Was mir die Brust so wundermächtig schwellt

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Hermann Conradi: Was mir die Brust so wundermächtig schwellt Titel entspricht 1. Vers(1876)

1
Was mir die Brust so wundermächtig schwellt,
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Was mich durchzuckt in ungestümem Fühlen:
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Das ist: daß ich zu neuen Heilsasylen –
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Daß ich gelandet bin zu einer

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Was viele Monden, viele Jahre lang
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Mir still genügt in engumschränkter Richtung –
7
Ich warf es von mir – eine
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Erschloß sich meines Herzens Feuerdrang! ...

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So atme auf denn, qualzerspaltne Brust –
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Was unaussprechlich, wurde dir zu eigen! ...
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Nun hülle dich in tiefgeheimes Schweigen –
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Der Welt Geheimnis wurde dir bewußt! ...

13
Der Dinge Wesen und der Dinge Grund:
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Erfahren hast du es mit seltner Fülle!
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Vor meinem Auge fiel die letzte Hülle
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Und von dem Zweifel ward mein Herz gesund ...

17
Ein neues »Werde!« – es kam über mich,
18
Und gottgewaltig klang es mir zu Ohren:
19
Was ich besaß, das habe ich verloren –

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Hermann Conradi
(18621890)

* 12.07.1862 in Jeßnitz, † 08.03.1890 in Würzburg

männlich, geb. Conradi

natürliche Todesursache | Lungenentzündung

deutscher Schriftsteller

(Aus: Wikidata.org)

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