14.

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Adolf Friedrich von Schack: 14. (1854)

1
Auf morgen mir ein Wiedersehen
2
Verhießest du mit letztem Wort;
3
Da riß des Schicksals Sturmeswehen
4
Dich unerbittlich von mir fort.

5
Umsonst durchforscht' ich Länder, Städte,
6
Wo deine Spur auf Erden sei;
7
Statt deiner zog, so viel ich spähte,
8
Die fremde, kalte Welt vorbei.

9
Von Orte trieb es mich zu Orte,
10
An alle Häuser klopft' ich an;
11
Doch immer wurde mir die Pforte
12
Von fremden Händen aufgethan.

13
Und ob zum fernsten der Gestade
14
Wir schweifen über Land und Meer,
15
Nicht einer führt der Erdenpfade
16
Mich zu dir hin, dich zu mir her.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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