3.

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Friedrich Hölderlin: 3. (1826)

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Licht der Liebe! scheinest du denn auch Todten, du
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goldnes!
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Bilder aus hellerer Zeit leuchtet ihr mir in die
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Nacht?
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Liebliche Gärten, seyd, ihr abendröthlichen Berge,
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Seyd willkommen, und ihr, schweigende Pfade
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des Hains,
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Zeugen himmlischen Glücks, und ihr, hochschauende
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Sterne,
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Die mir damals oft segnende Blicke gegönnt!
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Euch, ihr Liebenden, auch, ihr schönen Kinder des
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Maitags,
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Stille Rosen und euch, Lilien, nenn' ich noch oft!
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Ihr Vertrauten! ihr Lebenden all' einst nahe dem
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Herzen,
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Einst wahrhaftiger, einst heller und schöner ge-
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sehn.
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Wohl gehn Frühlinge fort, ein Jahr verdränget
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das andre,
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Wechselnd und streitend, so tost droben vorüber
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die Zeit
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Ueber sterblichem Haupt, doch nicht vor seligen Augen,
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Und den Liebenden ist anderes Leben geschenkt.
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Denn sie alle, die Tag' und Jahre der Sterne,
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sie waren
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Diotima! um uns innig und ewig vereint.

(Hölderlin, Friedrich: Gedichte. Stuttgart u. a., 1826.Aus: Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Textgrid, CC BY-SA 3.0.)

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Friedrich Hölderlin
(17701843)

* 20.03.1770 in Lauffen am Neckar, † 07.06.1843 in Tübingen

männlich, geb. Q114498136

deutscher Lyriker (1770-1843)

(Aus: Wikidata.org)

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