Heimwärts ging der letzte Beter

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Adolf Friedrich von Schack: Heimwärts ging der letzte Beter Titel entspricht 1. Vers(1854)

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Heimwärts ging der letzte Beter
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Von dem Bild der lieben Frau;
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Nur noch selten fliegt ein später
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Nachen durch das Wogenblau;
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Sommerliche Lüfte holen
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Aus dem Kelche der Violen
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Düfte, heiß und atemschwer,
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Und auf weißer Lilien Spitzen
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Hüpfen, gleich verirrten Blitzen,
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Rote Flammen hin und her.

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Siehe! und Johanniskäfer
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Schweben leuchtend durch die Nacht;
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Glaub' mir, Kind, es sind für Schläfer
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Solche Stunden nicht gemacht!
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Lud in solcher Nacht Juliette
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Doch zur trauten Minnestätte
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Den geliebten Romeo,
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Und sie kosten Wang' an Wange,
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Bis beim Lerchen-Frühgesange
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Er aus ihren Armen floh!

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Leicht empor auf die Terrasse
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Schwing' ich mich aus meinem Boot;
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Komm! und auf dies sehnsuchtblasse
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Antlitz breite neues Rot!
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Laß uns ruhn im sanftverwirrten
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Dickicht von Jasmin und Myrten.
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Wo sich Zweig mit Zweig verschlingt
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Und kein Licht, das uns verrate,
29
Nur der flammenden Granate
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Schimmer aus dem Laube dringt!

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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