Don Juan

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Karoline von Günderode: Don Juan (1793)

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Es ist der Festtag nun erschienen
2
Geschmücket ist die ganze Stadt.
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Und die Balkone alle grünen,
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In Blumen blüht der Fürstin Pfad.
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Da kommt sie, schön in Gold und Seide
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Im königlichen Prunkgeschmeide
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An ihres neu Vermählten Seite.

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Erstaunet siehet sie die Menge
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Und preiset ihre Schönheit hoch!
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Doch Einer, Einer im Gedränge
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Fühlt tiefer ihre Schönheit noch.
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Er mögt in ihrem Blick vergehen
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Da er sie einmal erst gesehen,
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Und fühlt im Herzen tiefe Wehen.

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Sein Blick folgt ihr zum Hochzeitstanze
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Durch all der Tänzer bunte Reihn,
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Er stirbet bald in ihrem Glanze
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Lebt auf im milden Augenschein.
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So wird er seines Schauens Beute,
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Und seiner Augen süße Weide
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Bringt bald dem Herzen bittres Leide.

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So hat er Monde sich verzehret,
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In seines eignen Herzens Gluth;
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Hat Töne seinem Schmerz verwehret,
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Gestählt in der Entsagung Muth;
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Dann könnt er vohr'gen Muth verachten
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Und leben nur im tiefen Schmachten,
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Die Anmuthsvolle zu betrachten.

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Mit Philipp war, an heil'ger Stätte,
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Am Tag den Seelen fromm geweiht,
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Sein Hof versammelt zu Gebete
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Das Seelen aus der Qual befreit;
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Da flehen Juans heisse Blicke:
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Daß sie ihn
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Erzwingen will ers vom Geschicke.

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Sie senkt das Haupt mit stillem Sinnen
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Und hebt es dann zum Himmel auf;
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Da flammt in ihm ein kühn Beginnen,
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Er steigt voll Muth zum Altar auf.
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Laut will er seinen Schmerz ihr nennen,
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Und seines Herzens heißes Brennen,
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In heil'ger Gegenwart bekennen.

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Laut spricht er: Priester! lasset schweigen
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Für Todte die Gebete all.
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Für mich laßt heisse Bitten steigen;
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Denn größer ist der Liebe Quaal,
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Von der ich wehn'ger kann genesen,
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Als jene unglücksel'gen Wesen
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Zur Quaal des Feuers auserlesen.

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Und staunend siehet ihn die Menge
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So schön verklärt in Liebesmuth.
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»wo ist, im festlichen Gepränge?«
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Denkt Manche still, »die solche Gluth
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Und solches Wort jetzt hat gemeinet?«
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Sie ist's, die heimlich Thränen weinet,
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Die Juans heisse Liebe meynet.

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War's Mitleid, ist es Lieb' gewesen,
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Was diese Thränen ihr erpreßt?
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Vom Gram kann Liebe nicht genesen,
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Wenn Zweifelmuth sie nicht verläßt.
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Er kann sich Friede nicht erjagen;
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Denn nimmer darf's die Lippe wagen,
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Der Liebe Schmerz ihr mehr zu klagen.

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Nur einen Tag will er erblicken
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Der trüb ihm nicht vorüber flieht,
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Nur eine Stunde voll Entzücken
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Wo süße Liebe ihm erblüht,
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Nur einen Tag der Nacht erwecken,
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Es mag ihn dann, mit ihren Schrecken
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Auf ewig, Todesnacht bedecken.

71
Es liebt die Königin die Bühne,
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Erschien oft selbst im bunten Spiel.
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Daß er dem kleinsten Wunsche diene
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Ist jetzt nur seines Lebens Ziel.
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Er läßt ihr ein Theater bauen,
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Dort will, die reizendste der Frauen,
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Er noch in neuer Anmuth schauen.

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Der Hof sich einst im Spiel vereinet,
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Die Königin in Schäfertracht,
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Mit holder Anmuth nun erscheinet
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Den Blumenkranz in Lockennacht.
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Und Juans Seele sieht verwegen,
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Mit ungestümem wildem Regen,
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Dem kommenden Moment entgegen.

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Er winkt, und Flamm und Dampf erfüllen,
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Entsetzlich jetzt das Schauspielhaus;
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Der Liebe Glück will er verhüllen
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In Dampf und Nacht und Schreck und Graus;
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Er jauchzet, daß es ihm gelungen,
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Des Schicksals Macht hat er bezwungen
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Der Liebe süssen Lohn errungen.

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Gekommen ist die schöne Stunde;
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Er trägt sie durch des Feuers Wuth,
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Raubt manchen Kuß dem schönen Munde,
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Weckt ihres Busens tiefste Gluth.
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Möcht sterben jetzt in ihren Armen,
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Möcht alles geben! ihr, verarmen,
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Zu anderm Leben nie erwarmen.

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Die eilenden Minuten fliehen
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Er merket die Gefahren nicht,
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Und fühlt nur ihre Wange glühen;
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Doch sie, sie träumet länger nicht,
103
Sie reißt sich von ihm los mit Beben,
104
Er sieht sie durch die Hallen schweben.
105
Verhaucht ist der Minute Leben.

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Mit sehnsuchtsvollem, krankem Herzen
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Eilt
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In Wonne Gram und süße Schmerzen
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Versinket ganz sein irrer Sinn,
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Er wirft sich auf sein Lager nieder,
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Und holde Träume zeigen wieder
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Ihm ihr geliebtes, holdes Bild.

113
Die Sonne steiget auf und nieder;
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Doch Abend bleibt's in seiner Brust.
115
Es sank der Tag ihm, kehrt nicht wieder,
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Und sie, nur sie ist ihm bewußt,
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Und ewig, ewig ist gefangen
118
Sein Geist im quälenden Verlangen
119
Sie, wachend träumend, anzuschaun.

120
Und da er wacht aus seinem Schlummer
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Ist's ihm, als stieg' er aus der Gruft,
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So fremd und tod; und aller Kummer
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Der mit ihm schlief erwacht und ruft:
124
O weine! sie ist dir verlohren
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Die deine Liebe hat erkohren
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Ein Abgrund trennet sie und dich!

127
Er rafft sich auf mit trüber Seele
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Und eilt des Schlosses Gärten zu;
129
Da sieht er, bei der Mondeshelle,
130
Ein Mädchen auf ihn eilen zu.
131
Sie reicht ein Blatt ihm und verschwindet,
132
Eh er zu fragen Worte findet,
133
Er bricht die Siegel auf und liest:

134
»entfliehe! wenn dies Blatt gelesen
135
Du hast, und rette so dich mir.
136
Mir ist, als sey ich einst gewesen,
137
Die Gegenwart erstirbt in mir,
138
Und lebend ist nur jene Stunde,
139
Sie spricht mir mit so süßem Munde,
140
Von dir, von dir, und stets von dir.«

141
Er liest das Blatt mit leisem Beben
142
Und liebt's, und drückt es an sein Herz.
143
Gewaltsam theilet sich sein Leben,
144
In große Wonne – tiefen Schmerz.
145
Solt er die Theuerste nun meiden?
146
Kann sie dies Trauern ihm bereiten!
147
Soll er sie nimmer wieder sehn?

148
Er geht nun, wie sie ihm geboten;
149
Da trifft ein Mörderdolch die Brust.
150
Doch steigt er freudig zu den Todten,
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Denn der Erinn'rung süße Lust,
152
Ruft ihm herauf die schönste Stunde,
153
Er hänget noch an ihrem Munde;
154
Entschlummert sanft in ihrem Arm.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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