Epistel

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Adolf Friedrich von Schack: Epistel (1854)

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Noch immer huldigst du bei deinen Akten
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Dem Landrecht oder ähnlichen Materien,
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Indes ich an den Arve-Katarakten
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Schon weile, nah dem Zauberland Hesperien.
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So mahne denn in wohlgemeßnen Takten
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Dich dieser Brief an die verheißnen Ferien
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Und locke dich aus deinem Hinterpommern
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Zur Reise nach Italiens ew'gen Sommern!

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Italien! In ew'ger Lust beseligt
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Liebt dort der Himmel seine Erdenbraut,
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Nicht wie bei uns, wo bei dem blassen Schneelicht
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Der eine gähnend auf den andern schaut –
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So gähnen zwei, aus Konvenienz verehlicht,
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Schon am Altar sich an, wenn kaum getraut,
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Und gähnend schleicht die Frau gleich nach der Heirat
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Zur Küche, zu den Akten der Kanzleirat –

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Nein, flammend küßt, verklärt von altem Ruhme,
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Der Himmel dieses unter allen Ländern
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Und füllt den Kelch der großen Sonnenblume
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Mit seinen Strahlen, wie mit Liebespfändern;
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Der Kaktus sproßt, die Palme und Agrune,
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Die Oleander glühn und Rhododendren,
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Und süß, wie aus der Grisi Mund die Arien,
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Entquillt der Duft den Blüten und Nektarien.

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Wohl lieblich ist's, durch dichter Wälder Schauer,
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Durch der Cypressen immergrünen Hain,
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Vorbei zu ziehn an manch antiker Mauer,
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Wo alter Ruhm zerbröckelt im Gestein;
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In Träume wiegen wechselnd Lust und Trauer,
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Die Zwillingsschwestern, deine Seele ein,
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Indes im Laub Cikaden oder Grillen,
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Von Tau betrunken, ihre Lieder schrillen.

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Und in die Ferne schweift dein Blick! Tief hinten
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Erglänzt das Meer, das du so oft durchschwammst,
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Ein Zauberspiegel in des Abends Tinten;
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Indessen du begeistrungstrunken flammst,
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Rauscht geisterhaft das Laub der Terebinthen;
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Der müde Führer aber, rotbewamst,
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Klopft unbarmherzig auf das arme Maultier,
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Das träg und keuchend hinschleicht wie ein Faultier.

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Jetzt geht es einen Berg hinan; getroster
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Klimmst du empor zur lang ersehnten Rast,
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Denn oben winkt als Nachtquartier ein Kloster;
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Die Brüder grüßen den willkommnen Gast,
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An dem Portale lockt dich ein bemooster
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Steinsitz zur Ruhe nach des Tages Last;
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Auch bringt dir einer von den guten Mönchen
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Aus ihrem Keller gern ein volles Tönnchen.

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Die Sonne senkt sich purpurglüh'nd im Westen,
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Ein Abendstück von Poussin oder Claude,
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Und magisch auf den alten Mauerresten
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Vermählt sich mit der Dämmerung das Rot;
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Die müde Flur erwacht aus den Siesten,
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Und gern vergißt man dieser Zeiten Not
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Und träumt sich in die gute Zeit der Klassiker
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Bei einem Glas Falerner oder Massiker.

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In Schlaf gewiegt dann von der Luft Gelull,
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Hört man die Lieder, die man schon in Prima
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Gelesen hat; die Liebe preist Catull,
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Wenn auch nicht die von Platos Diotima
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(denn hierzuland ist solche Liebe null
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Und paßt nicht für das sonnenheiße Klima);
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Virgil singt von Alexis die Idylle,
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Horatius Flaccus sein

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Und freundlich reicht die liebliche Neära
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Vom besten Cäcuber dir einen Trank
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(ein guter Wein; er schmeckt fast wie Madeira;)
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Mit feur'gem Arm umschlingst du sie zum Dank.
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Vergessen sind die Schmerzen unsrer Aera,
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Es webt der Rebe laubiges Gerank
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Sich fest um euch, und wollustvolles Zittern
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Bebt in der Zweige immergrünen Gittern.

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Die Götter alle siehst du aus der Mythe:
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Es kommt der Schalk, der flügelschnelle Eros;
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Du siehst die schaumgeborne Aphrodite
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Und um sie her Tritonen auf dem Seeroß;
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Von Rom und Hellas naht die Heldenblüte,
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Ich nennte gerne hier dir jeden Heros,
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Doch eignet sich das besser für ein Epos –
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Die Namen siehe im Cornelius Nepos.

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Drauf morgens, dankend noch den guten Wirten,
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Ziehst du des Wegs, an dem in langen Linien
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Sich die Cypressen reihen und die Myrten;
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Du siehst durchs ew'ge Lorbeergrün der Vignen
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Verglüh'nde Feuer der Campagnahirten
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Und über Wipfel breitgezweigter Pinien
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Tief hinten, überstrahlt vom reinsten Aether,
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Die hehre Kuppel ragen von Sankt Peter.

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Tot, sagst du, sei dies Land? O nein! Die Sichel
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Der Zeit hat noch nicht alles weggemäht!
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Noch lebt dort, was der Pinsel und der Stichel
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An ewigen Gedanken ausgesät;
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Noch blühen Sanzio und der große Michel,
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Noch sind Petrarcs Sonette nicht verweht;
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Und immer noch gleicht manche schöne Donna
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Vittorien, der herrlichen Colonna.

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Komm denn von deinem eisumstarrten Pole,
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Wo schläfrig stets die Sonne steigt und sinkt,
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Wo ihr (so glauben sie am Kapitole)
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Talglichte speist und dazu Tinte trinkt!
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Ein frischer Wind beflügle deine Sohle
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Zum schönen, fernen Ziele, das dir winkt!
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Kurz, zieh aus deinem Pommern oder Jütland
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Mit mir vereint in mein geliebtes Südland!

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Fern bis nach Mittag richtend unser Steuer,
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Betreten wir das himmlische Sizilien;
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Und dort, nachdem des Aschenberges Feuer
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Wir grüßten und des Ennathales Lilien,
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Laß uns dem Dichter, jedem Deutschen teuer,
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An seinem Grabe halten die Vigilien!
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O daß dereinst an Galatheas Fluten,
112
Wie ihm, so mir auch die Gebeine ruhten!

113
Er starb in der geweihten Syracusa
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(wohl richt'ger Syrakusä; doch mein Reim
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Erlaubt es nicht!), wo er den Bienen zusah,
116
Wie sie am Hybla sogen ihren Seim;
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Und auf Ortygia sang ihm Arethusa
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Die Seele in die bessern Welten heim;
119
So zog er aus dem Vaterland des Bion
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Geraden Weges in das ew'ge Zion.

121
Sanft mag er ruhn im Land der alten Mythen,
122
Und mögen ihm des reinern Südens Lichter
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Die Asche vor profanen Händen hüten!
124
Noch dort im Grabe, fürcht' ich, grollt der Dichter,
125
An dem sich schwer versündigten die Scythen:
126
War neben ihm doch sämtliches Gelichter,
127
Das sie an seiner Statt geschmückt mit Glorie,
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Was neben Mokkakaffee die Cichorie!

129
So schrieb ich von dem Lande der Gesänge,
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Wo lauer Wind vom blauen Himmel weht;
131
Und nun genug! Zu sehr schon in die Länge
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Hat sich mein Brief gedehnt, und es ist spät;
133
Vom Turme hör' ich sieben Glockenklänge
134
Mich mahnen, daß die Post nach Deutschland geht.
135
Drum lebe wohl! – Geschrieben zu Chamouni,

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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