1
Strozend, steif empor gerichtet,
2
Steht der Schwanz in stolzer Kraft,
3
Deine Jungfrauschaft zernichtet
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Er, und heilt mit Lebenssaft.
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Soll das Werk den Meister loben,
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Nur recht tüchtig nachgeschoben.
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Zum Werke, das wir nun bereiten,
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Geziemt sich ein belehrend Wort:
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Jedweden Stoß mußt Du begleiten,
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Dann fließt die Sauce länger fort.
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Mit heil'ger Scheu' mußt Du betrachten,
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Was durch des Schwanzes Kraft entspringt,
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Kein Tropfen ist da zu verachten,
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Weil jeder neue Wollust bringt.
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Das ist's ja, was den Menschen zieret,
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Ich weiß, Dir sagt es Dein Verstand,
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Und hast Du's einmal nur verspüret,
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Entlockst Du's wohl mit eigner Hand.
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Greifet ihr zum Sammethanse,
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Laßt ihn groß und strozend seyn,
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Traur'ges Surrogat vom Schwanze,
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Ohne Leben, Fleisch und Bein.
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Welch ein Glied es sey,
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Denn die wahre Himmelsspeise
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Fließt nur nach der rechten Weise.
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Was in der Votze tiefer Grube
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Du Dir entlockest mit der Hand,
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Es fließt aus Deiner Brunnenstube
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Verächtlich fort als Controband.
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Es wird dich reun' in späten Tagen,
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Und kommt es zu der Menschen Ohr,
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So wird, statt schmerzvoll Dich beklagen,
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Verachten Dich der Männer Chor.
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Nur was dem Mann, dem Erdensohne,
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Entladend aus der Spritze fließt,
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Ist werth, daß es des Weibes Krone
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Mit wollustreichem Saft begießt.
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Bis an Nabel muß er springen,
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Ist der edle Saft im Fluß,
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Durch die Adern muß es dringen,
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Kommen muß es Guß auf Guß.
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Daß das Mädchen ohne Sorgen
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Vögeln kann, wie heut, so morgen.
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Es wird dem Knaben angst und bange,
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Noch schüchtern ist das liebe Kind,
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Auf seines Lebens erstem Gange,
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Den es zu mopseln nun beginnt;
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Ihm ruhet noch in seiner Schelle
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Gefühl des Himmels und der Hölle,
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Denn bisher machts ihm wenig Sorgen,
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Wenn er ihm stand an jedem Morgen;
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Gailheit erwachet pfeilgeschwind.
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Zum Mädchen sehnt sich hin der Knabe,
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Und schüchtern nur greift er sie aus,
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Daß er an ihrem Blick sich labe,
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Blockirt er fast des Liebchen Haus.
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Denn herrlich in der Jugend Prangen,
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Wie ein Gebild aus Himmelshöhn,
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Mit Fieberglut erfüllten Wangen
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Sieht er das Mädchen vor sich steh'n.
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Da faßt ein namenloses Sehnen
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Den Jüngling, Gailheit wirkt allein,
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Vor Wollust kann er kaum noch stöhnen,
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Sie lehrt ihn rasch und muthig seyn.
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Die Hand folgt der Begierde Spuren,
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Sie naht sich dem, was uns beglückt;
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Die Seligkeit–sie liegt im Huren,
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Er findet dies–und ist entzückt.
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Mit leeren Träumen nicht und Hoffen
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Verdirbt er mehr die goldne Zeit,
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Sein Auge sieht den Brustlaz offen,
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Er schwelgt das Herz in Seligkeit.
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O! daß es stets im Guße bliebe,
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Das Resultat prosaischer Liebe!
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Wie die Säfte sich vereinen,
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Steck ich meinen Schwanz hinein!
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Zitterst Du an Arm und Beinen,
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Wird's zum Guße zeitig seyn.
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Juck, mein Liebchen, frisch,
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's giebt ein gut Gemisch,
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Wenn das Steife mit dem Weichen
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Sich vereint im guten Zeichen.
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Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
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Wo Votze sich und Spitz sich paarten,
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Ist mir für beide nicht mehr bang;
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Nur prüfe, wer sich so verbindet,
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Ob nicht ein weißer Fluß sich findet,
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Die Freud dau'rt kurz, der Tripper lang.
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Möchtest Du ein Mädchen locken,
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Rauben ihr den Jungfernkranz,
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Von der Spinnstub' von dem Rocken
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Hole sie, führ' sie zum Tanz;
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Und wenn sie erhitzt vom Walzen
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Schmachtend an die Brust Dir sinkt,
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Mußt Du feurig sie umhalsen,
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Denn das Schäferstündchen winkt.
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Die Kraft muß bleiben,
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Das Kränzchen verblüht
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Noch vor dem Beweiben.
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Und mußt Dich bestreben
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Den Schwanz, den schlaffen,
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Die Kraft muß erwachen,
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Ihn stehend zu machen.
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Und nun im Sturme die Keuschheit geno ien,
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Und fühlt mit Entzücken das Mädchen es ko ien,
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So juckt sie, und stöhnt sie, und dehnet sich aus.
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Und sehnt sich nach ihm.
120
Es träumet das Mädchen
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Sie ruft sich die Scene
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Der himmlischen Wollust,
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Des höchsten Entzückens
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Und Wollust umnebelt die trunkenen Sinnen,
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Jezt naht der Geliebte, sie fühlt ihn beginnen.
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Er grubelt und kitzelt zuerst mit dem Finger,
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Da wird ihr klein Frizchen dicker und länger;
130
Sie öffnet seufzend den blühenden Schofs,
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Jezt fühlt sie des Schwanzes kraftvollen Stofs,
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Der Augenblick naht sich – es hebt sich die Brust
134
Und nun mit mattem, sterbendem Blick,
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In leisern Seufzern der Brust entwunden,
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Stöhnet sie freudig, jezt hab ich empfunden
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Die himmlische Wollust, das irdische Glück.
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Wohlthätig ist des Schwanzes Kraft,
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Wenn sich der Mensch bezähmt bawacht,
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Und jeden Fuchs, den er vollbracht,
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Verdankt er seiner eignen Kraft;
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Doch wehe, wenn venerischer Saft
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Den Weg zum Schwanze sich verschafft,
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Bald zeigt sich seine gift'ge Spur
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Selbst an der kräftigsten Natur.
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Wehe, wenn Du angestecket
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Von irgend einem Saumensch bist,
148
Nur der Schmerz wird noch erweket,
149
Und die Freud entschwunden ist;
150
Denn wenn auch den Tripper nur
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Du verdankest einer Hur,
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Immer stärker schwillt der Schwanz,
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Und genöthiget zum Seichen
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Will kein Tropfen Dir entweichen,
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Und Du fühlst den Schmerzen ganz.
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Ach, und nur zu Deiner Plag
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Steht er Dir den ganzen Tag.
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Oder wenn ein Schanker Dich
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Faßte, frißt er gleich um sich,
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Und Du mußt Dich schnell bequemen
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Mercurium dulcem einzunehmen,
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Welcher, Gott sey es geklagt!
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Dir Dein halbes Ich zernagt,
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Wenn nicht bald ein Speichelfluß
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Dir zur Kur verhelfen muß.
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Aber nicht trostlos, mit zagendem Herzen
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Nehme die Pulver, und dulde die Schmerzen,
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Laß ihn nicht sinken, den fröhlichen Muth.
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Siehst auf die Neige die Pulver Du gehen,
172
Wird auch der Schwanz Dir im Augenblick stehen,
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Und auch das Vögeln, es geht wieder gut.
174
Traur'ge Wochen sind verfloßen,
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Keine Freud hast Du genoßen
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In der langen, langen Zeit.
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Frisch fang wieder an zu huren,
178
Und die Salben und Mixturen
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Seyen dem Spital geweiht.
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Im Vögeln giebts Verschiedenheiten,
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Nicht jede mopselt jedem recht,
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Die will die Stöße nicht begleiten,
183
Und jene juckt, und 's geht doch schlecht;
184
Die and're liegt gleich einem Klotz,
185
Und spürt den Schwanz kaum in der Votz.
186
Drum sey behutsam in der Wahl,
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Und wähle keine Virtuosen,
188
Nimm aus der Dilettanten Zahl,
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Mit diesen läßt sich trefflich kosen.
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Behandle sie nach ihrer Art,
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Dann mehrst Du ihr und Dein Vergnügen;
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Ist Votz und Arschloch nah' gepaart,
193
So rath' ich nicht auf sie zu liegen
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Willst Du ihr bis in's Leben spritzen,
195
So laß sie in den Schwanz Dir sitzen;
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Drück sie herab und stoß zumal
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»nachborend bis an's Keft den Stahl,«
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Und bore hin und bore her,
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Bis daß sie seufzt, ich kann nicht mehr,
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Und Dir an d' Brust sich stöhnend legt,
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Und alle Viere von sich streckt.
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Und nun laß die Fontaine steigen,
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Dann hängt der Himmel voller Geigen,
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Sie wird mit Posa Dir gesteh'n:
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»o Gott! das Leben ist doch schön!«
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Aus dem niedlichen Kaus,
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Und hängt wie ein Tropf
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Melankolisch den Kopf,
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Als wär's mit ihm aus.
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Doch stolz erhebt er auf's Neu' sein Haupt,
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Wenn das Mädchen ihn eingeschlu iert glaubt,
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Und oft noch empfängt mit gieriger Kast
214
Die Votz ihren stets willkommenen Gast.
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Oft zieht ein Mann im Augenblick,
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Wo es ihm kommt, den Schwanz zurück,
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Als wollt' die Votz er öffen;
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Ein and'rer wünscht ein derbes Kind,
219
Und stoßt da capo im Moment,
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Und glaubt es nun zu treffen;
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Doch ob die Säfte sich vereint,
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Ist ungewiß, und wenn man meynt,
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Getroffen sey der Zweck genau,
224
So schoß man oft in's Blau'.
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In den Bauch ist's aufgenommen,
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Glücklich ist die Votz gefüllt;
227
Wird's auch schön zu Tage kommen,
228
Daß es Lust mit Lust vergilt?
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Wenn der Fuchs mißlang?
230
Wenn kein Jung's gelang?
231
Ach vielleicht, indem wir hoffen,
232
Hat uns Unheil schon getroffen.
233
Hocherglüht mit trunk'nen Sinnen,
234
Steigst Du auf, um zu beginnen,
235
Und Dein Stoß dringt bis ans' Herz.
236
Sie, mit Seufzen, Stöhnen, Jammern,
237
Sucht Dich fester zu umklammern,
238
Doch Dich faßt ein tiefer Schmerz.
239
Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
240
Verderblich ist des Tigers Kampf,
241
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
242
Ist Eine mit dem Mutterkrampf.
243
Denn sie kann nicht loß Dich laßen,
244
Und als ob Dich Zangen faßen,
245
Fühlst Du eingeklemmt den Spitz.
246
Leichter ist's, Dukaten scheißen,
247
Als den Schwanz heraus zu reißen
248
Aus dem krampfgeschloßnen Schlitz.
249
Wie die Hunde zappelnd hangen,
250
So auch ist Dein Spitz gefangen.
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Sey die Kraft auch noch so groß,
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Nimmer läßt die Votz ihn los.
253
Eher noch wird man entdecken
254
Votzen, die wie Rosen schmecken,
255
Einen Schwanz von Pferdekraft,
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Der als Dampfspitz immer schafft,
257
Einen Pabst ganz frei von Sünden,
258
Alles kannst Du eher finden,
259
Als den Mann, der siegt im Kampf,
260
Hat die Sau den Mutterkrampf.
261
So kann es dann leicht geschehen,
262
Daß Dein Schwanz nicht mehr will stehen,
263
Und statt, daß sie Dich beklagt,
264
Spottet wohl das Mensch, und sagt
265
»daß an Deiner alten Schelle
266
Einen Seckel sie gefunden,
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Der gebeugt und hülflos zwar,
268
Aber doch noch Seckel war,
269
Den sie aber jezo findt'
270
Eingeschrumpft und impotent.«
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Freude hat mir Gott gegeben,
272
Seht, mein Schnickel, schwach und klein,
273
Steht nun wieder, hart wie Stein,
274
In ihm regt sich neues Leben.
276
Ihr Kuren alle, schließt den Reihen,
277
Daß wir den Lümmel taufend weihen.
278
Bordelspitz soll sein Name seyn.
279
Er soll vor keinem Loche bangen,
280
Und öfter stehen noch als hangen;
281
Er sey zum Vögeln stets parat,
282
Stänk auch die Votze desperat.
283
Und dies sey fortan sein Beruf,
284
Wozu der Meister ihn erschuf.
285
Nur Euren wohlerfahren Dingen
286
Sey sein verschwieg'ner Mund geweiht,
287
Tief in Euch selber soll er dringen,
288
Daß Ihr vor Wollust Wunder schreit.
289
Der Blöden auch lüpf er die Zunge,
290
Selbst herzlos, doch mit Mitgefühl,
291
Bereite er mit seinem Schwunge
292
Des Lebens wonnevollstes Spiel.
293
Doch wie der Klang im Ohr vergehet,
294
Der mächtig tönend oft erschallt,
295
So lehre er, daß nicht bestehet,
296
Und daß der Steifste endlich fallt.
297
Jezo mit den Fingerspitzen
298
Weckt den Schwanz aus seiner Ruh',
299
Soll er edlen Saamen spritzen,
300
Taugt er Cummlich nicht dazu.
302
Feurig, Stoß auf Stoß,
303
Nur recht tüchtig nachgejuckt,
304
Frisch den Saamen eingeschluckt,
305
Ein Bube sey sein erst Produkt!