Der letzte Pfalzgraf

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Ludwig Uhland: Der letzte Pfalzgraf (1824)

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Ich Pfalzgraf Götz von Tübingen
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Verkaufe Burg und Stadt
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Mit Leuten, Gülten, Feld und Wald,
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Der Schulden bin ich satt.

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Zwei Rechte nur verkauf ich nicht,
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Zwei Rechte, gut und alt:
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Im Kloster eins, mit schmuckem Turm,
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Und eins im grünen Wald.

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Am Kloster schenkten wir uns arm
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Und bauten uns zugrund,
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Dafür der Abt mir füttern muß
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Den Habicht und den Hund.

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Im Schönbuch, um das Kloster her,
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Da hab ich das Gejaid,
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Behalt ich das, so ist mir nicht
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Um all mein andres leid.

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Und hört ihr Mönchlein eines Tags
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Nicht mehr mein Jägerhorn,
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Dann zieht das Glöcklein, sucht mich auf!
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Ich lieg am schatt'gen Born.

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Begrabt mich unter breiter Eich
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Im grünen Vogelsang
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Und lest mir eine Jägermeß!
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Die dauert nicht zu lang.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ludwig Uhland
(17871862)

* 26.04.1787 in Tübingen, † 13.11.1862 in Tübingen

männlich, geb. Uhland

deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter

(Aus: Wikidata.org)

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