Ihr fragt, was ewig aufs neue

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Adolf Friedrich von Schack: Ihr fragt, was ewig aufs neue Titel entspricht 1. Vers(1854)

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Ihr fragt, was ewig aufs neue
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Zu ihr zurück mich zieht:
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Ist's ihres Auges Bläue?
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Der Lippe Zauberlied?

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Fragt, wer dem Schmetterlinge
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Den Weg um die Rose weist,
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Daß er mit flatternder Schwinge
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Den duftenden Kelch umkreist!

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Fragt, wer die brandende Welle
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Den Meerpfad kennen lehrt,
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Daß stets zu der Uferstelle,
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Der teuren, sie wiederkehrt!

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Wie's in den Sternen geschrieben,
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Werden sie unbewußt
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Zur Rose, zur Küste getrieben,
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Und ich an ihre Brust.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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