40.

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Adolf Friedrich von Schack: 40. (1854)

1
Laß uns fliehn, die rings Bewachten,
2
Vor des Lichtes frechem Schein!
3
Deiner Lippen süßes Schmachten
4
Ist für mich, nur mich allein.

5
Selbst der Sterne dreisten Strahlen
6
Hab' ich oft gegrollt bei Nacht,
7
Wie sie halb das Glück mir stahlen,
8
Das du ganz mir zugedacht.

9
In das Dickicht komm, wo Eiche
10
Sich mit Eiche dicht verschlingt,
11
Und des Lichtes letzte bleiche
12
Helle kaum durchs Laubwerk dringt.

13
In der Wasserstürze Brausen,
14
Die geschwellt der Wetterguß,
15
In der Wipfel dunklem Sausen –
16
Dort verhalle unser Kuß!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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