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Was soll ich aber singen,
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Ein wunderbar Geschicht;
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Das Herz möcht dem zerspringen,
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Ders nur einmal ansicht.
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Was man doch hat erfunden
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Sieht man zu allen Stunden
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Ein großes Uebel und Schand.
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Es hat die Welt gestanden,
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Mehr als fünftausend Jahr,
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Ist solche große Schande
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Daß man die Gottesgaben
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Das wird kein Mensch nicht loben,
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Und ihnen sprechen wohl.
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Und wer denn nun will wissen,
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Die Kriegsleut sind beflissen
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Sie lassen Hosen machen,
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Der hängt bis auf die Knochen,
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Ist doch noch nicht genug.
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Ein Latz muß seyn darneben,
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Wohl eines Kalbskopfs groß;
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Karteken drunter schweben,
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Kein Geld wird da gesparet,
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Und sollt man betteln gehn;
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Wer ihnen giebt den Lohn.
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Da gehen sie einher waten,
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Gleich als der Teufel recht;
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Und schören sie sich ein Platten,
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Sie wären seine Knecht.
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Auch hangen dran die Zotten
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Einer halben Elle lang.
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Thut man dann ihrer spotten,
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Und wollen da verfechten
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Als hätten sies zu rechten,
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Und stünd in ihrer Gewalt.
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Nach Gott thun sie nicht fragen,
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Wies ihm gefallen werd;
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Was er dazu wird sagen,
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Ist ihnen ohn alles Gefärd.
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Und wär es ihnen befohlen,
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Sie thätens nimmermehr!
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Sollt man den Teufel mahlen,
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Mit seinem ganzen Heer,
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Aerger könnt mans nicht machen,
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Als mit ein solch Gestalt;
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Doch sind sie freye Hachen,
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Wer wills ihnen wehren bald.
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Sie meinen, wenn sie tragen
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Ein solch Gesperr am Bein;
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So darf sie niemand schlagen,
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Kriegsleut sind sie allein.
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Da doch wird oft gefunden
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Ein solch verzagtes Herz,
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So man ihn wollt verwunden,
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Er gäb die Flucht ohn Scherz.
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Nun wollt ich doch gern sehen,
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Wie ers wollt greifen an;
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Wenn sollt ein Sturm geschehen,
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Zu laufen noch zu steigen,
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Kann man ihn brauchen nicht;
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Vom Waten will ich schweigen,
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Wie denn da oft geschicht.
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Da steht er wie ein Lüllen,
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In sein zerhackten Kleid;
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Wie will er doch erfüllen
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Seinen geschwornen Eyd?
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Er kann sich selbst nicht schützen,
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Wenn Laufen nöthig wär;
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Bleibts Herz in Hosen sitzen,
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Sein Herz muß halten her.
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Kein Türk, kein Heid, kein Tartar
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Solch Unflat je erfind.
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Davon sonst ein Hausvater
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Gekleidet Weib und Kind,
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Das muß jezt einer haben
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Zu einem paar Hosen gar;
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Doch sind sie freye Knaben,
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Truz wers ihnen wehren darf.
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Sechs Ellen lündisch Gewande
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Wird einem begnügen kaum;
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Ist das nicht große Schande,
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Wohl neun und neunzig Ellen
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Dann sind sie freye Gesellen,
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Und stehen für einen Mann.
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Es tragens auch Studenten,
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Von den man lernen soll;
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Sie sollten seyn Regenten,
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Ihre christlichen Lehren
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Findens nicht in der Schrift;
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Sie solltens andern wehren,
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So sind sie selbst vergift.
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Schickt man sie auf die Schulen
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Mit groß Unkosten frey;
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Sie lernen saufen und buhlen,
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Das muß auch seyn dabey.
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Ein solch paar Pluderhosen,
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Dann sind sie Doktor schon;
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Weils tragen die Franzosen,
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Drum lassens nicht davon.
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Dazu die Handwerksgesellen,
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Die kaum das Badgeld hand;
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Doch Hosen tragen wöllen,
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Und kostet es ein Land.
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Was sie durchs Jahr erkratzen,
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Dann sind sie freye Fratzen,
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Wann sie solch Hosen han.
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Wann sie dann unser Herrgott
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Angreift mit Krankheit schwer,
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So haben sie kein Vorrath,
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Spital muß halten her,
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Die großen Pluderhosen,
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Haben das Geld verzehrt;
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In leeren Beutel blasen,
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Wird manchen dann gelehrt.
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Ein Beyspiel thun sie geben,
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Mit ihren Hosen recht;
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Das ihnen gleich woll leben
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Schinder und Henkersknecht.
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Die tragen auch solch Hosen,
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Wann sie jagen die Hund;
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Und fluchen wie Franzosen,
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So sind sie gleich im Bund.
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Noch eins das ist geschehen,
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Das ich euch melden muß;
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Ich hab es selbst gesehen,
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Die Seiden, die muß lappen,
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Wohl hinten nach ers schleppt;
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Dazu ein kurze Kappen,
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Die ihm den Latz nicht deckt.
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Vor Zeiten macht man Röcke,
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Daß man den Latz bedeckt;
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Jetzund so muß er blecken,
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Auch sind daran gesteckt:
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Viel Farben mancherleyen,
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Die sind daran gestickt;
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Man möchte sie anspeien,
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Wenn man sie nur erblickt.
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Die Kleider drum gemacht,
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Daß sie sich vor dem Kalten
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Beschirmten Tag und Nacht,
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So geben diese Kleider
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Doch weder kalt noch warm,
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Groß Straf die fürcht ich leider
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Für uns, daß Gott erbarm!
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Wie kann Gott Glück doch geben,
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Dem deutschen Kriegesheer;
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Da sie so schändlich streben
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Wider sein Lob und Ehr.
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Niemand soll Wunder nehmen,
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Daß der Türk nimmt überhand;
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Wir sollten uns doch schämen
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Vor jedem andern Land.
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Der Teufel mag wohl lachen
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Zu solchem Affenspiel;
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Ihm gefallen wohl die Sachen.
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Fleißig ers fördern will,
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Seinem Rath folgen sie nach;
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Bis er bezahlt ihr Thaten,
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Reu ist zu spät hernach.
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Dies Laster thut verklagen
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Ein alter Landsknecht gut;
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Der hat all seine Tage
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Sein Leib thät er nicht sparen,
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In deutsch und welschem Land;
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Doch hat er nie erfahren
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Von Deutschen größre Schand.
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Drum er dies Liedlein sange,
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Und wundert sich so sehr;
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Ihm ward darob auch bange,
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Ein solch greuliche Trachte
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Wider alle Billigkeit;
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Wer sie doch wohl erdachte,
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Ist Gott im Himmel leid.
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Ihr Fürsten und ihr Herrn
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Laßt's euch zu Herzen gehn;
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Thut diesem Laster wehren,
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Heißt sie davon abstehn.
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Denn Gott wills an euch rächen,
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Er gab euch die Gewalt;
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Thut ihren Willen brechen,
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Denn Gottes Straf kommt bald.
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O Gott thu du drein sehen,
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Verzeih uns unsre Sünd;
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Und laß uns nicht geschehen,
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Den Sündern trag Erbarmen
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Ueber ihre Hosen weit,
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Und hilf zuletzt uns Armen
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In die ewige Seligkeit,