Tasso

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Wilhelm Waiblinger: Tasso (1817)

1
Du wirst bleiben, so lange Musik und melodischer Wohllaut
2
Dein entzückendes Welsch noch sich zur Wiege bestimmt,
3
Und so lange die Lieb' in zärtlichem Feuer die Sprache
4
Der Musik, und des Reichs lieblicher Töne sich wählt.
5
Aber Homer, er gefällt mir schon nicht im Virgil, wie gefiele
6
Darum in deinem Gedicht, Tasso, mir gar nun Virgil?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Wilhelm Waiblinger
(18041830)

* 21.11.1804 in Heilbronn, † 17.01.1830 in Rom

männlich, geb. Waiblinger

| Lungenentzündung

deutscher Dichter und Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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