Das Glück

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Karl May: Das Glück (1877)

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Du sagst, du könnest nicht fassen,
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Was du zu fassen hast.
3
Du brauchsts nur wirken zu lassen,
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So hast du es gefaßt.

5
Es kommt genau wie die Sonne;
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Auch sie ergreifst du nicht
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Und grüßest sie doch mit Wonne
8
Und lebst in ihrem Licht.

9
Nur darfst du dich nicht entziehen
10
Dem oft verkannten Glück.
11
Wer eilig ist, es zu fliehen,
12
Dem kehrts wohl kaum zurück.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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