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Zwei himmelblaue schwalbengroße Falter
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Umschweben meines bunten hohen Zeltes
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Gewundnen Turban, der als Schluß es ziert
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In luftiger Höhe, wo von allen Seiten
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Brokat und Linnen sich zum Zipfel krönen.
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Und eines Straußeneis Gestalt, zeigt sich
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Im Turban ein Rubin von solcher Schöne,
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Daß Alles, dem er seine Glänze wirft,
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Von zartem Rot leicht übergossen ist:
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Die beiden himmelblauen Schmetterlinge,
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Der schwefelgelbe Pfau, der wich umschweift,
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Das grelle Grün, das meinen Rasen brennt,
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Auf dem ich vor des Zeltes Eingang stehe.
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Und ich, ein Fürst hier auf dem Aldebaran,
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Gebiete nun, daß Alles mich verläßt,
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Was mich umgiebt, die Kammerherrn und Pagen,
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Das Volk, Vasallen, Söldner und Gesinde.
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Und jetzt allein, macht meine Hand leichthin
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Noch einmal die Bewegung als Befehl,
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Und augenblicks erscheint ein Zug vor mir:
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Zwei schwarze Riesen, scheußlichen Gesichtes,
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Geleiten als Gefolge, ehrerbietig,
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Ein junges Mädchen, dem mit sammtnen Bändern
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Die Hände überquer gebunden sind,
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Sehr wenig nur gebunden sind, und so,
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Daß nicht geringsten Schmerz sie dulden müssen.
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Und als Gefangne führen sie sie vor.
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Wie sie sich nähert, schnürt es mir das Herz:
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Demütig, stolz, verlassen, höchsten Hochmuts,
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Das Auge sanft gesenkt, so schreitet sie
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Langsamen Schrittes, zögernd auf mich zu.
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Und tief gerührt, mit nasser Wimper, will ich,
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Ein Eilender, die Fesseln schnell ihr lösen,
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Der unerhörten Schande sie befrein.
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Und zögre doch, und trotzig wird mein Blick.
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Nun hat sie Halt vor mir gemacht und harrt
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Mit finstrer Stirn des weiteren Verfahrens.
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Wie Christus vor Pilatus einst, so jetzt,
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Mit überkreuz gelegten Knöcheln steht,
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Gericht erwartend, eine Sünderin,
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Vor meinem Tribunal das schöne Weib.
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Ihr weiß Gewand, das bis zum Fuß ihr flutet,
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Hat der Rubin mit Rosen leicht gefärbt.
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Und also stellen meine Worte sich:
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»und nächtens nun, wenn über uns wir schauen
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Der Welten andre, die wir nie gesehn,
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In unvergleichlich schönrer Herrlichkeit,
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Erblicken tief wir unter uns die Sonne,
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Ein schwaches Fleckchen nur, und um dies Fleckchen
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Kreist, die wir nicht entdecken hier, die Erde,
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Ein Spritzer jenes kleinen Sterns, der Sonne.
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Auf jener Erde haben wir gelebt,
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Als eine Königin du, als Bettler ich.
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Doch hier, ich wiederhol's, bin ich ein König,
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Und du, hörst du's, bist eine Sklavin nur.«
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»auf jener Erde hab' ich dich geliebt,
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Ein Bettler ich, dich eine Königin.
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Doch du hast mich verlacht, gehaßt, gequält.
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Von deinen Knechten ließest du mich peitschen,
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Weil ich es wagte, zu dir aufzuschaun.
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Von deinen Hunden ließest du mich jagen
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In's Elend, in die Dämmerung des Abends,
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Die trostlos mich, ach, gütiger als du,
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In ihre nebelfeuchten Schwingen schloß.
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Warum, jetzt frag' ich dich, hast du's gethan?
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Erinnerst du dich einer Winternacht,
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Als an der Glasthür wir im Saale standen
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Und auf Befehl den Aldebaran ich
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Dir zeigen sollte? Und entsinnst du dich,
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Daß eilig ich ein warmes Bärenfell
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Dir legte unter deinen kleinen Fuß,
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Daß nicht im Seidenschuh du Kälte littest?
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Dann wies ich dir den roten Alebaran.
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Bei den geschäftigen Fragen, die du thatest,
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Dich huldvoll, lächelnd zu mir wendend, kamen,
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Wir waren ganz allein, die holden Lippen
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Mir immer näher, und um deine Schulter,
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Schlug ich, du stießest ihn nicht fort, den Arm,
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Und zog dich an mich, und wir küßten uns.
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An jenem Abend bin ich toll geworden,
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Durch deine Sprödheit bin ich toll geworden,
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Die eisig mich seit jener Sternenstunde
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Aus allen Himmeln riß. Und als ich dich
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Im Schlitten, eingehüllt in Zobelpelze,
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Von Purpurtuch und Scharlach überdeckt,
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Vom frohsten Glockenspiel begleitet, sah,
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Wie du an einen Prinzen zart dich lehntest,
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Der lachend dich und kühn an's Herz geschlossen,
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Bin ich gestorben, an der Stelle dort,
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Wo das Geläut an mir vorüberschoß.
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Und auf dem Aldebaran wacht' ich auf,
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Und hab' gewartet bis zum heutigen Tag,
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Bis du erschienest hier in dieser Stunde.
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Und gleich wie damals sind wir beide jung.
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Jetzt aber bist du meine Sklavin und,
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Hörst du's, ich wünsche, nein, ich will, ich will,
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Daß du mich liebst auf diesem roten Stern.«
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Doch sie, indem ihr dunkles Auge schnell
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Das meine sucht und in ihm haften bleibt,
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Verachtung um die Lippen schürzend, spricht,
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Und in verhaltnem Zorne bebt die Stimme:
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Elender, das ist deine ganze Kunst,
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Mich wehrlos deiner Rache vorzuzerren?
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Nach jener Winternacht, was girrtest du
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Um mich herum? Ein sechszehnjähriger Knabe
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Ist nicht so scheu mit seiner Liebeswerbung,
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Wie du dich stelltest. Sollt' ich deinen Nacken
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Mit meinem Arm umstricken und dich bitten:
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Sieh, Hänschen, sieh, ich bin in dich vernarrt.
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Und hättest du mit deiner rauhen Faust,
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Wie jetzt dies Band, die Knöchel mir umspannt,
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Und mir geschrieen: Weib, ich laß dich nicht;
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Und hättest du, im Sprung ein wilder Wolf,
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Auf jener Schlittenfahrt dir vom Gehenk
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Den Dolch gerissen und ihn umgekehrt
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In deines Nebenbuhlers raschem Herzen;
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Ich hätte dich, verwirrt, entsetzt, beglückt,
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Geküßt, und wär' dir um den Hals gefallen:
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Nimm mich, nimm mich, du sollst ein Herr mir sein,
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»die Fesseln los! Zurück von ihr, Begleiter!
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Nun stehn wir beid' allein uns gegenüber.
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Sprich nur ein Wort, und eine Feder leicht,
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Heb' ich als Königin dich auf den Thron.
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Viel besser sind die Menschen hier als unten,
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Mehr Liebe, mehr Verzeihung und Geduld,
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Kein Mißverständnis mehr, wie das auf Erden
137
So manchen sonnenhellen Tag vergällt ...«