In einem Städtchen, das vor Jahren

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Leopold Friedrich Günther von Goeckingk: In einem Städtchen, das vor Jahren Titel entspricht 1. Vers(1788)

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In einem Städtchen, das vor Jahren
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Noch eines Bischofs Huld genoß,
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Der, weil er da zu ganzen Schaaren
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Die Hirsche und die Keuler schoß,
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Der großen Hirsch' und Keuler wegen,
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Zuletzt aus Gnaden gar beschloß,
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Die Hofstadt selbst hierher zu legen,
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Und so denn Stadt und Land verband,
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Ein mächtig Schloß ihm aufzuführen,
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Worin er über sie regieren,
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Das heißt, wie bald nachher sich fand,
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Der guten Narren halbe Rente
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Fein gnädiglich verzehren könnte;
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Der, als das Schloß nun fertig war,
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Die armen Hörnerträger gar
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Zwang, einen langen Gang zu bauen,
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Durch welchen mit Bequemlichkeit,
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Ihn, ungesehn, zu jeder Zeit,
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So gut die Mädchen als die Frauen,
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(zumal des Müllers schönes Weib,)
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Besuchen könnten, Seel' und Leib
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Bei ihrem Hirten zu erbauen
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Der, als auch fertig war der Gang,
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Die Tonnenbinder-Gilde zwang,
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(und unter allen, im Vertrauen!
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Verzeih' ich ihm am ersten das!)
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Ein ungeheures großes Faß
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Für Seine Heiligkeit zu bauen
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Und somit wurde stracklichst auch
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Ein halber Eichwald umgehauen,
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Damit das Faß mit Bischofs Bauch
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Und Bischofs Durst nach altem Wein',
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Verhältnißmäßig möchte seyn;
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Woraus sich Ihro Heiligkeiten
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Mit dummer Laien hübschen Bräuten
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Recht gütlich thaten, bis ihn so,
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Wie einst den König Salomo,
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Die Narrenpossen auch gereuten,
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Daher er aus Gewissensdrang
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Die Männer seiner Weiber zwang,
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Ihm eine Kirche zu bereiten,
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Um da durch Predigt und Gesang,
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So Lieb' als Wein, die Eitelkeiten!
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Als neuer Heil'ger, zu bestreiten.
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In diesem Städtchen, das zur Gnüge
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In vierzig Versen mich gequält,
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Von dem, wenn ja noch etwas fehlt,
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Herr
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Und manche Wahrheit mehr erzählt:
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Da sitz' ich jetzt in einem Hause,
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Vom Urgroßvater noch erbaut,
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Das, wie die Schweizer Berg-Carthause
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Mit Gänsestoppeln schon die Haut
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Dem überzieht, der es beschaut,
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So gothisch, und so öd' und grause,
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Daß mir vor meinem eignen Laut'
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Darin am hellen Tage graut;
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Da sitz' ich jetzt in einem Zimmer,
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(zur Reitbahn' wär' es herrlich groß!)
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Worin dein Freund am Silberschimmer
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Des Mondes, sich als Säugling immer
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Gefreut auf seiner Mutter Schooß;
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Da sitz' ich jetzt in einem Stuhle,
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Worin mein Eltervater schon
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Betstunde, Mittagsruh' und Schule
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Gehalten hat, und ich, zum Lohn'
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Für meine Faulheit, leider schon
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Die zweite neue Federspule
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Zernag', um ausgereimt zu haben,
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Eh' heute noch der Postillon
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Von
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Doch horch! fürwahr da bläßt er schon!
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Zwar weißt du endlich, wo ich bin.
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Doch heißt das nicht, die Neugier mehren?
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Was liegt am Ort'? Wie ich darin
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Gelebt? das willst du lieber hören! –
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Nun, Schwager, reit' denn immerhin!
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Hier, wo mich nun seit ehegestern
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Ein Zirkel drei geliebter Schwestern
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Auf meinem großen Stuhl' umgibt,
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Die sich nicht selten gar entzweien,
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Wer unter ihnen allen dreien,
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Am zärtlichsten den Bruder liebt;
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Hier sitz' ich, Freundin, und erzähle
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Von dir und deinem lieben Mann',
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Bis ich vor Heiserkeit der Kehle
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Kaum noch verständlich reden kann.
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Ja! tränk' ich selbst das Rheinweinhaus
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Des Bischofs, sie zu netzen, aus,
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So gingen doch, nach deinem Mann'
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Und dir, die Fragen wieder an.
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Doch wenn ich auch von selbst nicht schon
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So herzlich gern von Euch erzählte,
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Ich hielte dennoch sanften Ton,
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So sehr mich auch ihr Bitten quälte.
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Denn, nimm dieß aus, so haben sie
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Nur immer ihres Bruders Willen;
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Nie ist's zu spät, und nie zu früh,
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Um meiner raschen Phantasie
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Den sonderbarsten Wunsch zu stillen.
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Bald schlendern wir in Morgentracht
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In eines Erlenbusches Nacht;
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Ein Feuer, von uns angefacht,
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Kocht uns, aus der Levante Bohnen,
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Den Trank, der lüsternen Matronen
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Im Hessischen
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Vor lauter Seufzern, schlaflos macht.
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Bald, um des Herzens Fibern alle
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Zur Freud' heranzuziehen, rauscht
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Gleich einem raschen Wasserfalle,
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Christinens Finger durch die Saiten
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Der Harfe, daß dem Ton' von weiten
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Die Nachtigall verwundernd lauscht,
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Und, um die Harfe zu begleiten,
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Ihr Nest mit unserm Baum' vertauscht,
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Nicht mehr in Trauerliedern wimmert,
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Und, wie wir Menschen, unbekümmert,
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Sich in der Freude mit berauscht.
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So
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Bis in die späte Mitternacht,
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Der reitzenden Philosophie,
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Die einen Nord zum Zephir macht,
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Zum wenigsten aus kalt nur kühle;
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Doch freilich nehm' ich mich in Acht,
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Daß ich, vom Hof- und Stadt-Gewühle
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Nicht irr' in meinem Text' gemacht,
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Stets meine Roll' im Stillen spiele.
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Beneid' ich einen andern Stand:
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So werde schier durch meine Lieder
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Der Kenner Pfeife angebrannt;
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So falle selbst mir niemals wieder
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Zur Auslösung, ein Busenband
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Von deinem Mühmchen, in die Hand;
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So werde
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Mit Runzeln von mir weggewandt,
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Und du, du fromme Seele, zürne
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Und mach' ein Kreuz mit deiner Hand,
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So oft du einen Namen nennest,
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Den, seit du dieses Herz hier kennest,
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Du ohne Lächeln nie genannt.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Leopold Friedrich Günther von Goeckingk
(17481828)

* 13.07.1748 in Gröningen, † 18.02.1828 in Syców

männlich

deutscher Dichter des Rokokos und preußischer Beamter

(Aus: Wikidata.org)

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