Ja, ich sehe dich jetzt, wie du im Schmucke des Frühlings

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Ferdinand von Saar: Ja, ich sehe dich jetzt, wie du im Schmucke des Frühlings Titel entspricht 1. Vers(1869)

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Ja, ich sehe dich jetzt, wie du im Schmucke des Frühlings
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Weithin leuchtend dich dehnst, herrlicher Schönheit bewußt.
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Einzig bist du fürwahr! Wer zählt die ragenden Bauten,
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Die sich schließen zum Ring, edel und prächtig zugleich?
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Strebt des Doppelgethürms zierliches Stabwerk hinan;
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Und, quadrigengekrönt, attisches Marmorgebälk.
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Hochweg träumen im Aether die Kuppeln der beiden Museen,
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Mit italischem Reiz muthen das Auge sie an.
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Und so setzt es sich fort in der Runde, nur lieblich durchbrochen
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Von zartfunkelndem Grün offenen Gartengehegs.
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Wahrlich, ein Bild, entzückend zu schau'n für jeden Betrachter,
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Welchem Land er entstammt, freudig bewundert er hier;
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Gerne vergißt der Hesperier selbst die klassische Heimat –
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Und an der wärmeren Pracht bricht sich der nordische Stolz.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Ferdinand von Saar
(18331906)

* 30.09.1833 in Wien, † 24.07.1906 in Döbling

männlich

Suizid | Schusswunde

österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker

(Aus: Wikidata.org)

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