Wo unsre Seel' im Körper sey?

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Leopold Friedrich Günther von Goeckingk: Wo unsre Seel' im Körper sey? Titel entspricht 1. Vers(1788)

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Wo unsre Seel' im Körper sey?
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Und wie sie denkt? das möcht' ich selbst wohl wissen.
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Nur hat von tausend Hindernissen,
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Ein
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Hinweg geblasen; fort denn mit den Grillen!
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Ein Andrer mag den Schleier einst enthüllen;
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Fürs erste sey mir beides einerlei.
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Genug, der Geist hat seinen freien Willen,
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Zu denken, was er will, zu thun, was ihm beliebt.
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Ob er, – – Ihr Weisen, die Ihr Wahrheit liebt,
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Wann wird doch Euren Zwist die Wahrheit endlich stillen? – – –
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Ob er dem Vogel gleicht, der sich im Freien freut,
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Zum mindsten frei sich glaubt, weil ihm des Käfichs Weite
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Den Käfich selbst zu sehn verbeut:
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Was liegt daran? Wer streiten will, der streite!
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Was mich betrifft, ich glaube fest mich frei,
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Und
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Denn, ob ich's auch für andre Leute,
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Für
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Was schadet das? Wer weiß, auf welcher Seite
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Die Ruhe sich die schönsten Kränze flicht?
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Wenn's übrigens auch wirklich anders wäre,
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So ist das meine Sorge nicht.
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Wenn ich mit leisem Ohr' auf mein Gewissen höre:
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Was hab' ich sonst für eine Pflicht?
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Und ist dereinst auch dieß nicht mein,
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So kann auf mich, nach meiner Sittenlehre,
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Kein Leben warten voller Pein;
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Denn, war es meine Schuld, kein freier Mensch zu seyn?
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Worüber ich von einem
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Noch lieber, Freund, als alle die Probleme,
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Ein wenig mehr, als bloßen guten Rath,
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Zu meinem Unterrichte nähme,
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Das ist die Frage: Sagt, wie fang' ich's an,
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Die üble Laune weg zu jagen? – – –
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Zwar selten nur befällt dieß Mißbehagen,
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Doch immer noch zu oft, zumal bei trüben Tagen,
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Mich sorgenfreien Leiermann.
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O Plato, sprich, ist mein Verstand, mein Wille,
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Kurz, meine Seele Schuld daran?
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Ich denke nicht. Ich guter Tropf, ich fülle
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Gern frohe Laune, wenn ich kann.
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Drum, Hippokrat, der du wohl Tausend Kinder
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Der Mutter, Krankheit, kennst, was ist denn Schuld daran?
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Mein Körper? Nein! Sonst machte
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Mich schon gesunden, noch gesünder.
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Ich möchte wohl den Einen von Euch sehn,
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Ihr großen Weisen und ihr Aerzte!
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Mit dem, trotz allem Wissen und Verstehn!
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Die üble Laune niemals scherzte.
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Daß ich noch keinen, den sie schmerzte,
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Durch Euch davon befreien sehn,
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Das eben macht mich so betrübt.
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Das Herz, der Kopf, das Blut – – – Eins von den Dreien
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Ist's doch gewiß, das uns so nah es schiebt,
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Bis wir uns mit uns selbst entzweien.
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Allein, erforsche das, wer Grübeleien liebt!
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Mir deucht, es sey dem Griechen zu verzeihen,
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Der, kurz und gut, dem Leib' zwei Seelen gibt.
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Wißt besser ihr, was sonst, oft selbst den Weisen äffet,
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Und ob er noch in seiner Freiheit sey?
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Gut! wenn ihr aber nicht das Gegenmittel treffet,
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Bleibt, leider! nur der Schade einerlei.
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Von dieser Laune offenherzig reden,
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Und eingestehn, daß sie den Meister spielt,
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Wann sie aus Schabernack ihr Müthchen an uns kühlt,
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Deß schämen sich die Heuchler und die Blöden.
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O
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Das meine wird dir gleich gestehen,
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Dahinter stecke so viel Weisheit nicht,
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Ganz diesem Irrwisch' zu entgehen,
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Der, wenn es plötzlich Nacht auf unsrer Reise wird,
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Mit uns herum in Sümpfen irrt.
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Befreiet mich von dieser üblen Laune,
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Denn selbst die Zauberkraft des weisesten Gedichts,
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Und gutes Blut, vermag dawider nichts;
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Mein Haus, den Garten sammt dem Zaune,
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Räumt' ich dem Arzt' mit Freuden ein,
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Könnt' ich, Zufriedenheit, an deinen Honigwaben
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Mich immer letzen, immer freun:
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Die ganze Schöpfung wäre mein!
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Gefährten seines Unglücks haben,
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Mag Andern meinethalb ein schlechter Trostgrund seyn.
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Ich kann zuweilen mich dran laben,
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Und bilde, weil's die Herrn itzt an der Mode haben,
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Mir auf mein Herz doch auch ein wenig ein.
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So wie Ulyß allein auf einem Schiffe,
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Der Stürm' und Räuber Preis zu seyn,
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Das wäre nichts für mich. Doch, mit Gefährten, griffe
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Der Kaper einen Tiger in mir an;
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Ich bliebe, wenn der Nord in meinen Segeln pfiffe,
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Am Steuer als der letzte Mann.
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Und so ist auch das schwerste selbst, das Sterben,
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(versucht hab' ich's zum Glück' noch nie!)
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Vielleicht so schwer nicht; aber wie?
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Sollt's nicht noch leichter seyn, wenn, – ohne das Verderben
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Der Welt zu wünschen! – – – alle, die
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Hier just beisammen sind, zusammen müßten sterben?
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Der Trost der
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»ich lasse nichts als Sterbliche zurück!«
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So ist es auch für mich kein schlechter Balsam schon:
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Der Mensch sey Dummkopf oder Weiser,
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Sey Freigeist, wie
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Sey Bettler oder türkscher Kaiser,
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Die üble Laune fährt, eh' wir es uns versehn,
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Unangefragt in jeden Erdensohn.
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Nur ihre Tücken sind, das muß man eingestehn,
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Von andrer Art auf eines Königs Thron,
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Als eines Bürgers Sorgenstuhle;
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Doch für die beste gäb' ich schon
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Nicht meine schlechtste Federspule.
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Die Laun' ist einem Traume gleich;
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Ihr träumtet ihn; wer aber weiß von Euch,
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Woher er kam, wohin er fähret?
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Gern hätt' ich vor zwei Stunden Euch gewähret,
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Was Ihr gewollt; ich hatt' ein Königreich
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In meiner Brust, und konnt' in Himmeln schweben;
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In jeder Ader pochte Leben,
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Als wär's für eine Ewigkeit.
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Ha! die zwei Stunden sind vorüber,
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Und alles, alles ist zerstreut!
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Doch, fragt nicht, wie es zuging? Weder Fieber,
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So viel ich weiß, noch selbst ein Seitensprung
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Der unbesonn'nen Einbildung,
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War Schuld daran. Was sonst? Ein Nasenstüber,
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Den, Leib und Seel' in Eins, die böse Laune gibt,
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Die wohl, als hätte sie ein hitzig Gallenfieber,
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Zumal bei Königen, noch toll're Streiche liebt.
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Da steht man denn mit einmal dumm und stumm,
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Den Gänsen gleich, wenn's auf dem Anger blitzt,
131
Spatziert umher mit he! und hum!
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Und sitzt auf Kohlen, wo man sitzt.
133
Musik, Musik! die wird den Teufel bannen,
134
Den David einst bei Saul damit gebannt!
135
Auch diese Müh' ist übel angewandt;
136
Die Laune wird den Bogen spannen:
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Husch! fliegt die Harfe aus der Hand.
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Da seht mir nur den Starrkopf an, die Laune!
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Der Melodie der
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Der nichts sonst widersteht, thut sie doch Widerstand,
141
Ja, setztet Ihr Euch selbst auf Euer Steckenpferd;
142
So wird auch dieß bei jedem Schritte fehlen;
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Die Welt ist dann uns nicht die Prise Tobak werth,
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Wovon wir itzt die Körner zählen,
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Denn kurz, uns zwingt die Laune, Angesichts
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Der Weisheit uns, (das schmerzet!) und um nichts,
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Terenzens Thoren gleich, zu quälen.
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Mit sich zu zanken, ginge noch wohl hin:
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Doch welches Herz ist ihr zu bieder,
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Der ungerechten Zänkerin?
151
Auch Andre foppt ihr dummer Eigensinn.
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Denn, sprich, was ist ihr nicht zuwider?
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Was ist ihr recht? Was zwingt ihr Beifall ab?
154
Was sie auch sey, sie ist ein Ungeheuer!
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In einen gift'gen Wolkenschleier
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Verhüllt, fährt sie auf uns herab,
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Wie Kräusel, peitschend uns zur Lust herum zu treiben.
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Da hilft kein Bitten und kein Sträuben,
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Und kein Vernünfteln wehrt sie ab.
160
Wenn sie mit ihrem Zepter uns berührt,
161
(so red' ich als Poet, doch im Gesellschaftsstyle
162
Heißt's grade weg, wenn sie uns chikanirt,
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Und im historischen – – –
164
Den Kopf abhieb, nennt es tyrannisirt!)
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Dann macht der Mann bei seidnen Schmeichelein
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Der Gattin, ein Gesicht, als wollt' er Hülfe schrein.
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Wer denkt daran, daß in dem Augenblicke
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Die Laun' uns oft die Ruh' von einem Jahre raubt?
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Versöhnlicher, als wir, ist Weiberherz zum Glücke,
170
Doch so versöhnlich nicht, als oft der Gatte glaubt.
171
Man sitzt bei seines Freundes Scherzen,
172
Und ist sehr billig noch, wenn man sie bloß nicht fühlt.
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Oft wird wohl selbst in guten Herzen
174
Die Galle dadurch aufgewühlt.
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Wer denkt daran, daß solch ein Augenblick
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Uns den Erwerb von Jahren kann verlieren?
177
Wer Freunden trotzt, dem müßte nie das Glück
178
Noch einen Freund an seinen Busen führen.
179
Und ihr, ihr Söhne strenger Sklaverei,
180
Rasch werdet ihr vom Strom' der Laune weggeschwemmt;
181
Denn ob von zehn nur Einer,
182
Wenn sein
183
Davon wißt ihr, beim Häufeln, ziemlich frei
184
Das Gegentheil mit Schimpfen zu erzählen,
185
Und sollt' es Hunden nur nicht an der Sprache fehlen,
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Sie trügen auch noch Anekdoten bei.
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O Jammer! daß so mancher Weiser
188
In dem Portrait' sein eignes schaut!
189
Gern sagt' ich dieß zu seiner Schonung leiser,
190
Allein zum Trost' der Thoren, sag' ich's laut.
191
Denn nehmt dem Geist' des Erstern, diese Fieber,
192
Wovor das Glück nicht Einen fast bewahrt,
193
So habt Ihr gleich ein Wesen andrer Art,
194
Nur Mensch dem Körper nach. Du weist ja selbst, mein Lieber!
195
Wie neidisch daß ein Thor auf bessre Menschen ist.
196
Doch setze, daß der Narr erfahre,
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Wie ähnlich du fünf Tag' im Jahre
198
Durch Murren ihm gewesen bist;
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Das legt er
200
Und sein Verdienst dazu, so wenig das auch ist,
201
Worin du ihm zu weise bist;
202
Und christlich wird er's Dir verzeihen,
203
Denn wiegt er doch nunmehr so schwer, wie Du!
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Und, lieber
205
Wer hier ein Engel wär', den sollt' es bald gereuen,
206
Denn, Freund, der Narr hätt' eher keine Ruh'.
207
Die Laune macht, (zwar auch nicht allemal!)
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Nur blinden Lärm, wann sie im Kopfe
209
Des Weisen spukt. Doch Gnade Gott dem Tropfe!
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In dem zerbricht sie Eisen, Stein und Stahl.
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Im Deutschen säuft sie Anker Wein,
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Bravirt dem Staat', dem Himmel oben drein,
213
Und überschreit die zehn versucht'sten Zänker,
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Wird seines Freundes Herr und seiner Gattin Henker.
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Im Britten macht sie insgemein,
216
Bei Dummen selbst, den tiefen Denker,
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Und wirft, als wär's ein Kieselstein,
218
Das Leben in die Thems' hinein.
219
Im Franzmann' zuckt sie über alles
220
Die Achsel, denn das Ausland? Ha, ha, ha!
221
Was könnte der noch sehn, wer sein
222
Auf keinem Fleck' des Erdenballes
223
Wohnt ein so kluges Thier, als da.
224
Sitzt er auf dem, so ist der Bettler reich,
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Blitzt mit dem Aug' und reibt das Bärtchen;
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Doch, laßt ihn gehn, das rath' ich Euch,
227
Schnell zieht er sonst sein bunt bebändert Schwertchen,
228
Und schickt Euch
229
Denn überhaupt, das merkt Euch fein,
230
Ist mit der Laune nicht gut scherzen;
231
Gebt ihr ein Pfund von Eurer Klugheit ein,
232
Kein Gran kommt doch zu ihrem Kopf' und Herzen,
233
Verdunsten wird sie wie der Wein,
234
Und schneller noch. Drum geh' ich gern,
235
Belaunten, wie Betrunknen, aus dem Wege;
236
Und wahrlich! haben diese Herrn
237
Fast immer einerlei Gepräge.
238
Wenn ich durchaus sie nicht vermeiden kann,
239
So werd' ich doch ihr Murren und ihr Grämen,
240
Und was die Laune sonst zu unsrer Qual ersann,
241
Nicht leicht nur Fremden übel nehmen,
242
Und Freunden – – – Pfi! deß sollt' ein Biedermann
243
Vom Wirbel sich bis in die Zehen schämen.
244
Doch ist mir's lieb, daß ich die Toleranz
245
Nicht üben darf bei Königen und Fürsten;
246
Der Appetit der Laune, soll da ganz
247
Besonders seyn, ja gar nach Blute dürsten.
248
Ich würde schon so einen griech'schen Tanz,
249
Wie einst
250
Und solch ein Tanz, wie
251
Mit Mördern tanzen mußte, war
252
Nun vollends nie bei mir gelitten.
253
Drum taugt' ich nicht für große Herrn,
254
Denn sich mit ihnen zu vertragen,
255
Ist allen schwer, die gern die Wahrheit sagen;
256
Ich sag' sie aber gar zu gern.
257
Ein Höfling, der die Phantasien
258
Von ihrer Laun' erforscht, und listig sie gewinnt,
259
Wird schnell durch sie empor zum Günstling' blühen,
260
Allein durch sie verwelkt er auch geschwind.
261
Wem das gefällt, laß immerhin,
262
Gekrönte Laun' ihr Wesen mit ihm treiben.
263
Ich fühl's, wie wenig ich nach Ehre lüstern bin,
264
Und würde, wär' ich einmal da,
265
Als Physikus zu Altona,
266
Wohl Physikus bis an mein Ende bleiben
267
Wer fast auf nichts mehr in der Welt
268
Noch Anspruch macht, durch nichts sich mehr läßt blenden,
269
Wer zwischen eigenen vier Wänden,
270
Sich glücklich bei der Arbeit hält,
271
Und wem es besser nur bei seinem lieben
272
(beglückt, wer einen hat!) gefällt!
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Nicht von Despot und Menschenwürger
274
Für Geld sich prellen läßt, wie man die Füchse prellt,
275
Kurz, wer es mit dem Grundsatz' hält,
276
Mehr glücklich seyn, als glücklich scheinen:
277
Der darf die Launen aller Welt,
278
(ein scheußlicher und langer Zug!)
279
Fast nie befürchten, nie beweinen,
280
Und jeder hat ja, sollt' ich meinen,
281
An seinen eignen schon genug.
282
Die Laun' ist wie das Podagra;
283
Itzt ist es weg, itzt wieder da,
284
Die Mora kann es lindern, nicht vernichten.
285
Doch, wodurch schlägt das Launenfieber um?
286
Vergebens suchen Dichter in Gedichten,
287
Weltweis' im Buche von den Pflichten,
288
Und Aerzt' in Edinburgs Dispensatorium,
289
Dagegen ein Specificum.
290
Nun denke! Bei dem allen, Freund, erstand
291
Mein Ahnherr
292
Dieß Mittel; denn auch er hat schon die Gicht gekannt,
293
Die unsre Seelen oft erfahren,
294
Obgleich Gesundheit, Glück und Frau,
295
Ihm sehr getreu bis an sein Ende waren.
296
Wüßt' ich das Ding nicht ganz genau,
297
So wär's zu arg, als daß man's glauben könnte;
298
Denn, Freund, Gesundheit, Weib und Glück! – –
299
Eins ist beinahe schon Verschwendung vom Geschick';
300
Doch hinterließ Herr Paul uns sichre Documente.
301
Genug, der Mann war oft sehr mißvergnügt,
302
Und wußte nicht, warum? das wird doch glaubhaft scheinen?
303
Bei Damen wenigstens, die wohl ein Schauer weinen,
304
Wenn ihnen nichts am Herzen liegt.
305
Den größten seiner Spiegel an,
306
Den man noch itzt, wie die Originale
307
Der Document', in
308
Empfand er was von einem Launenfieber,
309
Gleich setzt' er sich, steif wie ein todter Mann,
310
Im Sorgenstuhl' dem Spiegel gegenüber,
311
Sah immer sich mit starren Augen an,
312
Und küßte sich mit Liebreitz eines Drachen,
313
(der Mann hatt' übrigens Verstand!)
314
Die eigne klapperdürre Hand,
315
Kurz, gab sich alle Müh', zum Narren sich zu machen,
316
Und zwang zu guter Letzt so lange sich zum Lachen,
317
Bis er sich in der That geneigt zum Lachen fand.
318
Vielleicht daß Pauls Arcanum Lob erhält;
319
Es mag auch leicht mehr Werth noch haben,
320
Als das, wodurch Herr
321
In aller Stille läßt begraben.
322
Für Damen und für süße Herrn,
323
Die ob der eignen Schönheit staunend, wie die Affen,
324
Zu ganzen Vormittagen, gern
325
In großen Spiegeln sich begaffen,
326
Ist
327
Für Andre, die nichts schönes an sich sehen,
328
Zu ernsthaft sind, um Possen zu begehen,
329
Ist's, ich gesteh' es, freilich schlecht.
330
Halb toll im Kopfe müßte mich
331
Die Laune wenigstens erst machen,
332
Bevor ich hin, zu
333
Ein Probestück davor zu lachen.
334
Hausmittel gibt's indeß genug,
335
Die Launen-Schauer zu vertreiben,
336
Nur muß sie jeder selbst verschreiben,
337
Und dann verschreibt man selten klug.
338
Das, welches ich mir zu verschreiben pflege,
339
Ist dieses: Geh du deine Wege
340
Zum Thor' hinaus! Kaum athm' ich freie Luft,
341
So wird mir schon ums Herz ein wenig besser;
342
Auch hör' ich allgemach das Murmeln der Gewässer,
343
Und wittre schon des Birkenlaubes Duft.
344
Wär' aber ja für Aug' und Ohren
345
Die Gegend dennoch leer und still,
346
So ruf' ich nur:
347
(mein Hund ist dann ein Ding, das viel bedeuten will!)
348
Husch! springt bei seinen raschen Sprüngen
349
Der Dämon Laune hinterher,
350
Denn eine Kleinigkeit, ein glücklich Ohngefähr,
351
Kann oft von selbst ihn leicht zum Abmarsch' bringen,
352
Gewalt ihn aber nimmermehr
353
Nur einen Schritt zu weichen, zwingen.
354
Zwar lauf' ich oft durch Feld und Hain,
355
Und finde keine solche Schnurre,
356
Doch besser, daß die Laune mich allein,
357
Als gar durch mich auch Andre purre.
358
So zankt' ich heut im Felde wacker mich
359
Ganz in geheim mit meinem Schatten,
360
Und als wir uns genug herum getummelt hatten,
361
Ging ich nach Haus; sieh da! dein Brief! die Laun' entwich!
362
Nicht wahr, Ihr großen Herrn, wer auch nur Freunde hätte?
363
Allein Ihr habt auf dieser Welt
364
Den höchsten Rang, das mehrste Geld,
365
Das schnellste Pferd, das weichste Bette,
366
Den feinsten Wein, die größte Macht,
367
Und Wechsel in den Zeitvertreiben:
368
Wir nichts als einen Freund, der mit uns weint und lacht.
369
Doch – – laßt's nur immerhin bei dieser Theilung bleiben.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Leopold Friedrich Günther von Goeckingk
(17481828)

* 13.07.1748 in Gröningen, † 18.02.1828 in Syców

männlich

deutscher Dichter des Rokokos und preußischer Beamter

(Aus: Wikidata.org)

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