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Ida, wie weh ist mir, wie trübe deinem Ge-
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Sieben Tage flohn; aber ich sahe dich
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Sieben Tage verschlichen. Ich habe sie einsam ver-
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Denkend und dichtend an dich, sehnend
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Sieben noch dunklere Nächte verwacht' ich in zärt-
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Traurend, Traute, um dich, rastlos ver-
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Warum verbirgest du dich? Mir ist um die Seele
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Und um die Brust so bang. Ida, verbirg
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Siehe die Aue draussen. Ihr ist die freundliche
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Untergegangen; ihr birgt Nebel den freund-
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Und nun schmachtet, nun trauert, nun klagt die
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Verlassne. So klag' ich,
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Seit ich dein sonnig Gesicht, freundliche
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O, so strahle denn wieder hervor aus dem hüllenden
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Morgenröthliches Licht, kläre die Seele
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Tritt hervor, o siegende Sonn', in schimmernder
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Blinke mir Leben und Kraft tief in die
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Komm du, die ich liebe, in deiner unschuldigen
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Deiner rührenden Huld, deinem gewinnen-
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Komm, o Inniggeliebte, an meinen klopfenden
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Stille das schlagende Herz, letze den lech-
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Meine Seele schmachtet nach dir, wie die welkende
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In der Schwüle des Tags schmachtet nach
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Meine Seele liebet dich mehr als Jugend und
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Mehr als Harf' und Gesang und der Be-
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Süsser klingt mir dein Lächeln, als meiner Harfe
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Hehrer blickt mir dein Aug', als die gestir-
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Seliger ruht es sich, Edle, an deinem steigenden
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Als in der Mutter Natur weichem und offe-
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Glücklicher bin ich, umweht von deinen goldenen
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Als von des röthlichen May's schimmernden
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Tausend sind der Blüthen des May's, und tausend
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Würzige Düft' entwehn seinem balsamischen
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Aber du bist die schönste von allen, die frischeste,
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Duftendste Blüthe, du! — Und du verhül-
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O, verhülle dich nicht! Dir winken der Lenz und
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Dir der erlauende Hauch, dir der belebende
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Eil' und brich hervor aus drängenden Knospen, und
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Deine Blätter, und rings würze die schmei-
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Komm hervor aus dunkler Kammer, unschuldige
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Komm' und sinke mir in den umflechtenden
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Ach, wenn itzt du kämest, wie wollt' ich liebe-
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Dir entgegenfliehn, wollte die zierliche
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Freudig fassen, und flehend dir schaun in das
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Wollte blöd' und bang' um den geschlan-
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Meine zitternden Arme dir schlingen, und tausend-
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Ida stammeln, dich fest an das verwegene
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Fest und stark dich drücken, und immer fester und
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Bis dein schlagendes Herz nah an dem mei-
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Deine flammende Wang' an meiner flammte, die
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Trunken auf deiner ruht', und der berau-
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Ganz in Einem verzuckenden Kuss in der Deinen
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Sterbend süssen Tod, Seligkeit erbend in