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Die Alten, die Ritter des herrlichen Landes!
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So schauten sie mutig zu Tale hernieder,
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Wo rund die Wälder allgrüne,
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In Sonne und Nebel gekleidet,
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Aus tausend Röhren Erfrischung duften,
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In ew'gem Sturme dumpfe Lieder rauschen,
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Wie aus hohen Nordens dunkelm Geheimnis.
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Voll von Gedanken und selig
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Im glühenden Sommer am Gitter,
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Den Helm von den Augen sich drückend,
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Riesengebilde und Rätsel,
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Dazwischen den fröhlichen Schwarm des Geflügels;
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Und lächelt in Freuden,
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Bald schwarz, bald silbern,
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Die lustigen Dörfer zur Seite,
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Mit schlanken Türmen und Glockenspiele;
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Langsam dann im Tal gezogen,
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Auf allen Straßen und Wegen
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Orientes Reichtum in vollem Triumphe,
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Blühende Stein' und farbige Früchte,
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Indiens goldenster Segen.
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Wenn der Frühling grünet,
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So schweift er im Walde;
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Bald im Schwarm der Gefährten,
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Bald vertieft er sich einsam,
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Wo kein Tritt mehr ertönt,
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Wo das Reh nicht mehr flieht,
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Das bedeutend ihn anschaut
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Aus sittsam verständigen Augen.
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Wohl bemerkt er das Zeichen,
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Denn himmlisch naht ihm
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Die hohe Frau seines Herzens,
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Volle Blumen ihm reichend,
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Und beide vom Dufte bezaubert,
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Im Schatten der Linde versunken;
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Schauen in selige Augen,
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Ruhen dem Frühling im Schoße.
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Freudig umarmt den Helden die Tugend,
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Und inmitten der Freuden
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Gürtet sie ihn mit gewaltigem Schwerte,
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Mutig nimmt er die Waffen,
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Froh der Freuden kehrt er am Abend
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Zu seinem Felsen wieder,
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Wo die Freunde zusammen
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Deutscher Freuden sich freuen.
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Wenn aber die braune Erde erstarrt ist,
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Die Flüsse leuchten wie Eisen,
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In weißem Laube die Wälder schimmern;
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Dann horchen bei fröhlichem Feuer
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Wie Zwerge künstlich in Höhlen leben;
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Dort unten die dunkelste Tiefe,
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Von Lichtern durchschienen,
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Voll Schätze und Märchen.
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So lebten die Ritter, die Alten,
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Die Männer des herrlichen Landes!
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Und schieden sie endlich
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So nahm sie Michael freundlich
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Von leuchtendem Eisen umkleidet,
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Und trug sie gen Himmel,
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Zu Christus und Karl dem Großen.
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Voll Andacht kniete der Ritter
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Ganz brünstig zu schauen
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Den himmlischen Purpur der Liebe,
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Das Blut der ewigen Hoffnung,
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Bis segnend die Hand des Heilands ihn rührte.
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Kräftig ermannt er sich dann,
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Und tritt voll Ehre zu dem alten Karl,
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Daß der Greis ihm die Hände schüttelt,
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Und Roland und Reinald gebietet,
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Ihm volle Becher des Trostes zu reichen.