1.

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Friedrich Hölderlin: 1. (1826)

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Wieder ein Glück erlebt! Die gefährliche Dürre
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geneset,
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Und die Schärfe des Lichts senget die Blüthe
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nicht mehr,
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Offen steht jetzt wieder ein Saal, und gesund ist
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der Garten,
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Und von Regen erfrischt rauschet das glänzende
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Thal
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Hoch von Gewächsen, es schwellen die Bäch', und
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alle gebund'nen
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Fittige wagen sich wieder in's Reich des Gesangs.
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Voll ist die Luft von Fröhlichen jetzt, und die Stadt
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und der Hain ist
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Rings von zufriedenen Kindern des Himmels
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erfüllt.
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Gerne begegnen sie sich und irren unter einander,
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Sorgenlos und es scheint keines zu wenig, zu
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viel.
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Denn so ordnet das Herz es an, und zu athmen
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die Anmuth,
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Sie, die geschickliche, schenkt ihnen ein göttlicher
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Geist.
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Aber die Wanderer auch sind wohl geleitet und
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haben
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Kränze genug und Gesang, haben den heiligen Stab
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Voll geschmückt mit Trauben und Laub, bei sich,
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und der Fichte
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Schatten; von Dorfe zu Dorf jauchzt es, von
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Tage zu Tag,
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Und wie Wagen, bespannt mit freiem Wilde, so
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ziehn die
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Berge voran, und so träget und eilet der Pfad.

(Hölderlin, Friedrich: Gedichte. Stuttgart u. a., 1826.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Friedrich Hölderlin
(17701843)

* 20.03.1770 in Lauffen am Neckar, † 07.06.1843 in Tübingen

männlich, geb. Q114498136

deutscher Lyriker (1770-1843)

(Aus: Wikidata.org)

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