Glaub nicht, daß ich dem lauten Tage

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Adolf Friedrich von Schack: Glaub nicht, daß ich dem lauten Tage Titel entspricht 1. Vers(1854)

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Glaub nicht, daß ich dem lauten Tage
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Verrate, was du mir vertraust,
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Wenn mir vorbei mit flücht'gem Schritte
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Du wandelst in der Deinen Mitte
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Und mit dem Blick, halb kühn, halb zage,
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Verheißend mir ins Antlitz schaust.

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Berauscht vom Zauber deiner Nähe
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Dann seh' ich lang dir staunend nach,
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Und mählich erst, indem ich sinne,
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Werd' ich des eignen Glückes inne,
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Wenn ich die Rede ganz verstehe,
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Die stumme, die dein Auge sprach.

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Die Abendschatten werden trüber,
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Längst in die Ferne schwandest du;
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Und, wie den Tropfen Tau die Blume
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Birgt in des Kelches Heiligtume,
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Schließt meine Seele still sich über
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Dem duftenden Geheimnis zu.

(Haider, Thomas. A Large Annotated Reference Corpus of New High German Poetry. In: Proceedings of the 2024 Joint International Conference on Computational Linguistics, Language Resources and Evaluation (LREC-COLING 2024), S. 677–683, Torino, Italia. ELRA and ICCL. 2024. Ursprünglich aus: Deutsches Textarchiv, CC BY-SA 4.0.)

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Adolf Friedrich von Schack
(18151894)

* 02.08.1815 in Schwerin, † 14.04.1894 in Rom

männlich, geb. Schack

deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker

(Aus: Wikidata.org)

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