18. Völkerwanderung

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Hermann von Lingg: 18. Völkerwanderung (1862)

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Doch wenn ein Rom den Erdenkreis erschüttert,
2
Indem es stürzt, wenn durch die finstern Zeiten
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Ein Bahrtuch über die Gefallnen breiten
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Befreite Völker, deren Joch zersplittert:

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Dann dröhnt der Boden, und die Luft erzittert
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Von kühnen Wanderungen; Riesen streiten,
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Heroen sieht man und Giganten schreiten
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Und jenen Werwolf, der das Weltend' wittert.

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Noch einmal stehn die Söhne großer Väter
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Zu Taten auf, noch einmal glüht im Äther
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Der alten Götter Stern, dann bleich, dann nimmer.

12
Und ein Volk sieht man über alle wandern
13
Bis zu des fernsten Tages Abendschimmer,
14
Verhöhnt, verhaßt, verfolgt von allen andern.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Hermann Lingg
(18201905)

* 22.01.1820 in Lindau, † 18.06.1905 in München

männlich, geb. Lingg

deutscher Dichter

(Aus: Wikidata.org)

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