldene Reif,
317
Nimmer umschließt er die herrliche Stirn,
318
Hoher Gedanken Tempel.

319
Dies ist der Zepter,
320
Den sie geführet in segnender Hand,
321
Einsam ruhet der goldene Stab,
322
Und Ihre Hände sind gefaltet
323
Über Ihrem Herzen, das fromm war,
324
Zu Gott, der Ihr gnädig sei!

325
Tausend kommen, Tausend gehen
326
Ihre Königin zu sehen,
327
So die frommen Bienen ziehen,
328
Wo die letzten Blumen blühen,
329
Tragen Tränen in die Zellen,
330
Wollen gern ein Grab bestellen
331
Ganz aus Liebe, ganz aus Trauer,
332
Ihrer hohen Königin!

333
Stille, stille,
334
Über den Toten
335
Ruhet ein Traum
336
Reißet nicht nieder
337
Mit irdischem Schmerz
338
Den Schirm, der die Toten schützet,

339
Stille, stille
340
Stehet das Herz
341
Der Erblichenen,
342
Und ihre Lippe schweigt,
343
Stille gebietend.

344
Und nun weichet von dem Lager,
345
Einsam sei der Klage Haus,
346
Denn es nahet Ihr der Nächste,
347
Weinet seine Tränen aus.

348
Meine Seele ist betrübet bis in den Tod
349
Bleibet hier und wachet mit mir,

350
Mein Vater ist es möglich,
351
So gehe dieser Kelch von mir,
352
Doch nicht, wie ich will,
353
Sondern wie du willst.

354
Mein Vater ist es nicht möglich,
355
Daß dieser Kelch von mir gehe,
356
Ich trinke ihn denn.
357
So geschehe dein Wille.

358
Es erschien ihm aber ein Engel
359
Vom Himmel und stärkete ihn.

360
Stillet die Klage,
361
Schmücket die Trauer,
362
Ihr sollet nicht zagen,
363
Vor des Todes Schauer.

364
Gebet der Erde,
365
Was sie gegeben,
366
Es blühet Leben
367
Über dem Grab.

368
Mit Blumen sei der Staub gezieret,
369
Ein glänzend Haus sei ihm erbaut,
370
Weil jetzt die Seele triumphieret,
371
Und ihren Gott im Himmel schaut.

372
Schwarz ist der Leichenzug, ein Schatten
373
Vom Brautzug in des Himmels Höhn,
374
Und ach! wir weinen in dem Schatten,
375
Sie leuchtet in dem Lichte schön.

376
Des Landes Herrn,
377
Ich sah ihn weinen,
378
Des Herzens Stern
379
Will nicht mehr scheinen,
380
Er steigt des Domes Stufen
381
Er folget Ihr, Sie gieng ihm einst zur Seite
382
Im Frieden, und im Streite,
383
Und alle Herzen rufen:

384
O Herr! Du warst mit Ihr,
385
Der Bürgertugend Bild
386
Auf unserm Throne,

387
O Herr! Du trugst mit Ihr,
388
Des treuen Volkes Schild,
389
Die ernste Krone,

390
O Herr! Sie stand bei dir
391
So gütig und so mild,
392
Der Himmel gab Sie dir zum Lohne,

393
Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen,
394
Der Wille des Herrn sei gelobet!

395
Sieh, es folgen auch die Kinder,
396
Die Sie auf der Erde ließ,
397
Drei sind Ihr vorausgegangen,
398
Sie im Himmel zu empfangen,
399
Engel Ihrer Seligkeit!
400
Und der Säugling schwarz verhüllet
401
Wird den Brüdern nachgetragen,
402
Nie betrat er noch die Erde,
403
Die die Mutter ihm verschließt,
404
Und er schlummert –

405
Selig die Schlummernden,
406
Ruhig pochet das Herz,
407
Und es gaukelt der Schmerz,
408
Ein Traum, über die Wiege hin,

409
Selig die Unmündigen,
410
Bunte Blumen und Flitterglanz,
411
Schimmern im Totenkranz,
412
Und ihr weinet und lächelt,
413
Denn ihr versteht, ihr Unschuldige
414
Das unsterbliche Leben!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Clemens Brentano
(17781842)

* 08.09.1778 in Koblenz-Ehrenbreitstein, † 28.07.1842 in Aschaffenburg

männlich, geb. Brentano

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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