37.

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Heinrich Heine: 37. (1826)

1
Sterne mit den goldnen Füßchen
2
Wandeln droben bang und sacht,
3
Daß sie nicht die Erde wecken,
4
Die da schläft im Schoß der Nacht.

5
Horchend stehn die stummen Wälder,
6
Jedes Blatt ein grünes Ohr!
7
Und der Berg, wie träumend streckt er
8
Seinen Schattenarm hervor.

9
Doch was rief dort? In mein Herze
10
Dringt der Töne Widerhall.
11
War es der Geliebten Stimme,
12
Oder nur die Nachtigall?

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Heinrich Heine
(17971856)

* 13.12.1797 in Düsseldorf, † 17.02.1856 in Paris

männlich, geb. Heine

| Bleivergiftung

deutscher Dichter und Publizist

(Aus: Wikidata.org)

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